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Einstein macht den Auftakt

Kulturwochenende im Bezirk II

Schön, wenn man Freunde hat. Die Kinder des Ardey-Schulchores haben Freunde, sogar ganz spezielle. "Ich hab' einen Freund, ich hab' einen Traum, mein Freund ist ein Kastanienbaum" schallte es frisch durch die Aula der AES. Der Stadtteil Rellinghausen (Bezirk II) zeigte mit seinem Kulturwochenende wieder einmal, was eine kulturelle Harke ist. Mit ihrer Auftaktveranstaltung leisteten die AES und die Ardeyschule ihren gemeinsamen Beitrag dazu. Und als - "Hejo" - im Kanon der Wagen angespannt werden sollte, erinnerten sich die erwachsenen Gäste der Bürgerschaft und halfen kräftig mit.


"Mein Freund ist ein Kastanienbaum..."


Applaus für den Chor der Ardeyschule.


Der Magic Circus mit Zirkusdirektorin Carolin Körner.


Alles dreht sich, alles bewegt sich.

Die mehrjährige Kooperation beider Schulen, von den Schulleiterinnen hervorgehoben und gelobt, wurde beim Programmpunkt Akrobatik besonders sichtbar. Grund- und Realschüler bildeten gemeinsam die Akrobatentruppe des "Magic Circus", die unter kundiger Leitung von Burkhart Hildebrand und der Peitsche schwingenden Carolin Körner lebende Pyramiden baute. Im pfiffig genutzten Raum hatte das Publikum engen Kontakt mit den Akteuren und konnte so selbst den Fahrtwind der Einradfahrer hautnah erleben.


Und wieder ein Schenkelklopfer.


Die Akrobaten bauen komplizierte und fragile Gebilde.


Die Perkussionsgruppe zaubert Klangteppiche.

"Let me entertain you" sang Robbie Williams und das Publikum nahm ihn beim Wort und ließ sich prächtig unterhalten. Ein buntes Zirkusprogramm spulte sich vor aller Augen ab, getragen von bewährten Kräften der Schülerschaft, wie Robin, David und einigen anderen, auf deren Schultern der zirzensische Rahmen ruht. Aber auch die Neueinsteiger der AG stellten unter Beweis, dass sie in kürzester Zeit Vorzeigbares einstudiert hatten.


Schmerzfrei.


Höhepunkte: Feuerzauber, untermalt von Hasan Kayars Didgeridoo.


Applaus, das Brot der Künstler.

Es folgten spannende und poetische Momente bei Equilibristen, Magiern und Jongleuren, Schenkelklopfen bei den handfesten Possen der Clowns, untermalt von feinen Soundteppichen der kleinen Perkussionstruppe unter Hasan Kayar und geschickt gewählten Einspielern. Und als Kayar zum Didgeridoo griff, jenem geheimnisumwitterten Instrument der australischen Aboriginees, entstand jene Magie, die den abschließende Feuerzauber, das Spiel mit den Flammen, in den Gesichtern des Publikums abbildete. In den Gesichtern der Bürgerschafts- und Bezirksvertreter war noch etwas anderes zu lesen: Wenn schon der Auftakt so gelungen ist, muss es einfach ein perfektes Wochenende werden. Und das war es dann auch.

„Das Projekt wurde mit einem Zuschuss der Bezirksvertretung der Stadt Essen gefördert.“

Michael Rausch



Veröffentlicht am:
18.11.2013