Unser Logo Unsere Schule Unser Hundertwasser-Flur Stadtwaldfest Skifreizeit in Mittenwald Jedem Kind sein Instrument Freiarbeit nach Montessori Fußballturnier
Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Auf Wiedersehen, Wolfgang Neuhaus

Pädagoge, Experte in seinen Fächern, Verwaltungsfachmann, ...

... Personalchef, Planer, Entwickler, Entscheider, Vermittler, Ansprechpartner, Kollege – das alles muss ein Schulleiter sein. Und das alles war Wolfgang Neuhaus für die AES bis zum Abschluss seiner beruflichen Laufbahn, Konrektor und umständehalber Schulleiter, man könnte auch sagen: Manager. Jetzt beendete er seine berufliche Laufbahn und verabschiedete sich nach fünfundzwanzig und einem halben Jahr von der AES-Schulgemeinde.


Das ist jetzt Geschichte: Schulleiter Wolfgang Neuhaus an seinem Arbeitsplatz.

Nach seinem Abitur am Gymnasium Werden hatte der gebürtige Kupferdreher sich für das Lehramtsstudium Sport und Musik entschieden, wiewohl er auch mit der Kirchenmusik geliebäugelt hatte. Seit dem 15. Lebensjahr spielte er bereits Kirchenorgel und leitete mit 19 die ersten Chöre.
Seinen Vorbereitungsdienst leistete er in Duisburg-Meiderich und trat danach als Angestellter seine erste Stelle in Rheinberg an. „Damals haben wir auch noch samstags unterrichtet.“ Zwölf Jahre später bewarb er sich zur AES und bekam prompt die Stelle, auf der er, mittlerweile als Beamter, zusätzlich auch Mathematik unterrichtete. Eins seiner Lieblingsprojekte war die jährliche Skifreizeit in Mittenwald, die er mit großer Leidenschaft und durch persönliche Kontakte über 23 Jahre organisierte. Zusätzlich zu seiner Lehrtätigkeit arbeitete er im Lehrerrat und bildete Junglehrer aus.
Seit 10 Jahren war er Konrektor in Rellinghausen und nach der Pensionierung von Schulleiterin Ulrike Liebenau seit 1½ Jahren Schulleiter zweier Standorte: Die Realschule Kettwig war als Dependance zugordnet worden. Dass beide nun wieder selbstständige Schulen werden sollen, sieht Wolfgang Neuhaus mit Befriedigung: „Ich freue mich für beide Standorte, dass sie bald wieder eigenständig an ihren Profilen arbeiten können.“
Für die Zukunft sieht er genug Aufgaben auf sich zukommen. Sein Garten wird ihn in Anspruch nehmen, vielleicht wird er sich auch wieder der Orgel und der Chorarbeit zuwenden. Dazu kommt: „Ich fahre für mein Leben gern Fahrrad.“
Dem Kollegium, das ihn wegen seines entspannten und humorvollen Führungsstils sehr schätzte, wünscht der Scheidende „eine Schulleitung, die durchgängig ansprechbar ist und dass die Standorte ihre Attraktivität behalten.“ Er stehe auch weiterhin zur Verfügung, „falls noch Fragen sein sollten. Ich habe immer einen guten Kontakt zu meinen Kolleginnen und Kollegen gehabt, und das wird auch so bleiben.“ Das wollen wir doch stark hoffen!
 
MR



Veröffentlicht am:
03.02.2020