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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Frösche, Prinzen und erfüllbare Wünsche

Sponsorenlauf in Kettwig


Hubertus Halder gibt letzte Instruktionen vor dem Lauf.​

„Guck mal! Es gibt Hinweisschilder für die Mädchen, damit sie ihren Traumprinzen finden!“, grinste Immanuel aus der 8f und zeigte auf das Verkehrsschild, das um Rücksichtnahme auf kreuzende Frösche bat. Die Schüler der Albert-Einstein-Realschule Kettwig hatten sich aber am letzten Schultag vor den Osterferien nicht an der Ruhr versammelt, um Frösche zu küssen, sondern sie wollten Sponsorengelder erlaufen. Sportlehrer Hubertus Halder motivierte die Jugendlichen, welche sich mehr Sonne erhofft hatten: „Beim Laufen wird euch schnell warm!“ Immerhin regnete es nicht und die ausgewählte Runde am Leinpfad entlang der Ruhr gefiel allen.


Vorsicht! Kreuzende Prinzen!​

„Was für ein schöner Ausblick – fast wie im Urlaub“, rief Tim aus der 5f. Die Lehrerinnen und Lehrer feuerten ihre Klassen auf den Runden durch den Wald an und waren begeistert von der Motivation der Schülerinnen und Schüler. Obwohl eine Runde 750 m lang war, gaben vor allem die jüngeren Jahrgänge alles, um möglichst viele Stempel auf ihren Karten zu sammeln. Pro Runde erhielten sie später von ihren persönlichen Sponsoren Geld, das dann auf das Schulkonto ging. Unglaubliche 6.364,30 € konnten auf diesem Wege erkämpft werden.


Reibungslosen Ablauf garantieren die 10.Klässler an der Laufstrecke.​

Spitzenreiter wurde die Klasse 6d, die 1.166 € einsammeln konnte. Marie weiß, warum ihre Klasse, die 5f, ähnlich erfolgreich war: „An der Strecke standen die 10.-Klässler und haben für uns gejubelt. Das war ein richtiger Ansporn!“ Zufrieden waren auch die Schulsanitäter, denn bis auf eine kleine Verletzung war ihr Einsatz nicht gefordert und sie konnten den letzten Schultag entspannt auf einer Bank im Wald genießen.


Die motivierten Sportler lassen sich auch durch enge Kurven nicht aus dem Konzept bringen.​

Die Schulgemeinschaft entscheidet nun, was von dem Endbetrag gekauft werden soll. Basketballkorb, mediale Ausstattung oder ein „Chill-Bereich“ auf dem Schulhof sind die bisherigen Spitzenreiter, aber die endgültige Abstimmung steht noch aus. Fest steht, dass alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam dazu beigetragen haben, dass ihre Wünsche nicht märchenhaft sind, sondern real werden können.
 
Melanie Kühn



Veröffentlicht am:
21.05.2019