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Neuer Jugendkontaktbeamter

Neuer Jugendkontaktbeamter: "Ich möchte nicht, dass Jugendliche falsch abbiegen"


André Großhans, neuer Jugendkontaktbeamter, weiß die Polizei "auf der Seite der Bürger".

Die AES hat einen Neuen. André Großhans heißt er, er ist Polizist und er folgt Kom-missar Michael Ebeler auf den Posten als Jugendkontaktbeamter. Der 47-Jährige ist seit 25 Jahren Polizist mit Leib und Seele. Er hat nach dem üblichen Werdegang über den Streifendienst mehrere Dienststellen durchlaufen und sich intern, aber auch an einer Fachhochschule als Dozent einen Namen gemacht. Nun bittet er regelmäßig Jugendliche, aber auch Eltern und Lehrer einmal im Monat an beiden Standorten der AES zur Sprechstunde.

Rein äußerlich ist Andre Großhans nicht als Polizist zu erkennen, er trägt Zivil, schließ-lich ist er Kriminalbeamter. Er weiß aber auch, dass der zivile Auftritt manchem Jugendlichen den Zugang zu ihm erleichtert. Großhans mag den Kontakt zu Schülern, er freut sich schon auf die Projekttage, an denen er in die Klassen gehen und sie auf-zuklären über Cybermobbing, Drogen, Gewalt, Rauchen unter 18, nächtliche Ruhestö-rung, das so genannte "Abziehen", Sachbeschädigung durch Sprayen, Beförderungs-erschleichung, Beleidigung, das ganze Programm, dem sich Pubertierende ausge-setzt sehen. Dass Jugendliche über die Stränge schlagen, ausprobieren wollen - geschenkt. Darüber muss man mit Großhans nicht diskutieren. Er erinnert sich an die eigene Jugend und ist Vater eines 15-jährigen Sohnes.

Was treibt ihn an? Aus Erfahrung weiß er, dass wir im Vergleich ein sehr gutes Gemeinwesen und eine gute Polizei haben. Er möchte bei seinem Gegenüber ein Bewusstsein dafür wecken, dass es sich lohnt, dafür zu arbeiten. "Ich möchte nicht, dass Jugendliche falsch abbiegen." Das meint er nicht verkehrsrechtlich, sondern im Sinne eines Lebensweges, auf dem es gilt, auf der legalen Fahrbahn zu bleiben. "Ich möchte Aufklärungsarbeit leisten, über unsere Werte nachzudenken und zu einem Bewusstsein beitragen, mit dem man erkennen kann, was falsch ist."
 
Die AES bedankt sich bei Herrn Ebeler für die langjährige vertrauensvolle Zusammen-arbeit. Wir wünschen ihm für seine weitere Tätigkeit im Polizeidienst alles Gute und viel Erfolg.

Michael Rausch



Veröffentlicht am:
10.10.2017