Unser Logo Unsere Schule Unser Hundertwasser-Flur Stadtwaldfest Skifreizeit in Mittenwald Jedem Kind sein Instrument Freiarbeit nach Montessori Fußballturnier
Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Sechse treffen, sieben Äffen

"WIR MACHEN OPER"

Noch mehr Bilder in der Bildergalerie >>

Am 22. Januar ging es für die 7c der AES ziemlich direkt auf die Bühne des Aalto-Theaters - "gefolgt" von der 7b am 3. Februar.

1.750 m² Bühnen-Fläche - ungefähr so viel wie alle Klassen- und Fachräume der AES zusammen!

Nach einer 75-Minütigen Führung durch Foyer, Zuschauerraum, Bühne, Lastenaufzug (auch dieser hat eine Grundfläche von etwa einem Klassenraum(!), Werkstätten und Maskenraum gab es dann in der Kantine Zeit zum Ausruhen, Stärken und Fragen stellen an unseren netten Theaterpädagogen.


 

Nach der Pause und 5 Minuten durch die verwinkelten Gänge des Aalto-Theaters war eine Probenbühne erreicht, deutlich kleiner als die Hauptbühne, aber komplett ausgestattet mit Licht- und Tontechnik,  Garderobe, Schminkstelle und Bühnenauf-bauten. Eingestimmt wurden die Klassen mit einigen kurzen Opernausschnitten - es ging um die Stimmung in der jeweiligen Oper. Die Stimmung in der Klasse war auf jeden Fall gut. Auch das Einteilen in Darsteller, Licht- und Bühnentechniker, Maske und Garderobe wurde ohne Streitereien von der Klasse durchgeführt und dann ging es los: Die "Wolfsschluchtszene" aus dem "Freischütz" von Carl Maria von Weber sollte erarbeitet werden. Innerhalb kurzer Zeit wurden Felsen aufgebaut, Teufel und andere Unterweltwesen mit Kostümen und viel Schminke erschaffen und die Bühne in gespenstisches Licht getaucht. Moritz Strunk als Samiel, Dan Kleemann als Max und Moritz Klan als Kaspar sowie Anna Tent, Josephine Verdirk, Justin Wefers, Leander Spies und Luka Spielberg als "verdammte Seelen" spielten sich im wahrsten Sinne des Wortes den "Teufel aus dem Leib" und beeindruckten F. Körner, H. Linneweber und den Theaterpädagogen. Nur das mit dem "Nicht-Lachen" hat nicht immer so ganz funktioniert …

Das Team: Bühne - Tom, Lucas & Bas / Maske - Pacman, Lena, Jelena, Franca, Michelle, Claire, Nina & Mirjam / Kostüme - Alice, Emma & Sophie / Licht - Maurice, Dennis, Julian, Tim, Leon, Marco, Benjamin & Esma

Und so sahen es die 7er:
"Ich fand es geil, als wir in diesem Bühnen-Saal saßen." ► "Das es keinen Unterricht gab, weil es auch mal was anderes war außer Lernen." ► "Cool war auch der Aufzug, als wir damit gefahren sind." ► "Die Bühne, weil die sich drehen konnte." ► "Ich fand das eklig, dass die Frisuren (Perücken) mit echten Haaren waren." ► "Als wir alle auf Klo gegangen sind, war das nur, weil wir Fotos gemacht haben, da waren 1.000.000.000 Spiegel und das war voll cool. :" ► "Ich finde es interessant, dass sie alle Sachen für die Opern selber machen." ► "Ich fand den Tag im Aalto-Theater mit der Klasse sehr schön." ► "Ich fand es schön und lustig ein kleines Stück mal nachzuspielen. Das hat Spaß gemacht." ► "Ich fand die Masken sehr ekelig." ► "Die Sitze waren sehr gemütlich und hatten eine Klimaanlage." ► "Hinter der Bühne war oben ein dickerer Mann, dem ich gewunken habe und er mir zurückgewunken hat. :" ► "Gut: Dass wir eine eigene Show machen durften. Das fand ich am besten" ► "Ich fand das Opern-Quiz gut." ► "Interessant war, dass das Orchester im so genannten "Graben" spielt und man in den obersten Reihen nicht sitzen darf." ► "Ich fand die Bühne am besten und das Mini-Theater, wo wir selbst was aufführen durften und die Spieler verkleiden durften." ► "Toll fand ich auch, das wir hinter die Kulissen gucken durften. Es ist beeindruckend, wie viel Arbeit in einer Oper steckt."

Die 7b dagegen hatte nach der Besichtigung die Möglichkeit, eine Probe zur Oper AIDA zu beobachten und zu hören. Der normalerweise bei der Aida-Inszenierung des Aalto-Theaters für das Publikum gesperrte Balkon wurde für uns geöffnet. Links von uns der Chor der Verschwörer, rechts von uns der ägyptische Pharao. Beim ersten Choreinsatz zuckte fast die komplette 7b zusammen: Mit einem solchen Volumen aus ca. 10 Männerkehlen hatten sie nicht gerechnet.

Auch das "fluchtpunktartige" Bühnenbild, das wir in der Probenpause aus nächster Nähe betrachten durften hat nicht nur F. Weingarten und H. Linneweber beeindruckt.
Alles in allem zwei absolut gelungene Vormittage, die den SchülerInnen der 7b, die nach dem Aalto Besuch zurück in die Schule zur Garten AG 'durften', durch ein gemeinsames Döner-Essen noch zusätzlich 'versüsst' wurde.



Eckhard Linneweber und ganz viele Siebener.



Veröffentlicht am:
09.02.2016