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Klassenfahrt nach De Haan

Nach zwei gemeinsamen Klassenfahrten in Klasse 6 und Klasse 8 fuhren wir, die 10b, jetzt auf unsere letzte.Es ging es nach De Haan in Belgien, in den Sunpark.



Am Montag, dem 25.08. ging es mit großer Vorfreude endlich los. Wir trafen uns um 8:30 Uhr an der Schule, packten die Koffer in den Bus und fuhren gegen 9:00 Uhr los.

Der erste Tag war direkt nach unserer Ankunft bereits chaotisch. Es regnete in Strömen und wir waren zu früh da, um unsere Häuser zu beziehen.  Das Gepäck brachten wir in einen Gemeinschaftsraum des Parks und machten uns auf dem Weg zum Meer. Als wir an der Promenade ankamen, teilten wir uns in kleine Gruppen auf und liefen herum. Viele kauften sich schon am ersten Tag eines der beliebtesten Souvenirs, die berühmte belgische Schokolade. Nachdem alle sich getroffen hatten, liefen wir wieder zurück zum Sunpark und konnten unsere Häuser endlich beziehen.

Wir wohnten in Vierer- oder Fünfer-Häuser und mussten uns die Woche über selbst verpflegen. Das heißt wir mussten Frühstück-, Mittag- und Abendessen alleine zubereiten, was sich aber als lustig herausstellte. Nicht so lustig war das anschließende Spülen des Geschirrs.

Am zweiten Tag ging es zum SEA LIFE in Blankenberge, wieder regnete es den ganzen Tag. Als wir wieder zurück kamen, entschieden sich viele im Schwimmbad des Sunparks schwimmen zu gehen und die Wasserrutschen zu testen, die anderen blieben in den Häusern und bereiteten die Abendessen vor.



Der nächste Tag begann mit Sonnenschein, was gerade gelegen kam, da es heute an den Strand gehen sollte. Wir packten unsere Taschen und machten uns früh auf den Weg. Nachdem jeder seine Strandtücher ausgebreitet hatte, legten wir uns in die Sonne, gingen Schwimmen oder machten in kleineren Gruppen Ausflüge in die Stadt. Anschließend folgte eine Strandolympiade, in der sich die Häuser in verschiedenen Wettkämpfen beweisen mussten.

Die erste Disziplin, war ein Schubkarrenrennen, darauf folgte ein Wettrennen, bei dem man sich am Ziel einer Strecke fünfmal um sich selber drehen musste, bevor der nächste bei Eintreffen des Läufers losrennen musste. Die nächste Disziplin war zunächst fast unlösbar, wir mussten Flaschen, die ungefähr hundert Meter vom Meer entfernt standen nur mit unseren Händen mit Meerwasser füllen, da dies aber zu lange gedauert hätte, durften wir die Sachen die wir am Körper trugen nun auch benutzen. So zog sich jeder die Schuhe oder T-Shirts aus, um sie mit Wasser zu füllen. Danach hieß es "Die schönste Sandburg gewinnt". Wir gruben uns gegenseitig ein, bauten Schildkröten oder Häuser aus dem Sand, dafür hatten wir ungefähr eine halbe Stunde Zeit. Nachdem wir fertig waren, war es Zeit für die letzte Disziplin. Für diese hatten wir bis zum Abend Zeit, wo wir einen Grillabend geplant hatten, wir mussten ein Lied schreiben. Doch vorher ging es wieder zurück in die Häuser.

Fester Bestandteil dieser Klassenfahrt, war die Ice-Bucket-Challenge, so wurde fast jedem ein Eimer kaltes Wasser über den Kopf ausgeschüttet, was nach dem heißen Strandtag auch recht gut tat.



 Abends grillen wir zusammen wobei jedes Haus etwas beitragen musste, und die vorbereiteten Lieder wurden vorgetragen. Jetzt wurde auch das Siegerhaus der Olympiade gekürt. Das Gewinnerhaus gewann Chips, und das Verliererhaus musste am Abreisetag für alle Häuser die Abfallsäcke entsorgen.

Am Donnerstag ging es mit dem Zug nach Brügge. In Gruppen konnten wir uns das Schokoladen-Museum ansehen oder shoppen gehen. Die meisten kauften sich wieder Schokolade oder andere Souvenirs. Beim Herumbummeln fiel auf, dass es in Brügge fast alles in "schokoladiger Nachstellung" gibt, es gibt Handys, Schuhe und jedes mögliche Tier auch aus leckerer Schokolade. Aber das ist ja auch kein Wunder, denn Brügge gilt als das Zentrum der belgischen Schokoladekultur.

Zurück in den Häusern, bemerkte man, dass wir bald abfahren würden. Die meisten packten und es wurde, bei vielen das erste Mal so richtig aufgeräumt und sauber gemacht.

Am Tag der Abreise wurden die Häuser kontrolliert und schnell ging es dann auch in den Bus. Bald hieß es leider schon "Au Revoir, Belgique".. oder besser: "Tot Zins België". Darüber waren wir alle traurig, aber wir freuten uns auch auf Zuhause.  Insgesamt war es trotz des miesen Wetters eine unglaubliche Abschlussfahrt, die uns sicher lange im Gedächtnis bleiben wird.

Mara Gosdzick und Katharina Schäper, 10b



Veröffentlicht am:
29.09.2014