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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

KE Laudato si



"Für einen Teelöffel Honig fliegt eine Biene sechs Wochen lang fast 20.000 km weit", Pfarrer Sven Goldhammer hielt in dem Erntedankgottesdienst am 30.9. ein kleines Glas in die Höhe. Die Kettwiger 5. und 6. Klässler staunten und nickten, als der Geistliche meinte: "Es gibt so viele Dinge, für die wir einfach öfter Danke sagen sollten."

Die Schüler der Albert-Einstein-Realschule waren an diesem Morgen zusammen-gekommen, um dies gemeinsam zu sagen und vor allem auch zu singen. Claudia Eckstein, die Musiklehrerin, hätte sich über die Begeisterung bei den Liedern gefreut. "Danke für diesen guten Morgen" und "Laudato si" summte es noch den ganzen Schultag lang auf dem Klettergerüst und bei den Tischtennisplatten.

Bei den Melodien muss man einfach lächeln und daher gab es viele fröhliche Gesichter. 

Die Religionslehrerin Kerstin Heihaus hatte mit der Klasse 6e aber auch ein Schauspiel und Fürbitten für den ökumenischen Gottesdienst vorbereitet. Thao bedankte sich für Freundschaften, andere brachten Kuschel-tiere, Essen oder Bücher mit. Am Ende der Feier hatte sich dann ein kleiner Berg an Gegenständen vor dem Altar angesammelt, der allen zeigte, für wie viele Dinge wir alle dankbar sein können: Schule und Bildung, Gesundheit und den Frieden, in dem wir leben dürfen.

In den heutigen politischen und religiösen Verwicklungen löste eine Begegnung vor der Kirche eine spontane Dankbarkeit aus. Ein muslimischer Schüler war im Anzug erschienen. "Wir feiern gemeinsam Gottesdienst und da zieht man sich doch anständig an." Wie schön, wenn der Leitgedanke der AES "Wir übernehmen Verantwortung für uns und andere" so einleuchtend von Schülern erklärt werden kann.

In diesem Sinne bedanken wir uns bei der 6e, Frau Heihaus, der Pfarrerin Silke Althaus und dem Pfarrer Sven Goldhammer.

Melanie Kühn



Veröffentlicht am:
04.10.2016