Weitere Informationen für Interessierte

 

Von der Rohwolle zum Pullover


Schafe, Wolle und noch viel mehr …….
(Eindrücke zweier Schülerinnen aus der Klasse 8d, die diesen Ausflug der Klasse 5c begleitet haben)

Wie jedes Jahr zu Ostern fuhren auch dieses Mal die 5. Klassen der Albert-Einstein-Realschule in Rellinghausen zu der Schafschule.
Dieses Jahr fuhren mit der Klasse 5c zusammen zwei Lehrerinnen, zwei Schülerinnen (meine Freundin und ich) und ein Student, der als Praktikant an unserer Schule war.

Schon auf dem Weg vom Bus, der uns hingefahren hatte, bis zum Hof der zwei Hirtinnen, roch man die Landluft und die Schafe. Dort schließlich angekommen begrüßten uns die Frauen (Angelika Teuber, Doris Bassmann). Diese zögerten nicht lange und fingen direkt an, die Kinder mit den Schafen und allem, was dazu gehört, bekannt zu machen. Sie erzählten von den Schafen, von der Arbeit mit ihnen und von den Vorteilen, die so ein Schaf hat (und auch der Besitzer).
Später, nach einer kurzen Pause zum Essen, Kaffee trinken und Genießen der schönen Umgebung, sammelten sich alle unter einem kleinen Dach, welches als eine Art Klassenzimmer dienen sollte. Dort lernten die Zehn- und Elfjährigen (aber auch wir anderen) dann alles, von der frisch geschorenen, ungereinigten Schafswolle, über das Filzen bis hin zum fertigen Pullover. Uns wurde ungereinigte, saubere und auch gefilzte Wolle gezeigt. Die Klasse war aufmerksam, ruhig und neugierig, wie eine Klasse sonst nur selten ist! Als sie dann noch erfahren hatten, dass sie selbst auch ein Osterei oder einen Ball aus Schafswolle machen bzw. filzen durften, war die Stimmung perfekt. Jeder (auch die Lehrer, der Student und wir) bekamen einen Streifen Wolle. Man musste ihn eng zusammen rollen, dann lange und gründlich in Seifenwasser waschen und die ganze Zeit in den Händen drehen, wenden und sanft glatt streichen.
Während die Bälle und Eier langsam auf ihre angesteuerte Größe schrumpften, ihre Form bekamen und ein paar Hände immer schrumpeliger wurden, wurde gesungen und der Tag dort verging wie im Flug und war auch schon fast vorbei.
Als die Bälle/Eier schließlich eingepackt waren, wurde langsam Abschied genommen und alle machten sich bereit, nach Hause (oder besser gesagt zur Schule und dann nach Hause) zu fahren. Doch bevor wir zum Bus gingen trugen wir uns noch in eine Art Gästebuch ein, wo der Name oder auch die Meinung hineingeschrieben werden konnte.
Später dann im Bus wurde noch die ganze Fahrt über die freundlichen Frauen diskutiert oder besser gesagt geschwärmt.
Insgesamt war der Vormittag dort wunderschön, interessant und empfehlenswert. Wir möchten uns, auch im Namen der Klasse 5c und allen anderen, die mit uns in der Schafschule waren, bei Frau Teuber und Frau Bassmann bedanken, die uns alles toll erklärt haben, sowie bei Frau Arndt, Frau Smidt und Herrn Nummer für die Begleitung.


Mira Krenn, Stefanie Schneider (Klasse 8d)

Die Schafschule in Velbert - eine Idylle ... und der Besuch gerade vor Ostern hat einen Grund: Oooch ist die süüüß!! - ist der meistgehörte Satz - und die Aufmerksamkeit der Kinder für alle anderen Informationen rund um das Schaf und die Lämmchen ist garantiert da.
"Rund ums Schaf"
Frau Arndt und ihre Textilklasse 5c in der Schafsschule
links:      ungereinigte Wolle
rechts:    gereinigte Wolle    
"So kardiert man die Wolle - Guckt mal!" Evangelos kann es noch nicht ganz glauben, dass er das auch alleine schafft.
Wir haben für Ostern aus Schafswolle Eier "gefilzt". Die obere Schicht besteht aus gefärbter Wolle Unser Besuch in der Schafsschule:
ein rundum gelungenes Erlebnis!