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Bis vor die Tore Hamburgs

"99 Luftballons" beim AES-Wettbewerb


Stolz auf ihre Gewinne: (v.l.) Mika Kambeck, 3. Platz, ein T-Shirt, Malte Mannheims für seine Schwester Anneke, 2. Platz, zwei Kino-Freikarten, Leon Voigt, 1. Platz, ein iPod.

Den weitesten Weg schaffte der Ballon, der bei Seevetal-Fleestedt, kurz vor Hamburg niederging. Ein anderer Ballon schien gar keine rechte Lust zu haben, er gab bereits in Steele auf. Sie beide gehörten zu den "Ufos", die beim AES-Schulfest mit Rückpostkarte in den Himmel aufstiegen, um Richtung Nordosten zu schweben. 20 Finder schickten die Anhängsel zurück nach Rellinghausen. Zwar wohnten davon die meisten im Münsterland oder rund um den Teutoburger Wald. Aber einige, wie der Sieger, schafften es doch bis Hamburg und Niedersachsen.

Kurios waren manchmal die Umstände, unter denen die jeweilige Karte gefunden wurde. Bei der Getreideernte entdeckten Erntehelfer der Bauernschaft Berdel den Gruß aus dem Ruhrgebiet. In einem anderen Fall war es ein Hund, der die Postkarte erschnüffelte. Wieder andere Karten wurden bei einem Klassenausflug gefunden, auf der heimischen Terrasse, an der Gartenhecke oder im Freibad.


Eine kleine Lektion in Geografie: Der zweite Konrektor Martin Streibert zeigt die Flugrouten auf der Karte.

Die zurückgelegten Strecken wurden nun in Luftlinie gemessen, denn die Ballons sind nicht auf umständliche Straßenkilometer angewiesen. Sie fliegen idealerweise  einfach geradeaus, wenn der Wind es will. Mika Kambecks Ballon schaffte es mit knapp unter 170 Flugkilometern bis Petershagen zu einer Wiese an der Weser und erzielte den dritten Platz. Ein halber Kilometer weniger reichte Anneke Mannheims Ballon bis nach Warmsen bei Minden für den zweiten Platz. Und Leon Voigts Sieger-Flugobjekt legte 298,5 Kilometer zurück, bevor es den Geist aufgab und kurz vor Hamburg auf dem Waldboden aufschlug.

Die drei AES-Schüler freuten sich über den ungeahnten Erfolg und noch mehr über die Preise. Außerdem wissen sie nun wohin 99 Luftballons fliegen, wenn der Wind auf Südwest steht.
Michael Rausch





Veröffentlicht am:
29.09.2013