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RL Besuch im Landtag Düsseldorf



Der Unterrichtsgang der 10a ging am 15. November am Essen Hauptbahnhof los. Wir fuhren mit der Bahn nach Düsseldorf, als wir dann gegen 9 Uhr am Landtag ankamen, wurde als erstes unsere Taschen kontrolliert. Dort wurde mir direkt bewusst, dass dieser Ort auf jeden Fall etwas Wichtiges darstellt.
 

Im Landtag selbst bekamen wir dann eine Einführung anhand einer PowerPoint Präsentation, die von Hans-Peter-Feiertag vorgetragen wurde. Hier wurde auf die spezielle Runde Architektur eingegangen, die auf den Besucher, im Gegensatz zum Reichstag, einladend wirken soll. Außerdem haben die Architekten sehr viel Glas verwendet, was auf eine transparente Politik hinweisen soll. Die Rundungen des Gebäudes finden sich auch im Plenarsaal wieder, der aus 5 verschiedenen Fraktionen besteht. CDU 72, SPD 69, FDP 28, AFD 13 und drei Fraktionslose. Jede einzelne Partei hat dann einen eigenen Bereich, welcher durch Gängen von den anderen räumlich getrennt ist. Der Landtagspräsident ist der CDU Abgeordnete André Kuper.



Nach dieser Einführung gab es erst einmal mal Frühstück. Gut gesättigt ging es dann weiter in den echten Plenarsaal, den wir mit einem runden riesigen Aufzug erreichten.

Als wir den Plenarsaal betraten, hatte die Debatte längst begonnen. Für mich war das alles ganz neu und aufregend. Auf der Besuchertribüne befanden sich nicht nur zahlreiche Besucher, sondern auch die Presse mit Kameras. Die Unterteilung der ver-schiedenen Parteien ließ sich schnell erkennen. Das lag unter anderem vielleicht auch daran, dass immer nur die Partei klatschte von demjenigen der gerade vorne redete. Bei dieser Sitzung ging es als erstes um Haushaltsplanung, dann um Strukturschwie-rigkeiten in der Windindustrie und schließlich um zu hohe Mietpreise.

Als erstes redete Finanzminister Lutz Lienenkämper CDU, das hat man sehr schnell gemerkt, da nur der CDU Teil zwischendurch immer klatschte. Anschließend redete Norbert Römer von der SPD. Es gab auch noch ein paar Streitigkeiten zwischen den Parteien CDU und SPD. Das heißt als der CDU Redner sprach, haben Leute von der SPD dazwischen gerufen. Teilweise auch schon beleidigend.

Als letztes gingen wir dann zu Herrn Ralf Witzel von der FDP. Wir haben uns im Unterr-icht schon Fragen für ihn überlegt die dann von Schüler vorgetragen wurden. Hier zu jeder Frage ein paar Stichpunkte:

1.) Warum FDP?
  • Veränderung Schulpolitik
  • jeder Mensch soll persönliche Entscheidungen frei treffen können
2.) Zukünftige Ziele der FDP?
  • Glaubwürdigkeit
  • Vertrauen der Bürger
  • mehr Chancen für den einzelnen Menschen
3.) Lehrermangel?
  • gibt noch keine Antwort es wird noch besprochen
4.) Warum Realschulen fördern?
  • Realschulen werden benachteiligt
5.) Realschulen in Zukunft stärken?
  • Wirtschaftslehre einführen
  • nicht schlechter ausgestattet als andere Schulen

 

Fazit:
Insgesamt hat mir der Besuch in den Landtag in Düsseldorf sehr gut gefallen. Besonders faszinierte mich die tolle Architektur. Leider fehlt mir ein bisschen mehr Wissen über Politik wodurch ich wahrscheinlich insgesamt mehr verstanden hätte (vor allen Dingen im Plenarsaal).

Bei dem Interview ist mir persönlich aufgefallen, dass die Fragen sehr ausführlich vom Herrn Witzel beantwortet wurden. Für mein Verständnis manchmal zu ausführlich, sodass ich irgendwann nicht mehr richtig folgen konnte. Das lag aber vielleicht auch daran, dass die Fragen in einem größeren Zusammenhang standen und deshalb nur so beantwortet werden konnte. Außerdem ist mir oft der Vergleich mit einer Fußball-mannschaft aufgefallen da dieser Sport gewisse Ähnlichkeiten mit der Politik hat, Stichwort Mannschaft.

Julian Fellinger, 10a



Veröffentlicht am:
22.11.2017