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Sporthelfer im Einsatz

Wertvolle Mitarbeit im AES-Pausensport

Das Beste kommt immer zum Schluss, sagt man. Für die neun frisch gebackenen AES-Sporthelfer stimmt es eindeutig. Sie erhielten jetzt nach einjährigem Lehrgang und praktischem Einsatz ihren Qualifikationsnachweis der Sportjugend des Landessportbundes NRW. Damit sind sie auf einer Vorstufe zum Übungsleiter und können eigenständig Sportgruppen betreuen und anleiten bis hin zur eigenen AG. Über der gesamten Szenerie liegt ein Hauch von Grillwurst. Die Garten-AG, die den Kursteilnehmern als Versuchskaninchen diente, um Neugelerntes immer gleich auszuprobieren, zeigt sich spendabel: Sie lädt die Sporthelfer zu Bergen von Grillwurst ein.
Die Wissensvermittlung von Schüler zu Schüler war allerdings keine Einbahnstraße. Die Sporthelfer selbst haben ihrerseits von Kenntnissen anderer Mitschüler profitiert. Unter anderem in Erste Hilfe von der AES-Sanitäter-AG, die ihnen in kleinen Teams den Druckverband, Umgang mit dem Dreieckstuch, stabile Seitenlage und Verhalten beim Notruf vermittelten. Schwerpunkte dabei waren die für die Sporthalle typischen Verletzungen wie Nasenbluten, Schwellungen oder Ergüsse.
Die Sporthelfer sind keine Neulinge auf sportlich-sozialem Gebiet. So wurden Tim, Niklas und Gero von ihren Sportvereinen angeregt, die Ausbildung zu machen. Malte leitet ein Konfirmanden-Team in seiner Gemeinde und Lars will nach der Realschule auf eine weiterführende Sportschule. Da macht sich so ein Zertifikat richtig gut. Das Spektrum der Inhalte war breit gefächert. So standen sportmedizinische und -biologische Grundlagen, sportsoziologische Fragestellungen und sportpädagogische Aspekte auf den Plan. Zusätzliches Plus: Die Anwärter konnten über die zeitliche Organisation der Inhalte selbst entscheiden.
Zum Einsatz sind die Sporthelfer auch bereits gekommen: im AG-Programm des offenen Ganztags, sowie beim AES-Pausensportangebot. Das AES-Spiel- und Sportfest haben sie bereits organisiert und die Bundesjugendspiele. Ihr jüngstes Organisationsprojekt war der Sponsorenlauf, der über 11.000 Euro für IT-Bedarf einbrachte.
Neu in diesem Schuljahr ist der AES-Pausensport, den die frisch ausgebildeten Schüler selbst in  die Hand nehmen. Dreimal wöchentlich organisieren sie Völker-, Fuß- und Basketball für die Kinder, die nach der sechsten Stunde auf ihre Nachmittagsbetreuung warten und das Pausenprogramm gerne annehmen. An Autorität mangelt es den Leitern nicht. Noah: „Wir haben Methoden gelernt, um die Schüler zu motivieren, ein bisschen gemeinsam Spaß zu haben.“ Und darum geht es: Die Freude am Sport weiter zu geben.


Die neuen Sporthelfer (v.l.): Tom, Dennis, Moritz, Tim, Niklas, Gero und Leon. Auf dem Foto fehlen Marco und Justin.
 
Michael Rausch



Veröffentlicht am:
21.06.2019