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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

RL Gefahrenlage Inselbrand

"Aufsitzen" hieß es am Freitagabend um 19.15 Uhr in der Feuerwehrwache Essen Kupferdreh. Nach kurzer Ansprache vom Leiter der Jugendfeuerwehr, machten sich un-gefähr zwanzig junge Feuerwehrmänner und -frauen in drei Fahrzeugen auf dem Weg zum Fährhaus Rote Mühle. Aufgrund des guten Wetters sollte statt Theorie die prakti-sche Brandbekämpfung geübt werden. Die Stimmung im mit zehn Personen besetzten Leiterwagen war gelöst, eine gewisse Vorfreude auf die Übung machte sich breit.


 Nach dem Absitzen am Flussufer mussten die Jungendfeuerwehrleute Aufstellung nehmen und erhielten von einem etwas älteren Feuerwehrmann Einsatzanweisungen. In kürzester Zeit wurden dann Rohre zusammengeschraubt, mit einem Gitternetz ge-schützt und in die Ruhr gelegt. Über dieses Rohr wurde Wasser angesaugt und mit einer am Leiterwagen befestigten Pumpe nach links und rechts über Schläuche zu den Brandherden geleitet. An deren Enden standen dann die jungen Feuerwehrleute an C-Rohren und lenkten unterschiedliche Wasserstrahlen auf die Brände unweit des Ufers.
 

 
Die Simulation klappte hervorragend. Der Wurf der 10 Meter langen Schlauch-rollen, die Befestigung mit den Verteilern und der Pumpe ging Hand in Hand. Von außen betrachtet sieht es zunächst einfach aus, einen Wasserstrahl 20-30 Minuten auf ein Feuer zu lenken. Aber der Besucher musste im Selbstversuch feststellen, dass die breite Schrittstel-lung und die Sicherung durch eine zweite Person erforderlich sind, da eine riesige Menge Wasser mit einem enormen Druck aus der Rohröffnung geschossen kommt.
 
Nach der Rückfahrt zur Wache wurden alle Schläuche noch in einer speziellen Waschmaschine gereinigt und für den nächsten Einsatz wieder im Leiterwagen verstaut. Der Gruppenabend endete für die Jugendlichen gegen 21.00 Uhr.
 

Ab dem 10. Lebensjahr können Kinder Mitglied werden in der Freiwilligen Feuerwehr. Übungen und Lehrgänge bereiten die Mitglieder auf einen späteren Einsatz bei echten Brandfällen oder Katastrophen vor. Ohne die ehrenamtliche Hilfe der Freiwilligen Feue-rwehr könnte Sturmschäden wie im letzten Jahr nicht so schnell behoben werden. Die Einrichtungen bieten den Jugendlichen aber auch einen Ort für Gesellschaft und Kom-munikation. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr hatten untereinander einen sehr ange-nehmen und respektvollen Umgang.



An der Albert Einstein Realschule sind viele Schüler aus allen Jahrgängen in den Frei-willigen Feuerwehren des Essener Südens aktiv. In diesem Jahr beteiligen sich Jan Kohlmann, Lennard Geilenbrügge, Tom Bonnek, Tom Kirchoff (9a) und Tim Jost (9b) am Freiwilligen Sozialpraktikum.

Marcus Biesemann



Veröffentlicht am:
04.05.2018