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Pitschnasse Stunde über Schwimmen und Sinken

AES-Schüler unterrichten als MINT-Botschafter


Gespannte Aufmerksamkeit...


...während Robin und Melina die Aufgaben erklären.

Es ist schon verblüffend: Die Kugel aus Knete, die gerade noch im Wasser versunken ist, kann doch oben bleiben, wenn man einen Trick anwendet. Man knetet sie um in Bootform und schon schwimmt sie. Die Kinder der Jahrgangsstufe drei der Rellinghauser Ardeyschule sind beeindruckt. Sie bekommen heute den etwas anderen Unterricht von AES-Schülern.


Erstaunlich, gerade ist es noch gesunken, jetzt schwimmt' s.

Mitverantwortlich ist der Pirat Pit Perlenklau, von dem Melina und Robin des 9er Technikkurses anfangs berichtet haben. Schiffbrüchig auf ein Eiland verschlagen, entdeckt er eine Schatztruhe, mit der er fürs Leben ausgesorgt haben würde. Nur - wie das schwere Teil heimbringen ohne Schiff? Pit braucht Ideen.


Das soll schwimmen?

Für die Grundschüler beginnt nun eine ziemlich feuchte Forscherei. Sie untersuchen an mehreren Stationen, welche Stoffe schwimmen und welche nicht. Zur Verfügung gestellt hat die Materialien das zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen, ein naturwissenschaftlich orientiertes Gemeinschaftsprojekt zur systematischen Nachwuchsförderung. Diese Stunde ist bereits die dritte Folge einer Staffel, die AES- und Ardeyschüler im Unterricht zusammenbringt.


Holzklötze sinken und verdrängen Wasser.

Doch zuerst die Hypothesen schriftlich: Mal soll ein Draht schwimmen, mal ein Holzknopf untergehen, mal sinkt angeblich das Holzbrettchen, dann schwimmt wieder die Metallplatte. Kann das sein? Wir werden sehen.


Es sieht aus wie Angeln, aber unter Nicos Anleitung wird ernsthaft experimentiert.

Alle Materialien landen jetzt mehr oder weniger gezielt im Wasser, manches an der Oberfläche, manches auf Grund. Drei massive Holzwürfel sind gesunken, der Metallblock ebenfalls, aber das Boot aus dem gleichen Metall treibt oben. Wie das? Die älteren erklären den jüngeren Schülern: Das Boot verdrängt mehr Wasser und erfährt daher den stärkeren Auftrieb. Die Grundschüler tragen mit pitschnassen Fingern alle Ergebnisse in ihre Forscherbögen ein. Jetzt können sie sehen, ob sie mit ihren Anfangsvermutungen richtig lagen. Ganz so, wie es sich für Forscher gehört.


Melina und Tobi beseitigen noch einige Pfützen.

Nico aus der 9b ist sicher, dass seine Gruppe alles verstanden hat. Deswegen geht's jetzt zur Abschlussbesprechung an die abgetrockneten Tische. Hat's denn Spaß gemacht? "Jaaa", lautet das vielstimmige Echo. Daher kommen die richtigen Antworten rund um die Verdrängung und Auftrieb wie aus der Wasserpistole geschossen. Und auch die Realschüler haben dazu gelernt, nämlich wie man Lernstoff aufbereitet und vermittelt.


"Kollegenlob" für die gelungene Stunde.

Ja und was macht denn nun Pit Perlenklau mit seiner Truhe? Wer gut mitgeforscht hat, kennt jetzt die Antwort, oder?

Text und Fotos: Michael Rausch



Veröffentlicht am:
13.06.2014