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Besuch der DiTib Moschee

Besuch der  DiTib Moschee in Duisburg Marxloh

Die 1985 gegründete Muslimengemeinschaft, in der Moschee DiTiB Duisburg Marxloh, besteht aus ca. 1000 Familien (meist türkischer Herkunft) und ist damit eine der größten Gemeinden Deutschlands. Die Mitglieder zahlen je Familie 10 Euro im Monat an Beitrag, da die Gemeinde kein Geld vom Staat empfängt. Im Rahmen ihrer Pflichten sollen Muslime 5 Mal am Tag beten, kurz vor dem Sonnenaufgang, gegen Mittag, am Nachmittag, kurz vor Sonnenuntergang und spät abends. Doch diese Gebete gehen jeweils nicht länger als 5-10 Minuten. Ein Kopftuch bei den Frauen, ein kleines Hütchen bei den Männern sind anerkannte äußere Merkmale des muslimischen Gebets.


Im ganzen Gottesdienst werden keine Lieder gesungen. Dafür besitzen sie 140 Suren, aufgeschrieben im Koran, die sie auswendig aufsagen. Über das Minarett werden die Gläubigen zum Gebet gerufen. Nicht jedoch in Duisburg, da benutzt man eine Mikrophon Anlage, die nur im inneren der Moschee zu hören ist. Ertönt der Ruf des Imam ist dies ein Zeichen zum Anfang des Gebetes. Um ihren Gott und Mohamed zu zeigen, dass sie sich jetzt nur auf ihn konzentrieren, legen die Männer die Hände auf den Bauch und die Frauen legen ihre Hände auf die Brust. Mohamed ist der letzte und wichtigste Prophet. Danach sagen sie den Koran auf und verbeugen sich. Anschließend richten sie sich wieder auf und gehen auf die Knie. Diesen Ablauf wiederholen die Gläubigen 3-4 Mal hintereinander. Das Gebet wird weltweit in den Moscheen auf Arabisch gehalten. Das wichtigste Gebet der Moslems das Freitagsgebet. Es wird dann auch über eine Kanzel gepredigt. Es gibt 2 Etagen, oben beten die Frauen und unten die Männer. Frauen und Männer sollen nicht zusammen beten, damit sie während des Gebetskeinen Körper- und keinen Blickkontakt zu andern Muslimen haben.


Angemessene Kleidung ist bei jedem Besuch der Moschee angebracht.

Rund 300 türkische Kinder haben hier auch Religionsunterricht und erfahren dort, wie der Gebetsritus ist und welche Regeln sie während des Ramadans (Fastenzeit) einhalten sollen. Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang dürfen sie z.B. keine Lebensmittel und Getränke zu sich nehmen dürfen. Am Ende feiern sich das Fastenbrechen mit den bei Kindern beliebten Zuckerfest.

Die Moschee hat große offene Fenster, was für eine Moschee untypisch ist, und 9 runde bunt bemalte Kuppeln. Dort befinden sich die Farben blau für Himmel und rot für die Erde. Die Kuppeln sind auch mit echtem Gold versehen und handbemalt. In der Mitte hängt ein riesiger Kronleuchter und rund herum hängen viel kleinere. An den Wänden hängen eine Menge Bilder mit Farbmustern, da sie keine Abbildungen von Gott oder Lebewesen aufhängen dürfen. Der Boden ist mit einem kostbaren roten Teppich mit recht schmalen weißen Streifen belegt.

Die Moschee ist für jeden offen, egal ob für Christen oder andere Glaubensrichtungen.

Laura Hartmann, 8c



Veröffentlicht am:
03.12.2013