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MdB Matthias Hauer in der AES

Bundestagsabgeordneter Matthias Hauer besucht Politikunterricht



Zunächst eine Kurzfassung des Gesprächs. Für alle die mehr erfahren wollen ist weiter unter eine umfangreichere Zusammenfassung.

Am 7.11.2013 besuchte uns Matthias Hauer, Bundestagsabgeordneter der CDU. Wir waren zu Beginn sehr aufgeregt, dies wurde uns jedoch schnell genommen, da er sehr sympathisch und freundlich rüber kam. Als erstes stellte Herr Hauer sich kurz vor und erzählte dass er am 22.September 2013 mit knapper Mehrheit in den Bundestag gewählt wurde.

Nach diesen Informationen zur Person, begann eine Fragerunde. Er berichtete uns davon, dass er sich bereits mit 15 Jahren in der Jungen Union politisch engagierte. 2004 wurde Herr Hauer in den Stadtrat gewählt. Politiker zu werden war nicht immer sein einziges Ziel, er absolvierte sein Abitur, leistete 12 Monate Wehrdienst und studierte danach Jura. Nach dem Staatsexamen wurde er Partner eines Kanzleibüros. Den Job als Anwalt versucht er auch in Zukunft, trotz der Tätigkeit als Politiker, im kleinen Rahmen aufrecht zu halten.

Wir fragten Herr Hauer was im Moment seine Aufgabe seien. Er erzählte, dass er viele Gespräche im Wahlkreis führt, aber auch in Berlin bei Ausschüssen mitwirkt. Neben seinen Aufgaben schilderte er uns einen Tagesablauf und erzählte von seinen ersten Stunden in Berlin.

Die ganze Klasse war sehr begeistert von diesem sehr netten und offenen Gespräch. Herr Hauer brachte uns die Politik und die Tätigkeiten eines Politikers näher.

Maike Vatter, 10 B



Am 07.11.2013 besuchte der Bundestagsabgeordnete Matthias Hauer die 10b der AES. Er wurde im Wahlkreis Essen Süd in den Bundestag gewählt und ist Mitglied der CDU. In einem gut 90 Minuten dauernden Gespräch stellte er sich und  insbesondere seine Arbeit als Bundestagsabgeordneter vor.

Zu seinen Aufgaben gehört es, im Wahlkreis  ansprechbar zu sein, um Wünsche und Probleme der Bürger und Betriebe wahrnehmen zu können. Da er von mehreren Tausend Menschen gewählt wurde, ist er  dabei auf die Unterstützung von Helfern angewiesen. Im Berlin versucht er Leute in seiner und den anderen Parteien zu finden, um eine Mehrheit bei Abstimmungen über Gesetze, die u.a. Essen betreffen, durchsetzten zu können. Im Vorfeld berät er sich mit Fachleuten, um z.B. die maximale Ausgabehöhe für sein Vorhaben einschätzen zu können. In Ausschüssen muss er dann die anderen Abgeordneten überzeugen, um so schließlich das Gesetz oder das Anliegen für Essen zu erreichen.

Matthias Hauer ist seit seinem 15. Lebensjahr in der Politik aktiv, mit 16 trat er der CDU bei. Zunächst übernahm er Aufgaben im Jugendausschuss der Stadt Essen, 2004 wurde in den Stadtrat gewählt. Er machte sein Abitur, leistete seinen Wehrdienst und studierte dann  vier Jahre Jura. Nach den beiden Staatsexamen übte er den Beruf des Anwalts aus und will diesen auch während seiner Amtszeit pflegen, um einen Rückhalt zu haben, falls er bei den nächsten Wahlen nicht wiedergewählt wird. Der Beruf des Politikers ist sehr nahe an seinem Traumberuf dran, denn es macht ihm Spaß politische Dinge zu bewegen und ein Ergebnis für sein Engagement sehen zu können.
Seit der Wahl, hat er nur noch wenig Zeit für seine Familie, da er oft in Berlin ist und die Parteiarbeit in Essen nicht vernachlässigen möchte. Derzeit gibt es 311 CDU Abgeordnete im Bundestag und es kommt momentan noch zu Platzproblemen in den Fraktionssitzungen. Er ist als Abgeordneter zunächst seinem Gewissen verpflichtet. Wenn ihm ein Vorschlag nicht gefällt oder ihn nicht überzeugt, muss er in Abstimmungen nicht zwangsläufig für seine Partei stimmen. Matthias Hauer hat ein Stimm-, Rede-, und Kontrollrecht im Bundestag. Mit dem Kontrollrecht kann er z.B. Informationen von der Bundesregierung verlangen, die bisher öffentlich nicht zur Verfügung standen.

Auf die Frage, ob er Angela Merkel persönlich kenne, hat er uns erzählt, dass es schon mit ihr geredet und sie öfters auf Großveranstaltungen getroffen hat. Zudem erfuhren wir, dass er von seinem Gehalt  seine Sekretärin und das Bürozubehör selbst bezahlen muss und nur zwei Wochen im Jahr Urlaub hat.

Während des gesamten Gespräches kam er sehr freundlich rüber und wirkte nicht wie jemand, der nur seine Partei vertritt. 

Sven Werner 10b



Veröffentlicht am:
23.11.2013