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Teatime in Südengland

Am Montag den 17.08.15 begann das Abenteuer England für die Klassen 10a und 10c. Wir brachen um 7.30 Uhr mit dem Bus auf, damit wir die Fähre pünktlich um 16 Uhr laut Englischer Zeit bekamen. Nach knapp 1½ h Fahrt über den Ärmelkanal waren wir alle froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Danach ging es direkt weiter zur University of Kent in Canterbury. Dort stieg die 10c aus und die Schüler der 10a wurden anschließend zu ihre Gastfamilien in Birchington gebracht. Die 10c war währenddessen schon voll und ganz dabei, die Zimmer zu beziehen und die Gegend zu erkunden .Bis zu 6 Schüler wohnten in einer Wohnung in Einzelzimmern mit Dusche und WC untergebrcht, in denen sie sich für 5 Tage selbst verpflegen mussten.

BETTRUHE WAR DANN UM 22 UHR!  


Am nächsten Morgen holten uns die Schüler der 10a am Wohnheim ab. Zunächst luden wir sie zu einem 2. Frühstück ein. Danach fuhren alle mit dem Bus nach Canterbury. Zuerst hatten wir eine 90 Min. Führung durch den mittelalterlichen Stadtkern und rund um die Kathedrale. Dabei erfuhren wir viele Hintergründe zum Baustil und zur Geschichte der Stadt. Nach der Führung hatten wir Freizeit, um die Stadt selbst besser kennenzulernen und um ein bisschen shoppen zu gehen - einige mehr, andere weniger. Um 14.30 Uhr hatten wir dann eine Führung auf Englisch durch die Kathedrale. Eine Stunden lang wurde uns ihre Geschichte der Kathedrale und die Bedeutung von Erzbischof Thomas Becket für die Anglikanische Kirche und die Stadt Canterbury näher gebracht. Um 16.30 Uhr trafen wir uns alle nochmal, um in einem nahegelegenen Supermarkt einkaufen zu gehen. Der Bus brachte uns so gegen 17 Uhr wieder zu unseren Wohnungen und die 10a zu ihrem Treffpunkt.


Am Mittwoch ging es dann nach Dover. Gegen 10.45 Uhr kamen wir dort an. Ein kurzer Fußmarsch genügte, um zur Dover Castle zu gelangen. Im Innenhof hielten Paula und Laura der 10c einen kleinen Vortrag über die Geschichte der Burg. Zunächst wurden wir wieder in Gruppen aufgeteilt, um uns das Innere der Burg anzuschauen. Hier wurde das Leben im Mittelalter dargestellt: Ein großes Bett und schöne Vorhänge schmückten das Schlafzimmer, der Rittersaal war mit wertvollen Stühlen, Schilden und Schwertern ausgestattet. Außerdem konnte man aufs Dach der Burg gehen. Von dort aus hatte man einen wunderschönen Ausblick über Dover. Anschließend trafen wir uns wieder und machten eine kleine Snackpause. Ein einstündiger Fußmarsch die weißen Klippen entlang lag vor uns. Gemeinsam liefen wir in Richtung Leuchtturm. Von dort aus sah man die Küste Frankreichs und das türkis/blaue Meer. Nach einer Pause sind wir schließlich noch eine halbe ½ h zum Meer nach St. Margaret's at Cliffe  gelaufen. Ein paar Schüler waren sogar schwimmen, andere unterhielten sich nur. Strahlender Sonnenschein hob unsere Stimmung. Doch danach hieß es wieder LAUFEN - 1 ½ h, den ganzen Weg zurück. Früher oder später kamen alle unversehrt wieder am Bus an, der uns wieder zu Unterkunft brachte. Ein anstrengender aber schöner Tag neigte sich dem Ende zu.




Zu guter Letzt fuhren wir dann nach London. Nach ca. 2 h Fahrt ging es los: Sightseeing stand auf dem Plan. Unser erstes Ziel war der Buckingham Palace. Diesen erreichten wir nur mit der U-Bahn. Leider war an dem Tag kein Wachwechsel zu sehen. Auf dem Weg zum Trafalgar Square trabte die Garde an uns vorbei. Eine halbe Stunde später erreichten wir den Big Ben und das Houses of Parliament. Um 13 Uhr hatten wir dann das London Eye gebucht. Ein riesengroßes Riesenrad, bei denen man in einer 360° Kapsel stehen bzw. sitzen kann. Hoch oben hatte man einen Ausblick über ganz London. Sogar das Wimbledon Stadion konnte man in der Ferne sehen. Nach 40 Minuten kamen wir wieder unten an und versammelten uns nochmal kurz. Anschließend hatten wir 4 h Freizeit, um durch London zu bummeln. Viele Schüler und Schülerinnen steuerten die Oxford Street an, währenddessen wenige Jungen im Chelsea Stadion waren. Um 18 Uhr war es dann an der Zeit London den Rücken zukehren und wieder zurück zu fahren. Zum letzten Mal ging es zur University bzw. zu den Gastfamilien.



Am Tag darauf hieß es Bye Bye England Hallo Deutschland! Abfahrt war um 9 Uhr. Wieder auf die Fähre drauf, rollten die letzten Pfund über die Kasse des Duty Free Shop's oder in den Spielautomaten. Danach stand nur noch die Fahrt durch Frankreich und Belgien sowie Holland  nach Deutschland an. Die Fahrt verging relativ schnell. So gegen 20.30 Uhr kamen wir dann am Ardeyplatz an. Die Vorfreude auf zu Hause war groß. Trotzdem hat uns allen die Klassenfahrt sehr gut gefallen und uns viel Spaß bereitet. Die Lehrer konnten sich auch wirklich nicht über uns beklagen!

Caro K. und J, 10c



Veröffentlicht am:
28.08.2015