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RL Kaiser Otto bekam große Ohren

Tag für Afrika erbrachte 5435,60 Euro


Stellvertretend für alle Rellinghauser AES-Schüler präsentieren die Schülersprecher Melvin Dübbert, Annika Rentz und einige ihrer Mitschüler die Urkunde der Aktion Tagwerk.

Studientag, für gewöhnlich ein Tag, an dem Schüler zu Hause bleiben dürfen, dafür aber "meterweise" Aufgaben abarbeiten sollen. Nicht so die Rellinghauser AES-Schüler. Diesmal tauschten sie ihre Schulbank gegen Arbeit, für die sie Lohn verlangen durften. Den Erlös dafür behielten sie natürlich nicht für sich, der ist bestimmt für die bundesweite Kampagne "Tag für Afrika". Stolze 5435,60 Euro brachten sie dabei auf, die der "Aktion Tagwerk" überwiesen wurden.

Alle Schüler waren mit einem offiziellen Schreiben ihrer Schule unterwegs, die Geldgeber sollten schließlich ganz sicher gehen können. Lehrer Stefan Knappmann, Organisator der Aktion, legt Wert auf die Feststellung, dass der "Tag für Afrika" kein Wettbewerb sein soll, jede erarbeitete Summe ist wertvoll und willkommen. Sie steht dem gemeinnützigen Verein "Aktion Tagwerk" zur Verfügung, der damit Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche in Burundi, Ghana, Ruanda, Südafrika und Uganda unterstützt.


Matilda, Annika und Julian rocken den Steeler Kaiser-Otto-Platz.

Die Aktivitäten waren so unterschiedlich wie die Schüler selbst, jeder Schüler konnte nach seiner Fasson Geld auftreiben, Hauptsache legal. Stefan Knappmann weiß von den unterschiedlichsten Tätigkeiten: So half beispielsweise Jan beim Nachbarn aus, Paul ging der Oma beim Putzen zur Hand, Anton und Noah verdingten sich in einer Grundschule als Assistenzlehrer, Lena führte Hunde aus und Glenn klapperte die Läden seiner Umgebung ab und übernahm anfallende Arbeiten. Besonders spektakulär war die Aktion von Annika, Matilda und Julian von der AES-Schulband, die mit Gitarren, Cajon und Gesang den Steeler Kaiser-Otto-Platz rockten. Dem Namensgeber müssen bei der mitreißenden Straßenmusik die Ohren geklungen haben. Und auch in finanzieller Hinsicht wäre der ehrwürdige Monarch sicher beeindruckt gewesen: An zwei Tagen spielten die drei Musiker über 180 Euro ein.

Unsere Schüler können stolz auf ihren Einsatz sein und auf gut angelegtes Geld gemäß dem AES-Motto: Verantwortung übernehmen für sich und andere.

Michael Rausch



Veröffentlicht am:
03.10.2016