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Siegerurkunden für AES-Mathe-Kängurus

Große Sprünge beim Knoblen


Die AES-Kängurus der Jahrgänge 5 bis 8 mit den Organisatorinnen Lotte Reinartz (l.), Carolin Körner (2. V. r.) und Janina Krämer (r.).​

Es ist purer Zufall, dass gerade jetzt, wo die „AES-Mathe-Kängurus“ geehrt werden, in Essen ein echtes Känguru durch Flucht von sich reden macht. Das beweist zwar, dass ein Känguru einen starken Freiheitsdrang hat. Mit Mathe dagegen hat es aber wohl nicht viel am Hut, denn sonst könnte es sich an Fünf Fingern ausrechnen, dass es nicht weit kommen wird. Die „AES-Kängurus“ hingegen sind weiter gekommen. Sie alle haben eine Urkunde und einen Qürfel* ergattert, Beleg für ihre erfolgreiche Teilnahme am Känguru Wettbewerb 2019 der Humboldt-Universität Berlin.
35 Schüler der Jahrgänge 5 bis 8 nahmen teil an der Knobelei, für die sie zwei Nachmittage geübt haben, freiwillig versteht sich. Denn die Aufgaben sind ein bisschen anders als die aus dem Matheunterricht. Kostprobe gefällig? Bitte sehr:
„Wenn man das Alter aller Kinder aus meinem Nachbarhaus addiert, dann erhält man 56. Wenn man das Alter dieser Kinder in 2 Jahren addiert, dann erhält man 78. Wie viele Kinder wohnen in meinem Nachbarhaus?“ (Aufgabe für Jahrgangsstufe 5/6 aus der aktuellen Broschüre)
Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Was haben denn nun Kängurus und Mathematik miteinander zu tun? Eine Frage, die auch die vier Jahrgangsbesten nicht beantworten können. „Hab‘ ich mal gewusst, aber wohl wieder vergessen“, bekennt Fynn aus der 5c freimütig. Zu Ehren der australischen Erfinder eines Multiple-Choice-Wettbewerbs nannten zwei Franzosen, die den Wettbewerb in Frankreich und anderen europäischen Ländern einführten, das Ganze „Kangourou des Mathématiques“, „Känguru der Mathematik“ also. Da haben wir’s.
Und jetzt stehen die vier Jahrgangsbesten, allesamt Einser-Kandidaten da und sind zum Teil ziemlich überrascht, dass sie so gut abgeschnitten haben. Charlotte, 6a, hatte allerdings damit gerechnet und das einzige T-Shirt der Schule gewonnen. Felix aus der 8c war sich weniger sicher, obwohl er und die anderen den Wettbewerb „schon von der Grundschule“ her kannten. Umso größer ist die Freude. Fynn erwartet für den Nachmittag eine Belohnung zu Hause: „Mein Papa hat zwar gestern neuen Rollrasen gelegt, aber jetzt muss er dann doch den Pool aufbauen.“ Wir wünschen, dass es geklappt hat. Das Wetter hätte es sicher hergegeben.

*Zauberwürfel aus 8 unterschiedlich großen Quadern


Die Besten aus vier Jahrgängen (v.l.): Paul 7a, Charlotte 6a, Felix 8c, Fynn 5c mit Schulleiter Wolfgang Neuhaus.
 
Michael Rausch



Veröffentlicht am:
15.06.2019