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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Tag der offenen Tür in Kettwig

Die richtige Schule!

„An der Realschule in Kettwig treffen Ihre Kinder auf engagierte Lehrerinnen und Lehrer“, Schulpflegschaftsvorsitzende Gisela Südbeck begrüßt die Besucher am Tag der Offenen Tür mit begeisterten Worten. Sie beschreibt, warum für Ihre Familie die Entscheidung der Schulwahl die Richtige war: „Die Schule ermöglicht eine Kindheit, die Zeit lässt, zum Wachsen und Reifen. Unsere Kinder kommen gerne hierher und sind gut vorbereitet für den weiteren Bildungsweg.“ Schulleitungsmitglied Hubertus Halder freut sich über das Lob und erinnert an seine Begrüßungsworte: „ Auch mit der erneuten Eigenständigkeit ab dem Sommer 2020 werden wir an Bewährtem festhalten.“ Der erste Programmpunkt steht zu dem Zeitpunkt bereits in den Startlöchern: Die Cajon-AG trommelt gut gelaunt auf den selbst gebauten Cajons.


Der Tag der offenen Tür kann losgehen.

Nach der Begrüßung in der Turnhalle geht es für die meisten Besucher erst einmal in den Neubau, wo es im Foyer weihnachtlich duftet. In der Küche werden Plätzchen gebacken und die Grundschüler lassen sich nicht zweimal bitten, bei der Herstellung zu helfen. Im Eingangsbereich verteilt der Förderverein Zuckerwatte, während die Fragebögen für die Schulrallye verteilt werden. Mit Feuereifer stürzen sich die Kleinen auf die Beantwortung der Quizfragen, um nicht länger „fremd im Raum“ zu sein.
Spätestens bei den verteilten Programmheften fällt den Besuchern auf, dass das große Motto des Tages „Zurück in die Zukunft“ ist. Hubertus Halder erklärt die Anlehnung an den 80er Jahre Kultfilm: „Wir haben drei Jahre lang mit dem Kollegium in Rellinghausen an einem gemeinsamen Schulprogramm gearbeitet und sind motiviert, in die Zukunft zu starten.“ Ein wenig Augenzwinkern ist dabei, wenn die Vorführung im Chemieraum den Titel trägt „Doc, sie haben gerade Einstein aufgelöst“.


Last Minute Weihnachtsgeschenke: Der Technik-Kurs schnitzt Kerzenhalter.

Das bunte Programm bietet für alle Kinder Gelegenheit, zu basteln, malen oder einfach nur zu staunen. Es werden Taschen bedruckt, Globen gestaltet, Musikinstrumente aus Strohhalmen gebastelt und Kerzenhalter gesägt. Bei Experimenten in der Chemie, Biologie und Physik staunen auch die Erwachsenen und alle sind beeindruckt von den Vorführungen in den PC-Räumen. In dem festlich dekorierten Elterncafé tauschen sich die Eltern über die Berufsorientierung, die Schulsanitäter und das umfangreiche Nachmittagsprogramm der Realschule aus.


In der Weihnachtsbäckerei gibt es erstaunlich wenig Kleckerei.

Nach einer Stärkung führen die Schüler-Guides Besucher in den sogenannten Altbau, welcher der Unterstufe vorbehalten ist. Das große Klettergerüst wird erobert, während sich die Eltern die Hauptfächer und die Freiarbeit zeigen lassen. „Tarnen und Täuschen im Tierreich“ demonstrieren die Biologielehrerinnen anhand lebender Stabschrecken und Schlangen. Bei dem Angebot frittierte Maden und andere Insekten zu probieren, greifen die meisten aber dann doch auf das konventionelle Büfett im Erdgeschoss zurück. Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler besuchen ihre alten Klassenräume und bestätigen die Worte der Schulpflegschaftsvorsitzenden. Auch für sie war es eindeutig „die richtige Schule“.


Wer hätte gedacht, dass man aus Strohhalmen Musikinstrumente basteln kann?


 
Melanie Kühn



Veröffentlicht am:
15.12.2019