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RL Applaus für "Schulweg-Check"

AES-Team referiert vor Verkehrsexperten


Standen den Experten Rede und Antwort: (v.l.) Lars, Noah, Oliver, Matilda, Konrektor Martin Streibert und Henry.

Auftritt für fünf AES-Schüler vor kompetentem Fachpublikum. Beim Fachworkshop Mobilität von Kindern und Jugendlichen berichteten Oliver, Matilda, Noah, Henry und Lars von ihrer Untersuchung des Schulwegs ihrer Mitschüler. Applaus auf offener Szene erhielten sie, als der 2. Konrektor Martin Streibert hervorhob, dass sie die Analyse in ihrer Freizeit und nicht etwa als Unterrichtsveranstaltung geleistet hätten.


Mittleres Chaos mittags vor der AES durch "Elterntaxis". Verkehrsexperten fordern ein Umdenken: Eigenständige Mobilität sei wichtig für die gesamte geistige Entwicklung und auch das Lernverhalten.

Das Seminar der Mobilität-Werk-Stadt für die Metropole Ruhr hatte zum Ziel, Wünschenswertes und Mögliches nebeneinander auf den Prüfstand zu stellen, was die Bewegung Jungendlicher und Kinder angeht. Die Fachvorträge von Experten wurden ergänzt durch Praxisbeispiele des AES-Teams. Seit September 2016 hatte ein Schülerteam, vertreten durch die Fünf, Daten und Fakten zum Thema gesammelt. Benutzte Verkehrsmittel und -wege wurden ermittelt, das Verhalten von Schülern und Eltern, sowie die Verkehrsbedingungen auf der Frankenstraße zwischen Stadtwaldplatz und zorniger Ameise, dem Teil des Schulwegs, den alle Schüler gemeinsam nutzen.


Henry erläutert Vorgehensweise und Lösungsansätze.

Anhand von Bildbeispielen machten die Schüler neuralgische Punkte sichtbar und formulierten Lösungsansätze für ein besseres Miteinander von Fußgängern, Rad- und Autofahrern. In ihrem Resümee äußerte sich Noah selbst erstaunt. Er habe erst bei der intensiven Betrachtung der Straße  kennengelernt, "wie viele Probleme wir haben". Henry äußerte die Überzeugung, das Ganze sei "ein Schritt in die richtige Richtung." Zwar würden immer Schüler per Bus aus anderen Stadtteilen kommen müssen, er warb aber für eine Bewusstseinsveränderung in Richtung Radfahren und Zu-Fuß-Gehen. Matilda konnte von ihrer Beobachtung berichten, dass sich seither auch schon Dinge geändert hätten.

Die Workshop-Moderatorin warnte allerdings vor Euphorie und überzogenen Erwartungen. Die AES-"Mängelliste" komme in der Verwaltung in Umlauf, versicherte sie. Die Umsetzung der Verbesserungsvorschläge könne Jahre dauern, kleinere Schritte gingen allerdings durchaus auch mal schneller.

Michael Rausch



Veröffentlicht am:
18.09.2017