Unser Logo Unsere Schule Unser Hundertwasser-Flur Stadtwaldfest Skifreizeit in Mittenwald Jedem Kind sein Instrument Freiarbeit nach Montessori Fußballturnier
Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Tag für Afrika erbrachte 6207 Euro

"Menschen da unterstützen wo sie aufgewachsen sind"


Die Klassensprecher aller beteiligten Klassen mit ihren Urkunden. Im Hintergrund die drei erfolgreichsten Klassen.

Studientag, für gewöhnlich ein Tag, an dem Schüler zu Hause bleiben dürfen, dafür aber "meterweise" Aufgaben abarbeiten sollen. Nicht so die AES-Schüler. Diesmal tauschten sie ihre Schulbank gegen zum Teil schweißtreibende Lohnarbeit. Den Erlös dafür behielten sie natürlich nicht für sich, der ist bestimmt fürs Schulprojekt "Tag für Afrika". Stolze 6207,82 Euro brachten sie jetzt auf, die dem Waisenhaus im ghanaischen Klikor-Agbozume und Patenschaften für Kinder im brasilianischen Passo Fundo zugute kommen.

Alle Schüler waren mit einem offiziellen Schreiben ihrer Schule unterwegs, die Geldgeber sollten schließlich ganz sicher gehen können. Drei Klassen waren besonders erfolgreich, Spitzenreiter die 6a mit 806 Euro gefolgt von der 7a mit 753 Euro. Den dritten Platz schaffte die 8a mit runden 700 Euro. Lehrer Stefan Knappmann, Organisator der Aktion, legt Wert auf die Feststellung, dass der "Tag für Afrika" kein Wettbewerb sein soll, jede erarbeitete Summe ist wertvoll und willkommen." Aber natürlich gibt es immer den Ehrgeiz, möglichst viel Geld zu erarbeiten."

Was haben unsere Schüler geleistet für ihr Geld? Die Aktivitäten waren so unterschiedlich wie die Schüler selbst. Stefan Knappmann weiß von den unterschiedlichsten Tätigkeiten: So backten beispielsweise Annika und Matilda Waffeln und verkauften sie in der Schule, David und Madina halfen im Friseursalon aus, Ilyas und Levin verteilten Flyer für einen Imbiss und Lilia packte im Reitstall mit an.

Schulleiterin Ulrike Liebenau lobte die Schüler für ihre "Superleistung" und hob hervor: "Damit unterstützen wir die Menschen da, wo sie aufgewachsen sind und sich wohlfühlen und nicht gefährliche und unsichere Wege einschlagen müssen." Durch regelmäßige Korrespondenz mit Schülern und Schulleitung aus der Volta-Region im westafrikanischen Ghana erhalten wir überschwänglichen Dank und Rückmeldungen über die Verwendung des Geldes. So wurden durch die Unterstützung der AES bereits ein Anbau, Landkauf und die Anlage einer Mangoplantage möglich, die Patenschaften für die südamerikanischen Kinder ermöglichen ihnen Schulbesuch, Ausbildung, Kleidung und Ernährung. Unsere Schüler können stolz auf ihren Einsatz sein und auf gut angelegtes Geld mit einem ganz besonderen Zins: Eine positive Zukunft für die Kinder.

Text und Bild: Michael Rausch



Veröffentlicht am:
03.09.2015