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Jüdisches Museum Berlin on Tour

Jüdisches Museum Berlin on Tour



Ein von Frederike Kummer, David Heinrichs (beide 9c), Maja Schulten, Thea Tubbenthal und Paula van Bonn (alle 9a) erstelltes Bewerbungsvideo brachte am 18.09.2014 das jüdische Museum Berlin mit ihrem "Tourbus" an unserer Schule.


 

 

 
In einem dreistündigen Workshop wurde uns und der Klasse 9a einiges über das Judentum beigebracht. Zuerst gab es eine kleine Vorstellrunde und wir sollten eine Frage stellen, die uns interessiert und was wir über die Juden wissen wollen. Danach fragte Jan uns, ob wir denn schon etwas über das Judentum wissen. Da wir in den Vorstunden schon einiges erklärt bekommen haben, war es leichter, darüber zu reden. Wir besprachen ein paar Begriffe und klärten die Bedeutung. Er fragte uns zum Beispiel, ob wir etwas über den Kaschrut wissen. Das sind die jüdischen Speisegesetze. Darin steht, dass ein Jude das Zicklein nicht in seiner eigenen Milch kochen darf. Das heißt, dass man Fleisch und Milch nicht zusammen essen darf. Doch es gibt ein paar Schwierigkeiten bei dieser Regel. In Gummibärchen z.B. ist Gelatine vom nicht koscheren Schwein. Also überlegte man, woraus man noch Gelatine gewinnen kann. Und so kam man auf die Idee, aus Fischgräten Gelatine herzustellen. Dann hatte man auch kein Problem mehr mit dem Essen.


 


Nach der Klärung von den Begriffen bekamen wir eine Aufgabe, etwas über die Lebensgeschichte jüdischer Kinder nach 1945 in Deutschland herauszufinden. Dazu sollten wir 2er Gruppen bilden. Jede Gruppe bekam ein Ipad, auf dem Tagebucheinträge und Geschichten jüdischer Personen waren. In diesen Tagebüchern waren einige Infos über sie zu finden. Wir sollten uns dann ein Kind aussuchen und ein paar Fragen dazu beantworten und dann unseren Mitschülern präsentieren. Wir haben uns das Tagebuch von Adam angeschaut. Wir haben viel über seine Hobbys und Interessen erfahren und wissen jetzt, dass Adam oft Schwierigkeiten hat, die Regeln am Schabbat einzuhalten.


 


Die anderen Gruppen hatten sich andere Kinder und Jugendliche ausgesucht und uns dann ihre Ergebnisse präsentiert. Dadurch haben wir viel Neues gelernt. Vielleicht noch mehr als wir beschäftigen sie sich mit den Fragen: "Wer bin ich?" und "Wo komme ich her?" Sie hinterfragen ihre Identität und Nationalität.



Im Pavillon gab es dann noch eine kleine Ausstellung über die Geschichte und die Lebensgewohnheiten der Juden. Die Ausstellungsstücke wie der Siebenarmige Leuchter, der Tallit (Gebetsmantel) mit seinen 613 Knoten oder die koscheren Haribos fanden in den Museumsgängen der Klassen 6b, 7a, 8a und in den großen Pausen viele Interessenten. Der Museumspädagoge Samuel stand in den Pausen auch bereit und übersetzte deutsche Namen und Begriffe ins Hebräische oder Arabische.



Ich finde, dass diese 3 Stunden interessant waren, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass Jan mehr auf unsere Fragen eingegangen wäre und er die ganze Sache strukturierter geplant hätte, denn an manchen Stellen hat er vieles durcheinander gewürfelt, was ich eigentlich schade fande, da er mir eigentlich sehr symphatisch war. Ich fande es aber auch gut, dass mal ein Workshop über das Judentum an unserer Schule gemacht wurde und im Großen und Ganzen war er doch sehr lehrreich.

Caroline Kuhlmann, 9c



Veröffentlicht am:
29.09.2014