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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Abschlussfeier Kettwig 2019

Vom Träumen und Leben


Die Sonne strahlt für die Abschlussklassen in der Kettwiger Marktkirche​

„Ich wollte bei der Olympiade mitmachen“, erinnert sich Sophie in dem Abschlussgottesdienst der Jahrgangsstufe 10 der Albert-Einstein-Realschule in der Kettwiger Marktkirche und reicht das Mikrofon weiter an ihre (ehemalige) Mitschülerin Jana, die einen ganz klassischen Mädchentraum als Kind hatte: „Mein Wunsch war, Prinzessin zu werden.“ Max spannt den Bogen zwischen Vergangenheit und Zukunft: „Am Gymnasium war es sehr schwierig, aber nach meinem Wechsel an die Realschule wurde alles besser für mich. Jetzt ist mein Wunsch, Informatiker zu werden.“ Auch Pfarrerin Silke Althaus greift das Motto des Gottesdienstes „Vom Träumen und Leben“ auf und macht den Absolventen Mut: „Nicht alle Träume werden wahr, aber zum Erwachsenwerden gehört dazu, dass man immer wieder neue Träume findet.“ Später sieht man gerührte Familien, Freunde und auch Lehrerinnen und Lehrer, als die Zehntklässler Dankesworte sprechen. „Ich bin dankbar für die angenehme Atmosphäre, die wir in der Schule hatten“ oder „Ich bin dankbar für Eltern und Lehrer, die hinter uns standen.“ Nach dem Irischen Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“ wischen sich die Familien noch schnell eine Träne aus dem Augenwinkel, während die Schülerinnen und Schüler ihre Ungeduld kaum noch zähmen können. Nach ein paar Gruppenfotos vor Kettwiger Kulisse drängt es sie in die feierlich geschmückte Turnhalle, wo die Abschlusszeugnisse überreicht werden sollen.


Die Sonne strahlt auch vor der Kirche mit den Absolventen.

Zu Beginn der Abschlussfeier erinnert Hubertus Halder, Mitglied der Schulleitung, in einer Eröffnungsrede an die vergangenen sechs Schuljahre und teilt voller Stolz mit, dass 47% der jungen Erwachsenen den Abschluss mit dem Qualifikationsvermerk geschafft und damit die Möglichkeit zum gymnasialen Abitur hat. Er dankt den Schülerinnen und Schülern aber auch dafür, dass sie sich als Sanitäter, Hausaufgabenbetreuer oder Streitschlichter in der Schule engagiert haben. Der Dank geht ebenfalls an viele Eltern, ohne die Schulfeiern, der Förderverein oder Schulgremien nicht möglich gewesen wären. Nach einem  musikalischen Programmpunkt des Chores ergreift die Elternvertreterin Kiki Radicke, die selbst viele Jahre als Schulpflegschaftsvorsitzende unermüdlich die Schule unterstützt hat, das Wort. Ihr Sohn Nick verlässt die Realschule an diesem Tag und daher kommen ihre Wünsche von Herzen: „Seid mutig, vertraut auf eure Talente und vor allem – seid stolz auf euch!“













Viele Gäste warten mit den Schülerin-         Schülersprecher Leon findet die
nen und Schülern auf die Zeugnisse.
           richtigen Worte für seinen Jahrgang.

Leon de Martin, der Schülervertreter, wünscht seinem Jahrgang vor allem Glück und Zufriedenheit. Er hat sich mit seinen Mitschülern eine besondere Überraschung ausgedacht: Alle Lehrerinnen und Lehrer, die in der 10. Klasse unterrichtet haben, erhalten einen Blumenstrauß. Der Chor stimmt „We are the champions“ an und als dann die Klassenlehrerinnen Irene Mergel und Marita Schulze die Bühne betreten, wissen alle, dass die Zeugnisausgabe näher rückt. In einer pointierten Rede suchen (und finden) die Lehrerinnen Metaphern aus dem Fußball, die den Abschluss versinnbildlichen. Die Schüler werden zu Athleten, das Kollegium zu Trainern und die Eltern zu Physio-Therapeuten, die alle für das gleiche Ziel gearbeitet haben. Einige „Athleten“ haben sich besonders bemüht und daher erhalten einzelne Schülerinnen und Schüler nach der Zeugnisüberreichung noch Auszeichnungen für Bestleistungen und besonderes Engagement.











