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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

RL Varieté mit Flair

Ein zauberhafter Abend


Abgestaubt. Die Clowns machen ernst mit Schulleiterin Ulrike Liebenau.


Wer hinein wollte ins Cabaret, musste sich erst den Staub der Straße entfernen lassen, da waren die Clowns ganz rigoros. So machten sie nicht einmal vor Schulleiterin Ulrike Liebenau halt und verrichteten auch bei ihr ihre nicht ganz ernst gemeinte Arbeit. Mehrere AGs hatten sich für den Einstein-Varieté-Abend zusammengetan und die AES-Aula in ein Etablissement der bunten Unterhaltung verwandelt. Der Abend begann für die gespannten Gäste mit den Bonus-Tracks, die auf DVDs für gewöhnlich hinten anhängen. Der Akteur Nico hatte Aufnahmen von der Probearbeit gemacht, die er dem Publikum vorab präsentierte.


Handgemacht. Die Band "Mindgame" fügt der Akrobatik ein neues Element hinzu.


Beringt. Nico lässt die Reifen schweben.


Aufmerksam. Der Service der Benimm-AG ist tadellos.

Nach diesem Startschuss wickeln die Zirkus-AG, die Benimm-AG und die Schulband-AG unter dem Namen "mindgame" ein Mosaik aus Clownerie, Artistik, Akrobatik und Musik ab, unterbrochen von kulinarischen Einschüben. Einräder sausen einzeln bis hin zum Viererpack, vorwärts und rückwärts über die Bühne, Knoten verschwinden auf rätselhafte Weise. Bälle fliegen, man meint, mindestens drei Hände an einem Jongleur zu sehen. Diabolos, Wippen und Walzen sind im Einsatz, dazu Lichtblitze und Effekte der "Moving Heads", passend zur Musik getaktet, während die Nebelmaschine geheimnisvolle Räume zaubert. Junge Akrobaten springen über gekreuzte Seile und ernten Sonderapplaus. Aus der Dunkelheit tauchen die Servicekräfte auf und servieren Kanapees und Käse-Igel, während die Liveband die Musikkonserve ablöst.


Verzwickt. Der Diabolo will verstanden werden.


Stabil. Wer nur ein Rad hat, braucht Gleichgewicht.


Appetitlich. Auch Zuschauen macht Lust auf Häppchen.


Pyramidal. Diese Akrobatinnen stehen total auf Zirkus.

Weiter geht's Schlag auf Schlag. Farbiges Licht malt magische Räume. Menschenpyramiden machen staunen. Plötzlich ein Schwenk, der Verfolger lenkt alle Blicke auf die Rückwand, wo Akrobatinnen Balanceakte auf der Slick Line vollführen und mit ihren eigenen Schatten tanzen. Und immer wieder zwischendurch die Clowns. Ihr Humor trifft den Nerv der Gäste, die die Pointen mit schallendem Gelächter und viel Beifall quittieren.


Magisch. Licht und Nebel zaubern Stimmungen.


Konzentriert. Alle drei denken das Gleiche.


Ausgewogen. Kein Problem mit der Balance.


Verzaubert. Tanz mit dem eigenen Schatten.

Dekorativ. Mit diesem Nasenfahrrad hat man den Durchblick.


Leicht. Schweben über dem tanzenden Seil.

Gerade noch auf der Bühne, wird mancher Akrobat in Windeseile zum Bühnenhelfer zwischen den einzelnen Nummern. Licht- und Tontechniker steuern ihre Geräte, um die einzelnen Nummern zu umrahmen. Den Zirkusdirektoren Burkhard Hildebrand und Carolin Körner ist es gelungen, vielversprechenden Nachwuchs zu gewinnen und durch Schulabgang entstandene Lücken im Team zu füllen. Dabei sind einige Multitalente, die in mehreren Disziplinen zu Hause sind. Wer die jungen Akteure bei Probe und Aufführung beobachtet, kann sehen, wie sie an den Anforderungen wachsen und an Selbstvertrauen gewinnen, ganz zu schweigen vom Teamgeist, der sie alle verbindet - unschätzbare Pfunde, mit denen die AES wuchern kann.

Endgültig. Der Cocktail d' Adieu kündigt die Schlussphase an.

Glücklich. Alles geschafft, wenn das kein Grund zur Freude ist.

Tatkräftig. Ohne die Arbeit dieser guten Geister wär's nicht gegangen: Heike Euler, Anne Andersen, Doris Bonzel (v.l.)..

Der Cocktail d' Adieu signalisiert das große Finale. Burkhard Hildebrand, der die Circus-AG gemeinsam mit seiner Kollegin Carolin Körner leitet, verabschiedet sich mit den Akteuren vom dankbaren Publikum und heimst dickes Lob von Schulleiterin Ulrike Liebenau ein, die sich beeindruckt zeigt von der gemeinschaftlichen Leistung. Sie gelobt Besserung bei der zukünftigen Bemessung der Probezeiten, hebt die Bereicherung durch die Livemusik hervor und würdigt die Akteure der Benimm-AG, geleitet und unterstützt von Anne Anderson, Heike Euler und Doris Bonzel. Allen Beteiligten winken am nächsten Morgen zwei Stunden Schulfrei!

Michael Rausch



Veröffentlicht am:
08.06.2017