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Mittenwald war TOLL !!!



Mittenwald 18. - 26.1.2008 - Nina Tobies, Klasse 08 a
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Mittenwald war toll ! Wir sind am Freitag schon um 7:00 h losgefahren. Alle waren sehr aufgeregt und im Bus herrschte schon Partystimmung. Wir guckten Filme und hörten Musik. Gegen Mittag bekamen alle Hunger und wir hielten bei McDonalds. Diese Pause tat allen gut und mit der Vorfreude auf Mittenwald fuhren wir weiter. Schade nur, dass unsere Klasse getrennt wurde, denn der zweite Bus lag eine Stunde hinter uns und deswegen konnten wir leider nicht zusammen Pause machen.
Nach einer Weile waren die Alpen schon in Sicht. Ein toller, eindrucksvoller Moment. Ich fand die Berge sofort total faszinierend.

Es dämmerte langsam und die Sonne ging unter und als es schon ein bisschen dunkel war, kamen wir mit dem 1. Bus bei der Jugendherberge an. Die Koffer wurden ausgeteilt und Frau Pähler und Herr Neuhaus empfingen uns freundlich und nannten uns die Zimmernummern. Kurz nachdem wir eingezogen waren kam der zweite Bus auch an. Ich freute mich sehr, weitere Klassenkameraden willkommen zu heißen.

Nachdem alle gut angekommen und auch alle eingezogen waren, gab es das Essen. Das Essen war in Buffetform aufgebaut, so dass jeder sich das nehmen konnte, was er wollte. Vom Speisesaal konnte man herrlich die Berge und sogar unsere Skipiste sehen.

Am nächsten Tag ging es los. Wir wurden von den Lehrern geweckt und konnten dann zum Frühstück gehen. Dann fuhren wir zur Skipiste. Unsere Klasse war schon halb da. Ich stand das erste Mal auf Skiern und es war eine lustige Erfahrung. Wir übten erst auf dem Hang für die kleinen Kinder und arbeiteten uns immer weiter hoch, bis zum Übungshang, dann auf den großen Berg, bis wir am letzten Tag sogar von ganz, ganz oben fuhren. Es gehörte ganz schön viel Mut dazu, aber in den ersten Tagen fuhren wir nur auf den Übungshängen.
Am Ende des Tages, als wir nach Hause, also in die Jugendherberge fuhren, waren alle geschafft.
Wir hatten viel Glück mit dem Wetter, denn es schien den ganzen Tag die Sonne. Schade war nur, dass kein Neuschnee gefallen war. Der erste Tag war toll und das Skifahren machte mir großen Spaß, ich freute mich schon auf den nächsten Tag.

Der Tagesablauf war immer derselbe. Wir wurden in der Zeit von 7:00 – 7:15 Uhr geweckt. Frühstück gab es von 7:45 – 9:00 Uhr. Wir wurden von den Lehrern in Gruppen aufgeteilt und in diesen fuhren wir zum Skifahren. Der 1. Bus fuhr um 10:00 Uhr, der 2. um 10:30 Uhr. Nachmittags ging es wieder zurück. Wir konnten Duschen und hatten Freizeit bis zum Abendessen, das um 18:30 Uhr begann.
In der Jugendherberge konnte man Tischtennis spielen oder Fernsehen oder mit Freunden zusammen sein. Um 22:00 Uhr hatten alle, fertig für’s Bett gemacht, auf ihren Zimmern zu sein. Doch meist wurde nicht sofort geschlafen, obwohl man so kaputt vom Skifahren war.

An einem Tag gingen wir früher von der Skipiste, um am Nachmittag nach Mittenwald zu gehen. Der Weg war sehr schön dorthin. Er führte zwischen den Buckelwiesen durch und dann in den Wald, bis man im Dorf war. Leider waren wir sonntags dort, also hatten alle Geschäfte zu, bis auf die Pizzeria und der Eisladen. Wieder hatten wir super Wetter, so dass wir unser Eis in der Sonne genießen konnten. Wir liefen nach einem tollen Tag wieder zurück zur Jugendherberge.
An den nächsten Tagen war wieder schönster, warmer Sonnenschein, perfekt zum Skifahren.

An einem  Tag war heftiger Nebel draußen und es regnete. Die Lehrer entschieden, nicht auf die Piste zu gehen. Entweder konnten wir Schwimmen oder Eislaufen gehen. Ich entschied mich für’s Schwimmen. Das Schwimmbad war sehr schön gelegen. Wäre kein Nebel gewesen hätte man prima die Berge sehen können, wie auf den Bildern, die die Eingangshalle zierten. In dem Schwimmbad gab es ein Baby-Becken, ein kleineres für kleinere Kinder, das Schwimmerbecken, das auch das Wellenbad war und ein Becken, in das man hinein springen konnte, vom 1er, 5er oder 10er Sprungbrett, zwei Rutschen, eine Entspannungs- u. eine Ruhezone.  Die eine Rutsche war eine Wasserrutsche, die wie eine Röhrenrutsche war, die andere war fast 90 Grad nach unten gerichtet. Man schoss die Rutsche hinunter, mit einer sehr hohen Geschwindigkeit. Wir gingen nach einem langen, schönen Tag im Schwimmbad aus dem Wasser. Uns wurde noch eine Stunde Zeit gegeben um in das Dorf zu gehen und Sachen einzukaufen, oder uns die Gegend anzugucken. Da es immer noch regnete, war das nicht sehr schön. Als wir den Supermarkt gesichtet hatten, stürmten die meisten drauf los. Sachen, die wir vergessen hatten, oder noch besorgen wollten, konnten wir nun kaufen.  Als wir aus dem Laden kamen, regnete es noch heftiger, bis es auf einmal keine Regentropfen mehr waren, sondern anfing zu hageln. Wir machten uns schnell auf den Weg zum Bus. Es fing an zu schneien, das hat mich sehr gefreut, denn das hatte ich mir so sehr gewünscht. Am Abend war schon viel Schnee gefallen und ich hatte die Idee, raus in den Schnee zu gehen. Gesagt, getan, wir gingen raus und machten eine Schneeballschlacht.

Mittenwald war toll. Wir hatten alle viel Spaß, tolle, nette Lehrer und viel Glück mit dem Wetter. Ich würde gerne noch einmal mit dieser Klasse dorthin fahren. 


Unsere Lehrer v.l.n.r. : Frau Reiche, Frau Bonzel, Herr Knappmann, Frau Contzen, Herr Neuhaus, Frau Pähler und Herr Halder. 




Veröffentlicht am:
31.01.2008