Ein Blumenmeer und viele
nette Worte.​




                                                              Besonders geehrt dürfen sich Claas, Rico,
                                                              Sophie, Lukas und Leon fühlen.


Zum Abschluss serviert die Benimm-AG gekühlte Getränke und kleine Snacks. Einige Gäste greifen an den Stehtischen die Abschlussrede auf. In dieser wurde Sepp Herberger zitiert: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!“
In diesem Sinne wünschen die Lehrerinnen und Lehrer der Albert-Einstein-Realschule der Abschlussklasse 2019 viel Erfolg bei allen weiteren Spielen!


Irene Mergel freut sich mit der 10d.


Marita Schulze ist froh, dass die 10e den Abschluss und nicht „nix“ gewählt hat.


Jeder erhält ein Lächeln, ein Zeugnis und eine Rose.​

Abschlussrede von Hubertus Halder zur Entlassung des Jahrgangs 10 am 28.06.2019

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Eltern,
liebe Gäste,

ich möchte euch / Sie zunächst ganz herzlich zu unserer heutigen Abschlussfeier begrüßen.
Es ist heute ein besonderer Tag, dieser 28.06.2019.

Liebe Schülerinnen und Schüler,
es ist aber auch ein Tag, an dem es sich lohnt, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen, denn ein wichtiger Lebensabschnitt endet heute.

Bereits am Tag der offenen Tür im Dezember 2012 haben viele von euch einen ersten Blick, damals noch Realschule Kettwig, in unsere Schule geworfen.
Am Kennenlerntag wurdet ihr von euren Klassenlehrerinnen Frau Schulte und Frau Kühn begrüßt.
Die ersten zwei Jahre vergingen wie im Flug und die meisten von euch kamen mit Bravour durch die Orientierungsstufe, sodass ihr anschließend wirklich Kurs auf den Mittleren Schulabschluss genommen habt.

Zum Schuljahr 15/16 gab es bei der damaligen Klasse 7e einen Klassenlehrerinnenwechsel. Frau Schulze übernahm die Klassengeschäfte von Frau Kühn, die eine neue Klasse 5 übernehmen musste. Ein Jahr später übernahm Frau Mergel von Frau Schulte die damalige Klasse 8d.

Nach den Sommerferien 2016 gab es einen großen Einschnitt an der Realschule Kettwig.
Nach einem Beschluss der Bezirksregierung und Rücksprache mit dem Schulträger wurde die Realschule Kettwig zur Dépendance der Albert-Einstein-Realschule in Rellinghausen. Dieser Beschluss, mit dem am Anfang sicherlich nicht jeder zufrieden war, stellte beide Kollegien vor große Herausforderungen: Man musste sich kennenlernen, lernen zusammen zu arbeiten, das Schulprogramm, die Lehrpläne, die Schulbücher usw. anpassen. Ein Kraftakt für alle Kolleginnen und Kollegen, der aber erfolgreich gemeistert worden ist.

Für euch bedeutete das natürlich auch in vielen Dingen eine Veränderung. Die Schulleitung wechselte, ihr bekamt zum Teil neue Lehrerinnen und Lehrer, da Lehrerinnen und Lehrer zwischen den Standorten getauscht wurden oder an beiden Standorten unterrichteten. Die Hausordnung änderte sich, es gab auf einmal einen Timer, der immer im Rucksack zu sein hatte und viele andere Dinge mehr. Sicherlich haben sich nicht alle gleich schnell an die neue Situation gewöhnt, aber letzt-  endlich habt ihr sie alle im Laufe der Zeit angenommen, Verständnis gezeigt und damit dazu beigetragen, dass ihr an dieser Schule erfolgreich euren Abschluss absolvieren konntet.

