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Albert-Einstein-Realschule Essen-Rellinghausen

KE … kommt alle zur AES!

Es schneit, es schneit … kommt alle zur AES!

Die AES sah wie gepudert aus.

"Den Schnee haben wir natürlich bestellt, damit unser Tag der offenen Tür besonders malerisch wirkt", lachte der Konrektor der Albert-Einstein-Realschule, Martin Streibert, bei seiner Eröffnungsrede in der Kettwiger Turnhalle. Bei so viel Unterstützung durch Petrus musste der 9.12. einfach gelingen, denn am frühen Morgen lag die weiße Pracht bereits einige Zentimeter hoch. Das Begrüßungslied des Schulchors hätte daher nicht passender sein können: Zu der Melodie von "Jingle Bells" sangen die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von der Musiklehrerin Claudia Eckstein: " AES, AES! Hier gehör ich hin!"

AES, AES! Hier gehör` ich hin!

"Wo gehöre ich hin? Diese Frage werdet ihr vielleicht heute beantworten können", damit richtete sich Martin Streibert nach dem Lied an die Grundschüler. "Eure Eltern haben bereits bei dem Informationsabend erste Eindrücke gesammelt, aber heute geht es um euer Bauchgefühl." Nach weiteren Liedern des Schulchors und einer Vorführung auf Cajons (Kistentrommeln) konnte die Entdeckungsreise der neugierigen 4.-Klässler losgehen. Für viele Kinder startete diese Tour aber direkt in der Turnhalle, denn dort hieß es "Einstein trifft ins Schwarze". Das Maskottchen Albert Einstein ließ es sich nicht nehmen, den Parcours persönlich zu eröffnen, indem er sich (wenig erfolgreich) im Bogenschießen übte.

Beim Bogenschießen Einstein schlagen

Schachmatt trotz Einstein

Im weihnachtlich geschmückten Neubau wurden die Besucher durch die "AES-Guides" in Empfang genommen. Die motivierten Schüler führten durch die Gebäude und erhielten abschließend dafür viel Lob: "Toll, wie engagiert und freundlich die Schüler sind."

Das Urteil lautet…

AES-Buttons basteln mit Sophie und Thorald

Wer sich lieber auf eigene Faust auf Entdeckungsreise machte, konnte an der Einstein Trophy teilnehmen und Fragen zur Schule beantworten. In der Eingangshalle warteten tolle Preise auf jeden, der den Fragebogen ausgefüllt abgeben konnte. Erst einmal gab es aber viele spannende Dinge zu erleben. Im Kunstraum konnte gedruckt und gebastelt werden, im Technikraum wurden Kerzenständer gesägt und die Schulsanitäter schminkten gruselige Wunden. Während die Achtklässler im Chemie-Raum eindrucks-voll mit Glasröhrchen, Schutzbrillen und in bunten Farben schillernden Glasröhrchen han-´tierten, konnten die Kleinen im Biologieraum mithilfe des Mikroskops in Einsteins Mikrokosmos eintauchen. In Alberts Geheimlabor wurde man (optisch) getäuscht und im PC-Raum konnte die Schüler beim Online-Spiel "Schlag den Einstein" weitere Preise gewinnen. Charts und Beats schallten aus dem zweiten PC-Raum, denn dort zeigten die 7.Klässler stolz ihr "Selfie-Projekt", das sie im Sozialen Lernen erarbeitet hatten.

Konzentration bei den Chemikern

Schon von weitem lockte der Duft frisch gebackener Plätzchen in die Küche und viele fleißige Helfer hatten dafür gesorgt, dass kaum einer dem reichhaltigen Angebot der Cafés widerstehen konnte.


Kyra entdeckt Alberts Mikrokosmos


Im Technikraum werden letzte Weihnachts-geschenke geschnitzt

Frische Waffeln erwarteten die Besucher in dem wenige Meter entfernten Altbau und engagierte Eltern hinter der Kuchentheke nutzten die Chance, mit den Familien der Grundschüler ins Gespräch zu kommen. "Es ist auffallend, welcher positive Zusammen-halt an der Albert-Einstein-Realschule zwischen Eltern, Kindern und dem Kollegium herrscht", sagte ein Vater. Neben Weihnachtsbäumen und Lichterketten präsentierten Eltern, Lehrer und Schüler gemeinsam das Montessori-Konzept und die Sprachen. Im Altbau wird die Unterstufe unterrichtet und da es nicht immer so friedlich wie an diesem Adventssamstag zugehen kann, zeigte das Schülergericht, wie mit Konfliken an der AES umgegangen wird. In zwei gestellten Gerichtsverfahren bewiesen die Zehntklässler, was sie in ihrer Streitschlichter AG gelernt hatten. Spätestens dann gab es aber für die Grundschüler kein Halten mehr, denn das große Klettergerüst auf dem Schulhof und ein Schneemannwettbewerb lockten zu sehr. "Die Welt, die Welt sah wie gepudert aus!"

Melanie Kühn






Veröffentlicht am:
11.12.2017

 


URL: http://www.aes-essen.de/?section=news&cmd=details&newsid=827&printview=1
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