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Klassenfahrt der 6er nach Hellenthal

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Am Montag, dem 23 September 2013, fuhren die Sechser Klassen um 9 Uhr nach Hellenthal. Die Busse wurden von Polizisten kontrolliert, dann konnte es losgehen. Um viertel vor Zwölf kamen wir endlich an, nahmen unsere Koffer und gingen in unsere zugeteilten Zimmer. Wir stellten die Koffer ab und gingen gemeinsam in den Gemeinschaftsraum. Jede Klasse hatte einen eigenen Raum, in dem wir aßen, uns trafen oder Besprechungen machten. Nach dem Mittagessen bezogen wir die Betten. Danach wurden wir in unseren Gemeinschaftsraum geschickt und lernten unseren Trainer kennen. Er hieß Jonas, doch wir gaben ihm besonders lustige Spitznamen. Er hatte einen Sitzkreis vorbereitet, wir stellten uns vor, beschlossen Regeln, z.B. dass wir immer pünktlich sein sollten, und machten ein paar Aufwärmspiele.


Unser Lehrerteam

Um 18 Uhr gab es Abendessen, und es wurde besprochen, wie wir den Tag fanden. Nach dem Essen gingen wir auf unsere Zimmer und machten uns bettfertig. Danach durften wir noch in die Zimmer der anderen Kinder und mit ihnen plaudern. Als die Lehrer dann kamen, mussten wir aber endgültig auf unsere Zimmer und durften noch reden. Wenn wir aber lange aufblieben, war das unser Pech, denn wir mussten am nächsten Tag früh aufstehen.





Wir wurden von den Lehrern schon um sieben Uhr geweckt. Nach dem Frühstück haben wir Gemeinschaftsspiele in einem Kletterpark gemacht. Wir mussten eine sehr hohe Holzwand hochklettern und es gelang uns nur dadurch, dass wir uns alle zusammen geholfen haben. In unserer Freizeit waren wir immer wieder auf der Netzschaukel. Danach gab es Mittagessen, und wir freuten uns über den Nachtisch. Nachmittags sind wir 5 Kilometer weit in das Wildgehege gegangen. Da haben wir eine Flugschau von Greifvögeln angesehen. Anschließend war Freizeit. Dann gab es Abendessen. Danach blieben wir im Raum und machten einen Stuhlkreis, um die danach anstehende Nachtwanderung zu besprechen.





Sie begann um 20 Uhr. Das war sehr gruselig: Ohne Taschenlampe mussten wir in kleinen Gruppen ganz für uns durch einen dunklen Wald gehen und eine Brücke über einen Bach finden, an der die Lehrer auf uns warteten. Erst um  22:00 Uhr waren wir wieder auf unseren Zimmern. Wir mussten wir uns schnell fertig machen und ins Bett gehen.





Mittwochmorgen wurden wir wieder geweckt und machten nach dem Frühstück einen kleinen Ausflug in den Wald. Wir besprachen dabei, wo wir am nächsten Tag klettern gehen konnten. Wir   entschieden uns für das Klettern über die Schlucht. Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt für zwei Spiele. Gruppe 1 spielte als erstes ,,Rette das Schwein", Gruppe 2 spielte "Spinnennetz ". Als wir fertig waren, tauschten die Gruppen die Spiele. Anschließend    gingen wir zurück nach Hause. Wir ruhten uns aus und aßen zu Mittag. Danach spielten wir "Computervirus", aber wir scheiterten immer wieder und hatten nach einer Zeit keine Lust, die ganze Klasse war genervt. Es war ganz heiß draußen, das stresste uns noch mehr. Nach dem tausendsten Versuch war es für uns endgültig aus, und wir wollten nicht mehr.

Aber dann kam die Überraschung: wir mussten Pärchen bilden aus Jungen und Mädchen. Das machte die Partnerwahl sehr schwer. Immer einem von dem Paar wurden die Augen verbunden, der andere musste den Blinden dann über Stock und Stein führen, bis wir an einen kleinen Ort kamen, wo Seile zwischen den Bäumen gespannt waren. Jetzt mussten die Pärchen eine Vierergruppe bilden und alle blind den Seilen folgen. Als jede Gruppe es geschafft hatte, gingen wir wieder zurück in die Jugendherberge.

Nach dem Abendessen gab es Stockbrot. Vor der Jugendherberge haben wir ein großes Lagerfeuer gemacht. Dann wickelten wir Brotteig um Stöcke aus dem Wald und hielten sie in die Flammen, bis aus dem Teig ein kleines Brot geworden war. Danach mussten wir uns schnell wieder bettfertig machen, denn wir wussten, dass der nächste Tag der anstrengendste werden würde.

Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, wurden  wir von den Trainern wieder in zwei  Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe musste an einem Hang aus Baumstämmen und Stöcken eine Riesenmurmelbahn bauen. Die zweite Gruppe ging zunächst klettern - also auf Stahlseilen mit Schutzhelm und Sicherung über einen tiefen Abgrund balancieren. Als die Gruppen fertig waren, tauschten sie und machten die jeweils andere Aufgabe. Dann ging es nach Hause. Beim Mittagessen wurde uns von den Lehrern gesagt, dass wir am Abend eine Abschluss-Disco machen. Jeder hatte eine lange Pause, die extra eingeplant worden ist. Wir mussten schon mal die Koffer packen und die Sachen für den nächsten Tag raus legen. Danach gingen wir mit den Trainern noch mal in den Kletterpark. Da spielten wir unsere Lieblingsspiele. Dann gab es noch ein Vertrauensspiel: Jeder musste sich von einer Stufe herunterfallen und von den anderen auffangen lassen.

Danach kam die Sonderaufgabe: Wir mussten es schaffen, dass die ganze Klasse auf eine Riesenwippe kommt und die Wippe dabei im Gleichgewicht ist. Das hat ein bisschen gedauert, aber unser Trainer sagte, wir hätten es auf eine Weise geschafft, die er noch zuvor gesehen hatte. Darüber waren wir sehr stolz. Der Abschied von unserem Trainer fiel uns schwer, aber trotzdem freuten wir uns, dass wir am nächsten Tag nach Hause konnten. Beim Abendessen las uns unsere Klassenlehrerin etwas vor, das ein paar Kinder aus der Klasse mit komischen Stimmen wiederholen mussten, das war sehr lustig.

Nach dem Abendessen machten wir uns für die Disco fertig. Bei der Disco gab es auch einen Gesangswettbewerb. wo wahrscheinlich keiner gewonnen hat, weil alle schlecht gesungen haben. Wir tanzten im kleinen Raum, aber es machte trotzdem Spaß. Nach der Disco gingen wir ins Bett und schliefen die letzte Nacht in Hellenthal.

Am nächsten Morgen packten wir unsere Koffer fertig und räumten die Zimmer auf. Danach gingen wir mit unseren Koffern in den Esssaal und aßen unser letztes Frühstück. Zum Abschluss machten wir mit der 6a und der 6c ein gemeinsames Foto auf der großen Treppe. Endlich kamen die Busse, und es ging nach Hause. Als wir an der Schule ankamen, holten wir unsere Koffer aus dem Gepäckraum des Busses und wurden abgeholt. Wir dachten nur noch: Endlich wieder zu Hause!

Das Erlebnis war toll und hat uns großen Spaß gemacht, denn wir haben bei den Spielen im Wald gemerkt, dass man ganz viel mehr schaffen kann, wenn man zusammenarbeitet und zusammenhält. Unser Klassenzusammenhalt in der 6b ist seitdem 9,5 von 10.

Shari Bernert, Klasse 6b



Veröffentlicht am:
22.11.2013