In der Jahrgangsstufe 9 stand das Berufspraktikum an. Während der 3 Wochen bekamt ihr einen Einblick in und einen Vorgeschmack auf das Berufsleben.
Traditionell beginnt ein zehntes Schuljahr an unserer Schule mit einer Abschlussfahrt – in diesem Jahr nach Aschau bei München - viele neue Erfahrungen, ganz viel Spaß und gute Stimmung prägten die Fahrten für beide Klassen.
München, Berchtesgaden, Königssee, Salzbergwerk und natürlich die vielen kleinen Geschichten aus der Jugendherberge, von denen die Lehrer wahrscheinlich nicht so viel mitbekommen haben, werden sicherlich in eurer Erinnerung bleiben.

Doch kaum zurück von der Abschlussfahrt, kam ganz schnell der Alltag zurück.
Es begannen die Vorbereitungen für die „Zentralen Abschlussprüfungen“.
Ihr habt euch an vielen Nachmittagen zu den Mathe-, Englisch- und Deutschtreffs in der Schule zusammengefunden.
Aber ich denke, die „Paukerei“ hat sich gelohnt.
Am Ende stehen gute und sehr gute Abschlüsse und fast alle haben es geschafft.
Von den 47 Jugendlichen, die sich hier am Standort Kettwig auf den Weg gemacht hatten, haben fast alle die Fachoberschulreife erhalten, 21 die Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk, d. h. mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe - stolze  47%!
Herzlichen Glückwunsch!!!

Daher geht mein Glückwunsch an euch alle zu diesen Leistungen, mein Dank aber vor allem an die Kolleginnen und Kollegen, die euch auf die Prüfungen vorbereitet haben. Frau Rensing, Frau Heine in Deutsch, Frau Kühn, Frau Bolten-Hoffmann in Englisch, Frau Mergel und Herr Völker in Mathematik.
Nicht vergessen möchte ich aber auch die vielen anderen Kolleginnen und Kollegen, die euch im Laufe der letzten Jahre begleitet haben, euch immer im Blick hatten und den Weg gezeigt haben und einige auch wieder in die richtige Spur zurückgeholt haben.

Doch neben der Paukerei für die Schule haben sich viele von euch aktiv in unsere Schulgemeinschaft eingebracht und getreu unserem Leitsatz „Wir übernehmen Verantwortung für uns und andere“ habt ihr euch in den letzten Jahren eingesetzt ...
- als Schulsanitäter
- bei der Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung
- als Hofdienst und Pausenaufsicht
- als Paten für unsere kleinen Fünftklässler
- als Schlichter bei kleinen und großen Konflikten,
um nur einige zu nennen.
Vielen Dank an alle, die daran beteiligt waren.

Gleichzeitig möchte ich mich auch bei allen Eltern bedanken, die unsere pädagogische Arbeit unterstützt haben. In all den Jahren hat sich immer wieder gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule ist.

Liebe Schülerinnen und Schüler, ihr seid angekommen am Zwischenziel.

Ich wünsche euch, dass ihr die richtige Entscheidung getroffen habt bei der Wahl eures weiteren Weges – sei es Ausbildung oder weitere schulische Bildung.
Zum Schluss möchte ich mich ganz herzlich bei allen Eltern bedanken, die viele Jahre in den Klassenpflegschaften, als Mitglieder der Schulpflegschaft und Schulkonferenz, der Fachkonferenzen und Teilkonferenzen und Fördergesellschaft mitgewirkt haben.
Ihr Engagement ist vom gesamten Kollegium immer sehr geschätzt worden.
Mein besonderer Dank gilt vor allem Frau Kiefer, die mit unermüdlichem Einsatz über viele Jahre als Kassenwartin des Fördervereins aktiv war sowie Frau Radicke, die seit Jahren als Schulpflegschaftsvorsitzende und Mitglied der Schulpflegschaft und Schulkonferenz tätig war.
Mein Dank geht aber auch an alle Kolleginnen und Kollegen, die sich intensiv und mit großem zeitlichen Engagement für die positive Entwicklung der ihnen anvertrauten Kinder eingebracht und damit viel Verantwortung für deren weiteren Lebensweg übernommen haben.
Ich wünsche uns allen hier nun eine wunderschöne Feier und Ihnen und euch heute im weiteren Verlauf einen schönen Tag.
Herzlichen Dank an alle, die diese Feier vorbereitet haben.
 
 



Veröffentlicht am:
08.07.2019