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Friedensdorf International

„Die Spenden gehen an das Friedensdorf in Oberhausen“.

Diese Worte haben wir schon oft gesagt und gehört, wenn wir einen Begrüßungs-Gottesdienst für die Kinder der neuen 5er Klassen oder auch manchen Abschlussgottesdienst der 10er Klassen gefeiert haben.
Auch dieses Jahr dürfen wir uns wieder herzlich für eine Spende in Höhe von 150,34€ bedanken, die dem Friedensdorf zugeflossen ist. In diesem Jahr haben wir ein sehr freundliches Schreiben vom Friedensdorf erhalten, in dem auch einmal erklärt wird, wofür unsere Spenden genau genutzt werden.

Zunächst einmal heißt das Friedensdorf Oberhausen eigentlich FRIEDENSDORF INTERNATIONAL und ist als FRIEDENSDORF- BILDUNGSWERK seit 1986 stattlich anerkannt.

Seine Arbeit beruht auf drei Säulen:
  • Medizinische Einzelfallhilfe für kranke und verletzte Kinder, denen in ihrer Heimat nicht geholfen werden kann, die aber durch eine Behandlung in Europa eine Chance auf Heilung haben.
  • Weltweite Hilfsprojekte in Kriegs- und Krisengebieten verbessern die medizinische Versorgung vor Ort (Einrichtung von Basisgesundheitsstationen, Krankenstationen, Orthopädiewerkstätten etc., Lieferung von medizinischen Hilfsgütern, Lebensmitteln u.ä., Arbeiten mit regierungsunabhängigen Partnerorganisationen).  Hilfe zur Selbsthilfe.
  • Friedenspädagogische Arbeit fördert humanitäres Bewusstsein und soziales Engagement.  Kinder und Jugendliche treffen sich in der Bildungsstätte, wo sie die Kulturen der FRIEDENSDORF-Kinder kennen lernen und quasi vor der eigenen Haustür an einem friedlichen Zusammenleben im globalen Zusammenhang arbeiten können.
Vor einigen Jahren habe ich bereits mit einer 7. Klasse und dank der Unterstützung ihrer Eltern das Dorf in OB besucht. Als Geschenk brachten wir verschiedene Bastelmaterialien mit, die dankbar angenommen und sofort verwendet wurden.  Die Kinder waren damals sehr beeindruckt von allem, was sie dort sahen und hörten.  Unsere Schulkinder spielten nach kurzer Zeit ohne Scheu mit den Kindern aus dem Dorf. Dass ein Junge dabei eine Beinprothese trug, war beim „Kampf“ um den Fußball schnell vergessen. Wir haben gemeinsam gebastelt, gespielt und gegessen.
Es war ein unvergesslicher Tag.

Für weitere Informationen: www.friedensdorf.de
E-Mail: info(at)friedensdorf.de

(Leider liegt das Dorf von Kettwig aus etwas weit entfernt und die Verbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dauert um die zwei Stunden, denn sonst könnte man öfter mal mit Klassen dorthin fahren und sehen, wofür unsere Spenden so gut und dringend gebraucht werden.)
 
Kerstin Heihaus



Veröffentlicht am:
20.11.2019