Unser Logo Unsere Schule Unser Hundertwasser-Flur Stadtwaldfest Skifreizeit in Mittenwald Jedem Kind sein Instrument Freiarbeit nach Montessori Fußballturnier
Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Varieté Royale ‘19

Bühne frei für zauberhaften Abend


Von den Clowns veräppelt: „Wir haben jetzt eine Eintrittskarte, aber Sie nicht!“​

Die AES kann durchaus ein Ort gepflegter Unterhaltung sein. Wenn die richtigen Akteure an einem Strang ziehen, gedeiht der jährliche Varieté-Abend zu einem Höhepunkt des Schuljahres. Bereits zum neunten Mal ging die furiose Show über die AES-Bühne und Einsteins Magische Circus AG und die Benimm-AG schlugen erneut ihr Publikum in ihren Bann. Eine Meisterleistung an Kontinuität, denn jedes Jahr verlassen die jungen Akteure mit der größten Bühnenerfahrung die Schule. Umso wichtiger der Aufbau des Nachwuchses, den die Verantwortlichen Burghard Hildebrand und Carolin Körner für die Bühne, sowie Anne Anderson für den Service blendend hinbekommen haben. Großes Lob gebührt auch zwei ehemaligen Schülerinnen, die ihren inneren Draht zur AES noch nicht gekappt haben und bei einigen Nummern mitwirken.













Der Leiter der Jonglage.                                Hä? Wenn das mal nicht Magie ist!

Der Begrüßungscocktail „Spring Paradise“ zum Apéro sorgt für gute Laune im Saal, den nur „abgestaubte“ Gäste nach eingehender Reinigung durch die Clowntruppe betreten durften. Und dann brennen die Akteure ein Feuerwerk der Unterhaltung ab, das seinesgleichen sucht. Einräder sausen einzeln und paarweise, vorwärts und rückwärts über die Bühne, Gegenstände verschwinden auf rätselhafte Weise. Bälle und Keulen fliegen, man meint, die Jongleure hätten mehr als zwei Hände.













Häppchen international und Service            Jonglage-Trio, voll konzentriert.
vom Besten.



Einrad-Vierer mit Garnitur.​

Diabolos, Wippen und Walzen sind im Einsatz, dazu Lichtblitze, passend zur geschmackvoll ausgewählten Musik getaktet, während die Nebelmaschine geheimnisvolles Licht zaubert. Junge Akrobaten springen über gekreuzte Seile und ernten Sonderapplaus. Aus dem Hintergrund tauchen die Servicekräfte in Bistro-Schürzen auf und servieren Baguettes und Kanapees.













Der nächste Gang: Kanapees und                Einer für alle und alle für einen.
Käseigel.​


Weiter geht’s Schlag auf Schlag. Farbiges Licht malt magische Räume. Glitzernde Seifenblasen malen aus der Kulisse einen Sternenhimmel. Akrobatisch aufgetürmte Menschenpyramiden lassen staunen. Eingespielte Bühnenhelfer agieren geschickt und schnell zwischen den Nummern, Licht- und Tontechniker geben alles, eine gut geölte Maschinerie.













So kann’s enden, wenn der Kunde mit        Die Girls from Ipanema servieren den
seinem Friseur nicht zufrieden ist.               gleichnamigen Cocktail.​


Der Cocktail d‘ Adieu mit dem vielversprechenden Namen „Ipanema“ läutet das letzte Viertel ein. Dann ein Schwenk, der Verfolger lenkt alle Blicke auf die Rückwand, wo Akrobatinnen Balanceakte auf der Slackline vollführen. Und immer wieder zwischendurch die Clowns. Ihr Humor trifft den Nerv der Besucher, die die Pointen mit schallendem Gelächter quittieren.


Balanceakt auf dem Spanngurt in geheimnisvoller Beleuchtung.​



Selbst entwickelte Choreografie: AG-Cotrainerin Carolin Körner mit zwei Ehemaligen.

Und dann ist „Schicht im Schacht“, wir sind schließlich im Ruhrgebiet. Als der letzte Vorhang gefallen ist, brandet der ganz große Applaus auf. Die Gäste sind sichtlich beeindruckt, dass neben dem täglichen Unterricht noch Raum und Zeit erkämpft wird, solche Veranstaltungen zu planen, proben und durchzuführen. Die Schulgemeinde kann stolz sein. Schulleiter Wolfgang Neuhaus dankt der Truppe und ihren Betreuern mit großem Lob und zwei Freistunden für den nächsten Morgen.


Die Crew bedankt sich mit einem T-Shirt bei Carolin Körner.​

 
Text und Fotos: Michael Rausch



Veröffentlicht am:
15.06.2019