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Ev3 bleibt in der Spur

AES-Schüler programmieren Roboter

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Es gab eine Zeit, da hießen Roboter noch R2d2 und gaben Pfeiftöne von sich, die Kenner der Star-Wars-Szene werden sich erinnern. Heute heißen sie Lego Ev3 nach ihrem Hersteller und ihrer Programmiersprache und sagen Wörter wie "yellow, yellow". Aha, sie reden also und wenn ja, mit wem? Der Reihe nach.

Vor gut einem Jahr konnte die AES mit Hilfe der Sponsoren Evonik und der Elisabeth-Wagener-Stiftung fünf Laptops und acht Lego-Robotik-Grundsets anschaffen. Schüler des 10er Technik-Kurses haben nun mit den Standardformen der Baukästen zwei typische Anwendungen für die industrielle Lagerhaltung selbst entwickelt und funktionstüchtig programmiert. Die Ergebnisse präsentierten sie jetzt ihren Mitschülern der Jahrgangsstufe 8.


Tobias erklärt, wie er das Programm für die Helligkeitserkennung geschrieben hat.


Tobias erklärt, wie er sein zweimotoriges Kettenfahrzeug so programmiert hat, dass es mit einem Sensor für Helligkeitserkennung einer schwarzen Linie folgt und kein Deut davon abweicht. Die Software stammt aus grafischen Anwendungen, die Wissenschaftler und Ingenieure in der Industrie benutzen und wurde für schulische Zwecke optimiert. Tobias hat Icons einer Leiste entnommen, sie zu einer Befehlskette zusammengefügt und die exakten Parameter in Form von Zahlen eingegeben. Nun tut die Maschine genau das, was Tobias ihr befohlen hat: Sie schnurrt brav der Linie entlang und folgt ihrem kurvigen Weg. Die Mitschüler sind beeindruckt. Techniklehrer Uwe Schäffer weiß, die praktische Anwendung findet sich in großen, menschenleeren Lagerhallen, in denen Roboter programmgesteuert auf solchen Wegen laufen, um Waren oder Bauteile aus den Regalen zu holen.



Das Kettenfahrzeug (vorne links) folgt brav der schwarzen Spur, ganz so, wie ihm befohlen wurde.


Selbst konstruiert, selbst programmiert - und das Beste: Es funktioniert. Max, Nico und Maximilian demonstrieren ihre Sortierungsanlage.

Max, Nico und Maximilian haben gemeinsam eine Sortierungsanlage aus drei Komponenten entwickelt. Sie kann Legosteine nach Farben auf verschiedene Container verteilen. Jeder der drei Schüler hat mit seinem Laptop eine Einheit programmiert. Gemeinsam überwachen sie nun den Probelauf. Einzeln werden die Steine über ein Förderband zum Farbsensor geführt, der Rot, Gelb und Blau auseinander halten kann. "Red, red", spricht der Automat, nur für den Fall, dass wir unseren Augen nicht trauen und gibt gleichzeitig Informationen an das Fahrgestell mit drei Containern. Dieses fährt nun genau so weit unter das Förderband, dass der herabfallende Stein im richtigen Behälter landet. Genial! Auch hier können wir uns eine Anwendung in der Lagerhaltung gut vorstellen. Den Zuschauern aus der Acht juckt es in den Fingern. Nur zu gerne würden auch sie sofort loslegen und programmieren. Für sie heißt es vorerst noch: Zuschauen.


Toll, die Achtklässler sind beeindruckt.

Michael Rausch

Sollte auf allen neueren Browsern laufen, ebenso auf Android und iOS.

In alten Firefox-Versionen müsste dann ein Add-On installiert werden, was von HIER downgeloadet werden kann.

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Veröffentlicht am:
23.03.2015