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Mit Krupp in Spanien

Mein Auslandspraktikum in Spanien

Vom 07. April bis 02. Mai 2014 habe ich ein Auslandspraktikum auf Teneriffa gemacht. Vergeben wurde das Stipendium von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung für Schüler, die nach der 10. Klasse eine Ausbildung beginnen möchten. Wir waren insgesamt fünf Stipendiaten die zusammen auf die Kanareninsel geflogen sind, in das Kurhotel Mar y Sol. Das Praktikum war eine große Bereicherung für mich. Zu Anfang habe ich mich schon gefragt, was mag mich dort erwarten, welchen Herausforderungen werde ich mich stellen müssen? Aber ich habe schnell gemerkt, wie freundlich und offen mich alle im Hotel aufgenommen haben und wie dankbar die Gäste für meine Hilfe waren.



Als wir mittags auf Teneriffa gelandet sind, hat uns ein Mitarbeiter des Hotels abgeholt. Nach einer halben Stunde waren wir schon im Mar y Sol, ein Hotel für Menschen mit und ohne Behinderung. Zuerst haben wir unsere Appartements bekommen, wir drei Jungen zusammen und die beiden Mädchen in eine Wohnung.



Dann hat uns der Gästebetreuer das Hotel gezeigt und wir haben unsere Arbeitspläne für die nächsten vier Wochen bekommen. In jeder Abteilung sollten wir immer drei Tage arbeiten, aber durch die Osterfeiertage und die Ausflüge die wir machen durften, waren es manchmal auch nur zwei Tage. Die Arbeitszeit ging von 9.00 bis 16.00 Uhr und an den Wochenenden hatten wir auch frei. Meine erste Station war die Rezeption, dort habe ich mit einem speziellen Computerprogramm für Hotels gearbeitet und mich um die Fragen der Gäste gekümmert. Danach habe ich im Restaurant mitgearbeitet, die Gäste von ihrem schmutzigen Geschirr befreit, die Tische neu eingedeckt und am Mittag an der Bar ausgeholfen. Meine nächste Station war die Sporthalle, hier hat es mir am besten gefallen. Ich habe mit den behinderten Menschen Hockey und Badminton gespielt, habe an der Rollstuhlgymnastik teilgenommen und mit den Kindern für den Rollstuhlführerschein geübt. Dann kam ich zu "Pisos", das waren die Reinigungskräfte. Dort durfte ich beim Putzen und Betten beziehen mithelfen und das Geschirr und Besteck in den Appartements kontrollieren. Zum Schluss stand die Therapieabteilung "Teralava" auf meinem Programm. Ich habe bei der Wassergymnastik und Pilates mitgemacht, mir verschiedene Arten von Massagen angeschaut und spezielle Anwendungen für behinderte Menschen unterstützt.

Zwischendurch waren immer Ausflüge für uns vom Hotel geplant, sodass wir auch viel von der Insel gesehen haben.



So konnte ich erste Arbeitserfahrungen sammeln, lernte eine andere Kultur kennen und damit verbunden auch andere Denk- und Herangehensweisen. Man taucht voll und ganz nicht nur in eine andere Arbeits-, sondern auch in eine andere Lebenswirklichkeit ein, lebt sein Leben unter anderen Bedingungen weiter, und Englischkenntnisse verbessern sich wie von selbst. Besonders dann, wenn man später einmal in einem international ausgerichteten Unternehmen arbeiten möchte, ist ein Auslandspraktikum sehr wertvoll.

Niklas Rumann, 9a



Veröffentlicht am:
13.05.2014