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Aprilwetter im politischen Berlin



Auf Einladung von MdB Petra Hinz fuhren wir gemeinsam mit 48 weiteren Politik interessierten Bürgern für vier Tage nach Berlin. Mit einem vollen Programm ging es bei Sturm und Regen durch die Hauptstadt.

Aufgrund einer Zugverspätung mussten wir die für Montag geplante Stadtrundfahrt verkürzen. Abends hatten wir dafür etwas mehr Zeit die Stadt alleine zu erkunden. Unser Hotel lag nur einige Meter vom Checkpoint Charlie entfernt, daher zog es uns an diesen Abend auch direkt dorthin.



Das Wetter meinte es nicht gut mit uns. Sturmböen, heftiger Regen und Schnee wechselten sich ab. Trotzdem machte sich die Gruppe auf den Weg in den Bundestag, wo uns auch schon Petra Hinz erwartete. Nach den Sicherheitschecks erklärte uns eine nette Frau vom Besucher-Service alles Wissenswerte über das Gebäude und die Politiker. Im Weiteren informierte sie uns über die Geschichte von Berlin. Anschließend stieß Petra Hinz wieder zu unserer Gruppe und führte uns durch die miteinander verknüpften Gebäudeanlagen.
 


Als wir schließlich in die Kuppel gehen sollten, entschied sich das Wetter dazu, uns vom Dach zu fegen. Es regnete und der Wind pfiff durch die Kuppel. Die Landesfahnen wehten im Wind und plötzlich, nach nur ein paar Sekunden schlug das Wetter um und Berlin zeigte sich von seiner schönsten Seite. Sonnenschein, blauer Himmel, fast wolkenlos.
Da wir unseren Busfahrer nun schon um fast 20 Minuten versetzt hatten, blieb uns nicht viel Zeit um das Wetter zu genießen. Wir machten uns auf den Weg nach draußen wo uns sofort mitgeteilt wurde, dass die eigentlich geplante Schiffsfahrt aufgrund des Windes abgesagt werden musste. So fuhren wir nach dem Besuch im Bundestag direkt zum Bundesrat und anstatt unser Abendessen auf einem Schiff zu genießen, gab es gemeinsam mit Petra Hinz die legendäre Berliner Curry-Wurst.



Dann ging es wieder ins Hotel. Da wir aber noch gar nicht so viel von Berlin gesehen hatten, machten wir uns auf eine abenteuerliche Reise zum Brandenburger Tor. Die Sonne war bereits untergegangen und der Wind blies uns um die Ohren. Als wir endlich angekommen waren, konnten wir den Anblick nur kurz genießen, denn der Wind war zu stark um länger an Ort und Stelle zu verweilen.
 


Am Mittwoch besuchten wir eine Ausstellung über Grenzerfahrungen in Berlin. Wo wir uns Berichte der Stasi durchlasen und konfiszierte Objekte anschauten. Das Gebäude, was man in Berlin vor allem als "Tränenpalast" kennt, sollte eigentlich abgerissen werden, doch nun wird es als ein einzigartiges Museum genutzt.

Nach dem Besuch der Ausstellung ging es wieder in den Bus und die Gruppe fuhr in das Ministerium für Forschung und Bildung, in dem unsere Gruppe eine Diskussion mit dem Vertreter des Ministeriums führte. Es ging dabei unter anderem um die Höhe des BAföG und um die unterschiedliche Unterstützung von Studenten und Auszubildenden. Eine durchaus hitzige aber auch sehr interessante Debatte. Nach dem Mittagessen hatten wir noch etwas Zeit um uns umzusehen, daher entschieden wir uns beide in die Galeries Lafayette zu gehen


Das Ministerium für Arbeit und Soziales

Dort wurden wir von einem Herrn begrüßt, der uns das Ministerium und die Mitarbeiter erst einmal vorstellte und uns mit Videobeiträgen die Arbeit und Aufgaben näher erläuterte. In einer anschließenden Fragerunde ging es unter anderem über den Mindestlohn.



Nach dem letzten gemeinsamen Abendessen, hatten wir wieder Zeit zu unserer freien Verfügung. Wir entschieden uns, vom Potsdamer Platz bis zum Alexander Platz zu laufen, doch wieder spielte das Wetter nicht mit. Alle paar Minuten fing es an zu hageln, also konnten wir nicht viel Zeit am Alexander Platz verbringen und mussten mit der U-Bahn zurück zum Hotel fahren.



Am nächsten Morgen ging es wieder in den Bus und die Gruppe fuhr zur Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Durch die ehemalige Untersuchungshaftanstalt der Stasi führte uns ein ehemaliger Inhaftierter. Er zeigte uns die Zellen, die Verhörräume und erzählte uns aus seiner Zeit in der Haftanstalt und über die anderen Inhaftierten. Eine sehr emotionale Erfahrung für viele aus unserer Gruppe.

Nach diesem Termin war das offizielle Programm zu Ende, bis zur Abfahrt blieben wir beide am Hauptbahnhof und schauten uns dort nach Souvenirs um.


 
Insgesamt hatten wir eine wunderschöne Zeit in Berlin, die gerade wegen des vielfältigen Programmes viel zu schnell vorbei ging.

Mara Gosdzick und Katharina Schäper, 10b



Veröffentlicht am:
20.05.2015