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Weltmeere in Gefahr (9a)

Plastikmüll gefährdet die Weltmeere

Im Rahmen einer Unterrichtsreihe zu den zukünftigen Herausforderungen für die Menschheit haben wir uns im Erdkundeunterricht neben dem Klimaschutz auch mit den Gefahren, denen unsere Weltmeere ausgesetzt sind, beschäftigt. Enno Siggelkow und Paul Hammerschmidt haben die 9a über eine PowerPoint Präsentation über das Thema informiert, Anna Garweg hat den unten aufgeführten Artikel dazu geschrieben. (Biesemann)

Das Meer bedeckt mehr als zwei Drittel unseres Planeten und wir nutzen dieses auf verschiedenste Art und Weise. Beispielsweise verbringen wir unseren Urlaub am Strand, betreiben Fischfang oder erkunden die Ozeane mit dem Schiff.
Uns geht es durch diese zahlreichen Aktivitäten nicht gerade schlechter, doch den Meeren und dessen Bewohnern ergeht es jedoch ganz anders.
Der ausschlaggebende Grund, dass das Meer und seine Bewohner in Gefahr sind ist die Umweltverschmutzung und ihr größter Feind ist das Plastik.



Rund 32% von den jährlichen 78 Millionen Tonnen weltweit erzeugten Plastikmülls gelangen in die Umwelt und somit auch ins Meer.
Da Plastik sich nicht komplett zersetzten kann, verschwindet es nicht so einfach aus den Gewässern, sondern zerteilt sich in kleine Plastikteile. Diese Plastikteile lassen sich nicht vollständig entfernen, stattdessen sammeln sie sich in bis zu 1.600.000 km² großen sogenannten Plastikteppichen im Meer und gefährden somit Meerestiere und Pflanzen.


Vorkommen: Nordpazifik, Indischer Ozean, Südpazifik, Nordatlantik, Südatlantik

Tiere wie Fische oder Seevögel können oftmals ein kleines Stück einer Plastiktüte oder einen Flaschendeckel nicht von ihrer üblichen Nahrung unterscheiden. Dies führt dazu, dass die Meeresbewohner oftmals mit vollem Magen verhungern.



Eine weitere Gefahr besteht darin, dass sich Tiere wie Delfine oder Schildkröten in alten Fischernetzen verfangen können und sich durch ihre Befreiungsversuche stark verletzen oder gar ertrinken können.

Doch nicht nur die Tierwelt ist betroffen, auch in Alltagsgegenständen wie Shampoo oder Zahnpasta die wir nutzen, ist Mikroplastik enthalten, diese kann in unseren Körper gelangen und schädlich für ihn sein.



Jedoch ist das alles unsere Schuld! Wir Menschen verschmutzen die Weltmeere durch Plastik und den Schiffsverkehr, nutzen das Meer als Rohstofflager, sorgen für die Überfischung und sind somit für die Gefahrenquellen der Meere verantwortlich. Darüber sollten wir uns im Klaren sein.
Dankbarkeit, für das was uns das Meer bietet zeigen wir nicht, ganz im Gegenteil, wir sind Schuld am Klimawandel und daran, dass zahlreiche Tiere sowie Pflanzen und die Weltmeere in Gefahr sind.
Doch nur wir sind diejenigen die etwas daran ändern können und es auch sollten, dessen müssen wir uns Bewusst sein oder wohl eher werden, denn wir haben nicht ewig Zeit etwas an diesem Verhalten zu verändern.
 
Anna Garweg, 9a



Veröffentlicht am:
07.04.2019