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"Politik geht alle was an"

Wettbewerbsbeitrag Politische Bildung 2015 - Flüchtlingssituation in Essen

Video der Projektarbeit als mp4-Datei (99 MB)

Auch dieses Jahr haben wir uns dafür entschieden am Projekt für politische Bildung teil zu nehmen. Bei unserem ersten Treffen Ende September legten wir uns auf den Bereich "Politik Brandaktuell" fest, wählten das konkrete Thema und die Art der Präsentation (Video) aus. Unsere Wahl fiel auf die derzeitige Flüchtlingssituation in Essen. Uns interessierte es wie die Flüchtlinge hier hinkommen, wie sie aufgenommen werden und auf welche Probleme sie stoßen.

Spontan besuchten einige von uns eine Infoveranstaltung für Essener Bürgerinnen und Bürger zur Errichtung eines Flüchtlingsdorfs im Stadtteil Essen-Schonnebeck. Bei dieser Gelegenheit interviewten sie den Sozialdezernenten Peter Renzel und den damaligen Essener Oberbürgermeister Reinhard Paß zum Thema.

Unsere zweite Aktion starteten wir in der Essener Innenstadt zum Thema "Stimmung im Volk". Ausgestattet mit zwei Kameras interviewten wir verschiedene Bürger auf der Straße. Zum Beispiel ging es dabei um Ängste und Probleme, die die Essener Bürger im Bezug zum Thema  haben.

Zwei von uns machten sich dann erneut auf den Weg nach Schonnebeck, um dort das entstehende Flüchtlingsdorf unter die Lupe zu nehmen. Dabei überprüften sie zum Beispiel die im Erdkundeunterricht besprochen Standortfaktoren von Flüchtlingsdörfern und hielten das alles in einem Video fest, welches anschließend den zehnten Klassen präsentiert wurde.

Zudem machte uns die Meinung der Schüler unserer Schule neugierig. Auch eine Lehrerin erklärte sich für ein Interview bereit. Somit stellten wir ihnen Fragen zu der momentanen Flüchtlingssituation und ihren persönlichen Gefühlen.

Als nächstes organisierten wir ein Treffen mit der Lehrerin Jutta Henrichs. Sie unterrichtet seit 22 Jahren Seiteneinsteigerklassen an der Theodor Goldschmidt Realschule in Essen. Ein im Politikunterricht vorbereiteter Fragenkatalog war die Grundlage für dieses Interview, das sich rund um das Thema "Integration von Flüchtlingskinder - Schule als Integrationsort" drehte. Unsere Ergebnisse stellten wir in Form einer PowerPoint Präsentation unseren Klassen im Politikunterricht vor.

Einige von uns wollten Erfahrungen im Umgang mit Flüchtlingen sammeln und beschlossen in der Tiegel Schule einen Tag mit Flüchtlingen zu verbringen, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und mit den Kindern zu spielen.

Nun wollten wir in unserem Video auch noch einen Flüchtling sprechen lassen. Durch private Kontakte, konnten wir ein Interview  mit einer Frau, die 1991 geflohen war, arrangieren.



Für den Abschluss unseres Videos brauchten wir noch einen Wow-Effekt. Wir hatten die Idee zu einem menschlichen Peace Zeichen, welches wir mit der gesamten zehnten Stufe unserer Schule auf unseren Schulhof "darstellten". Um das ganze fest zu halten, lies einer aus unserem Team seine Drohne darüber fliegen und filmte die Scene.

Nach einigen Stunden Sprechertexte schreiben und aufnehmen, sowie Schneidearbeit am Rechner war unsere Arbeit dann vollendet.


Projektbericht 2015,  nach Vorlage der Bundeszentrale für Politische Bildung

1.  Schildert kurz, welche Probleme es bei der Projektarbeit gab und welche Lösungen ihr dafür gefunden habt (max. 500 Zeichen).

Zunächst war es schwierig sich auf gemeinsame Termine zu einigen, da viele Aktionen außerhalb der Schule stattfanden. Wir bildeten Kleingruppen und verteilten Aufgaben. Die Videozeit war auf 6 Min. begrenzt. Wir mussten uns also auf Kernaussagen beschränken. Da es unser Ziel war, möglichst viele Aspekte und Meinungen zu zeigen, gab es die Problematik mit den Kontakten zu konkreten Interviewpartner. Über schulische und kirchliche Kontakte hatten wir schließlich Zugang zu entsprechenden Leuten.

2. Erläutert kurz, welche Projektziele von euch erreicht worden sind, was ihr gelernt habt und ob ihr mit dem Produkt eurer Arbeit zufrieden seid (max. 500 Zeichen).

Durch Erkenntnisse des Projekts konnten wir unsere eigene Meinung optimieren. Zudem lernten wir, uns auf verschiedene Interviewpartner einzulassen. Mit den Tafelzeichnungen wollten wir ein Niveau erreichen, das auch für jüngere Altersgruppen verständlich ist. Durch den Videobeitrag lernten wir neue Computerprogramme kennen und erfuhren, wie es ist, eng als Team zusammenzuarbeiten. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Arbeit, da wir viele Antworten auf unsere Ausgangsfrage gefunden haben.

3. Stellt kurz dar, wie es mit dem Projekt weitergegangen ist bzw. weitergehen wird. Konntet ihr die Öffentlichkeit ansprechen? Was habt ihr nun vor (max. 500 Zeichen)?

Wir werden das Video und unsere Projektarbeit noch in anderen Klassen vorstellen, da das Thema aufgrund der aktuellen Entwicklungen weiterhin im Politikunterricht bearbeitet wird. Der Film wird mit einem Bericht auf die Homepage unserer Schule gestellt. Der Radiokanal des Bistums Essen möchte eventuell einen Beitrag über unser Projekt senden. Außerdem sind noch mehr aus unserem Team und aus unserem Freundeskreis bereit, mit Flüchtlingen zu arbeiten.

4. Das möchten wir der Bundeszentrale noch mitteilen (max. 500 Zeichen).

Zuerst einmal möchten wir uns bedanken, dass die Bundeszentrale es einigen Schülern ermöglicht an so einem Projekt teilzunehmen. Wir hatten auch im dritten Jahr viel Spaß und hoffen, dass wir weitere Schüler dazu anregen konnten, sich sozial und politisch zu engagieren.

Zum Schluss wollen wir noch klarstellen, dass wir das Motto "Politik geht alle was an" voll und ganz unterstützen.

Teilnehmer der freiwilligen AG "Politische Bildung": Thea Tubbenthal, Annika Schlieper, Paula van Bonn, Hannah Peters (alle 10a) Frederike Kummer, Daniel Schütz, David Heinrichs, Carolin Junker (alle 10c) und Marcus Biesemann





Veröffentlicht am:
11.12.2015