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Nichts für schwache Nerven

Sechzehn Neue für den Schulsanitätsdienst

"Sie gehen jetzt bitte mal weg hier!" Rigoros scheucht Caroline Gaffer und Fotografen vom Ort des Geschehens. Ein Verletzter muss aus einem Auto geborgen werden, da kann man niemand gebrauchen, der im Weg steht. Auch das gehört zur Sanitäter-Prüfung, die die Schüler der 9er Sani-AG  jetzt unter möglichst realistischen Bedingungen ablegen. Ihre Prüfer sind die aktuellen Sanis des 10er Jahrgangs, die damit den Stab weitergeben. Im nächsten Schuljahr gibt es also neues Ersthelfer-Personal für den Schulsanitätsdienst der AES.


Ein ordentliches Gewicht muss hier bewegt werden. Dafür braucht man den richtigen Griff, und der muss sitzen.


Warmhalten, gut und schön! Aber Luft soll er auch noch bekommen.


Der ist gottseidank nicht betrunken, der tut nur so. Aber das täuschend echt und in stabiler Seitenlage.

Zurück zur Prüfung. Schaurige Szenarien mussten durchlebt und durchlitten werden. Schockzustände, Brüche, Stromschläge, Kopfwunden, das alles versorgten die Prüflinge, um sich im Ernstfall zu bewähren. Die "Verletzten" hatten selbst am meisten Spaß am Simulieren. Mitschüler sorgten als Betroffene auch mit Kunstblut für große Realitätsnähe. Selbst ein Betrunkener konnte wieder auf den Pfad der Tugend gebracht werden, zumindest wurde alles getan, ihm wieder einen halbwegs klaren Kopf zu verschaffen. Nichts für schwache Nerven.


Eine böse Schnittverletzung wird versorgt. Die Prüfer sehen skeptisch aus.


Der Rhythmus des Lebens: "Staying alive" von den Gebrüdern Gibb. Das ist das richtige Tempo für die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Und zwischendurch ordentlich beatmen.

So bestanden alle 16 Kandidaten ihre Prüfung und erhalten demnächst ihren Erste-Hilfe-Schein vom DRK. Ein Zertifikat mit großem Nutzen: Beim Führerschein ist es Pflicht. Schön, wenn man's dann schon hat.

Michael Rausch



Veröffentlicht am:
21.05.2015