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Skifreizeit Mittenwald

14:16 - Lisa: Endlich kam die Woche, auf die wir die ganze Zeit gewartet haben.

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Am Donnerstag, den 28.1.2016, brachten wir abends um 18 Uhr unsere Koffer zur Schule und packten sie schon in die Busse, damit es am nächsten Morgen sofort los gehen konnte. Am Freitag war es dann soweit, um 7 Uhr morgens fuhren wir, die 8a, die 8b und die 8c los und hatten eine 10-stündige Fahrt vor uns. Ungefähr alle 3 Stunden machten wir eine Pause an einer Raststätte, wo wir uns etwas zu essen , oder andere Sachen kaufen konnten. Die Fahrt ging schneller um als gedacht, mit etwas Stau kamen wir nach 12 Stunden an der Jugendherberge in Mittenwald an. Wir brachten unsere Koffer in die Zimmer und gingen erstmal zum Abendessen. Anschließend packten wir unsere Koffer aus, bezogen unsere Betten, erkundeten die Jugendherberge und gingen zur Besprechung, wo uns der Tagesverlauf der nächsten Tage erklärt wurde. Um 22 Uhr war dann Bettruhe, so wie an jedem anderen Tag auch.



Am nächsten Morgen wurden wir um 7 Uhr mit Licht und mit Wasser im Gesicht geweckt, so waren wir alle sofort wach und gingen zum Frühstück. Nach dem Frühstück machten wir uns fertig, zogen unsere Skihosen und Skijacken an, nahmen den Rest, so wie Skihelm, Skibrille und Handschuhe mit und gingen zum Bus. Wir alle waren sehr aufgeregt, denn wir wussten nicht, was auf uns zukommt. Für die meisten war es das erste Mal Skifahren. Wir fuhren mit dem Bus los nach Mittenwald, in die Stadt, um unsere Skiausrüstung anzuprobieren, damit wir endlich auf die Piste konnten. Wir zogen unsere Skischuhe an, nahmen unsere Skier und unsere Skistöcke und gingen zum Bus, mit dem wir dann zu den Pisten fuhren.



Um 11 Uhr angekommen, konnten wir es alle kaum abwarten, endlich auf unseren Skiern zu stehen. Wir verstauten unsere Rucksäcke und los ging es ins Abenteuer. Am Anfang lernten wir erst einmal auf den Skiern zu laufen, dann ein Stückchen zu fahren und anschließend ging es auf die kleinste Piste, die Bärenhöhle, die uns am Anfang sehr hoch vorkam. Auch wenn es am Anfang sehr schwer war, klappte es immer besser. Wir haben alle nicht gedacht, dass Skifahren so schwer ist, doch es klappte, obwohl es für die meisten das erste Mal Skifahren war, echt gut.



Wir fuhren so bis 16 Uhr Ski, brachten unsere Skier in eine Hütte, wo wir sie jeden Tag lagerten, und fuhren wieder zurück in die Jugendherberge. Wir beschäftigten uns dort alleine, lernten unsere Mitschüler noch besser kennen und fühlten uns schon am ersten Tag dort sehr wohl. Am Abend gingen wir wieder zum Essen, danach zur Besprechung und anschließend, um 22 Uhr, war wieder Bettruhe.



