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"Let Me Entertain You"

Varieté in neuem Licht


Die "Staubfänger" bürsteten jeden ab.

Wer die AES-Aula betreten wollte, kam ohne Spezialbehandlung an der Eingangs-kontrolle der Jokertruppe nicht vorbei. Die leistete ganze Arbeit und staubte die Gäste gründlich ab, ein erster Service, dem noch viele weitere folgen sollten. Und damit war gleich klar, wer hier spaßtechnisch die Fäden in der Hand hat. Einsteins Magische Circus-AG und die Benimm-AG hatten wieder einmal zum Varietéabend geladen.


Rotierende Teller.



Gespannte Aufmerksamkeit bei Licht- und Tonleuten. Entspannte Getränkesituation beim Publikum dank aufmerksamer Arbeit der Benimm-AG. Eltern, Verwandte, Vertreter von Bezirksvertretung und Bürgerschaft sowie des AES-Fördervereins, Lehrer und Schüler waren gereinigt, versorgt und bester Laune.


Gedränge auf der Bühne.


Zaubertricks.


Die Benimm-AG servierte formvollendet.

Als die ersten Nummern zu "Let me entertain you" über die Bühne fegen, ist das Neue offensichtlich: Farbiges Licht taucht das Geschehen in wirklich magische Atmosphäre, die Stimmung wechselt entweder schlagartig oder in weichen Übergängen und der neue Verfolger schält zentrales Geschehen messerscharf aus dem Hintergrund. Die Investition des Fördervereins in eine neue, variable Lichtanlage hat sich gelohnt!

Akrobatik und Jonglage in Formvollendung


Man meint, drei Hände zu sehen.


Besonderer Applaus für Sprünge über gekreuzte Seile.

Derweil sausen Einräder über die Bühne, aus Tüchern werden Stäbe, Knoten verschwinden auf rätselhafte Weise. Bälle fliegen, man meint, mindestens drei Hände an einem Jongleur zu sehen. Diabolos und Devil' s Sticks sind im Einsatz, dazu Lichtblitze, passend zur Musik getaktet, während die Nebelmaschine mystisches Licht zaubert. Junge Akrobaten springen über gekreuzte Seile und ernten Sonderapplaus. Wie aus dem Nichts tauchen die Servicekräfte auf und servieren internationale Baguettes, Canapées und Käse-Igel.


Die Menschen-Pyramide.


Tanz über dem Abgrund.

Als die Clowns wieder die Bühne erklimmen, sieht man Circuschef Burkhard Hildebrand grienen. Er ist zufrieden. Gruselige Stimmung, "Thriller erklingt, Gestalten tanzen im Nebel. Plötzlich ein Schwenk, dank des Verfolgers werden alle Blicke auf die Rückwand gelenkt, wo maskierte Akrobatinnen Balanceakte auf der Slick Line vollführen. Menschenpyramiden schließen sich an und Szenen "By Night".


Kein Abschied für immer - der Knoten löst sich.


Bedauern: Circusdirektor Burkhard Hildebrand muss die Fakirnummern absagen.


Was für ein Zirkus!

Wer sich auf die Fakire gefreut hatte, auf das virtuose Spiel mit dem Feuer als abschließenden Höhepunkt, sah sich enttäuscht. Nicht einmal mehr ein Teelicht erlaubt die Stadt Essen in ihren Gebäuden. Ein Umstand, auf den Circusdirektor Hildebrand am Schluss ausdrücklich hinwies. Die Tatsache, dass die Fakirnummer jetzt und in Zukunft auszubleiben habe, schreibt er einer "Überreglementierung" zu. Er ist sicher, "der Namensgeber dieser Schule würde sich angesichts solch beschnittener Freiheit im Grabe herum drehen."


Dank an die Zirkusdirektoren Karolin Körner und Burkhard Hildebrand.

Das Publikum konnte den Verlust verschmerzen und dankte mit anhaltendem Applaus. Schulleiterin Ulrike Liebenau befand sogar: "Das war der beste Varietézauber, den ihre je gebracht habt." Sie lobte den Mut der Akteure und den Einsatz der Fördergesellschaft: "Die Investitionen haben sich gelohnt." Der Dank für den perfekten Service gebührte Anne Anderson und Doris Bonzel mit ihrer Benimm-AG.

Fotos: Robin Solbach, Text: Michael Rausch




Veröffentlicht am:
24.06.2014