Am Sonntag verlief es eigentlich alles genauso wie am Tag davor, nur dass wir nach dem Skifahren mit dem Bus in die Stadt Mittenwald fuhren, wo wir dann in 3er Gruppen  herumlaufen durften, um uns schon einmal alles anzugucken, damit wir die nächsten Tage alleine mit dem Taxi in die Stadt fahren konnten, um uns etwas zu essen, zu trinken oder andere Sachen zu holen. Die ersten Tage war das Skifahren zwar sehr anstrengend und fast alle hatten höllischen Muskelkater aber den Spaß daran konnte uns der Muskelkater nicht nehmen. Nach 2 Tagen konnten die ersten schon auf die Piste für Fortgeschrittene. Das war ein voller Erfolg für uns, denn damit hatten wir nicht gerechnet. Klar war uns ein bisschen mulmig, denn die Piste sah riesig aus, doch schließlich fuhren alle mit dem Lift nach oben. Oben angekommen sah man unsere Angst in den Augen, trotzdem nahmen wir allen Mut zusammen und fuhren Stück für Stück die Piste hinunter. Klar fiel man ab und zu mal in den Schnee, aber das war normal. Es klappte immer besser und wir sausten immer schneller die Piste hinunter .Doch das war noch längst nicht alles,  denn es gab natürlich noch eine Piste, auf die es alle aus unserem Jahrgang schafften. Sie war noch steiler als die andere und uns rutschte das Herz in die Hose als wir hörten, dass es nun dort hoch geht. Wir fuhren wieder mit dem Lift hoch und meisterten es Stück für Stück. Am Ende hat es keiner bereut dort hoch zu fahren, denn es machte echt Spaß die Piste runter zu brettern .Wir lernten vieles von unseren Lehrern, die uns von Tag zu Tag immer mehr motivierten, weiter zu machen. Sie nahmen uns die Angst und glaubten an uns.



Unser Nachmittagsprogramm war eigentlich jeden Tag gleich,manche fuhren mit dem Taxi in die Stadt, andere gingen raus und machten eine Schneeballschlacht. Dann gab es noch einen Tischtennisraum, einen Kickerraum, einen Fernsehraum und andere Räume in denen man sich aufhalten konnte. Andere verbrachten ihre Zeit einfach nur mit mehreren Mitschülern auf verschiedenen Zimmern, im normalen Eingangsbereich oder sonst irgendwo in der Jugendherberge. Sie ruhten sich ein bisschen aus oder unterhielten sich mit ihren Mitschülern.



Am Dienstag- und Mittwochabend hatten wir nach unserer alltäglichen Abendbe-sprechung noch einen Spieleabend, an dem wir uns aussuchen konnten, ob wir zu den normalen Gesellschaftsspielen, zum Tischtennis oder zum Kickern gehen wollten , wo wir dann  kleine Turniere gegeneinander gespielt haben.



Die Tage vergingen wie im Flug und es war schon Donnerstag, das letzte Mal Skifahren. Wir konnten am Ende alle sehr stolz auf uns sein, dass wir so viel gelernt haben. Am letzten Tag genossen wir es noch einmal, die Skipiste runterzufahren und diese wundervolle Aussicht zu genießen. Mittags ging es dann in die Stadt, wo wir die ausgeliehene Skiausrüstung wegbrachten und  noch Kleinigkeiten für die Rückfahrt  einkauften. Dann ging es zurück in die Jugendherberge, wo wir noch einmal duschten, unsere Sachen packten und die Koffer zum Bus brachte .Nach dem Abendessen fand eine Abschlussbesprechung statt. Dort bekamen wir für unsere hervorragenden Leistungen eine Urkunde, doch das war nicht alles, denn für die ganze Woche bekamen wir eine Note für die Ordnung auf unseren Zimmern. Das aufgeräumteste Zimmer bekam eine Überraschung und das unaufgeräumteste Zimmer eine passende Zusatzaufgabe. Der letzte Abend in Mittenwald, irgendwie war es schon traurig, denn es hat so viel Spaß gemacht. Wir hatten wunderschönes Wetter, etwas Sonne, also nicht zu kalt, aber die letzten beiden Tage noch einmal schönen Neuschnee, sodass wir noch einmal richtig Skifahren konnten.

Am Freitagmorgen wurden wir dann das letzte Mal geweckt. Wir machten uns fertig, säuberten das Zimmer und gingen frühstücken. Danach ging es auch schon los, zurück nach Hause. Auf der Klassenfahrt haben wir das Skifahren gut erlernt, unsere Mitschüler viel besser kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen. Wir haben eine schöne Schneelandschaft gesehen und selbst das Essen in der Jugendherberge war gut. Insgesamt war es eine tolle, erfolgreiche, wunderschöne und unvergessliche Klassenfahrt 2016.               

Lisa Krein & Chantal Wegner, Klasse 8 a



Veröffentlicht am:
01.03.2016