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Präzision ist gefragt…

Maschinenbautage 2013 - Werksbesichtigung bei der Schwarzer Precision



Bei den diesjährigen Maschinenbautagen konnte eine kleine Gruppe Schüler unserer Schule an einer Besichtigung der Firma "Schwarzer Precision" teilnehmen und einiges Interessantes aus der Berufswelt erfahren. Die Firma wurde 1970 gegründet und produzierte anfänglich Pumpen für Aquarien, die man damals in fast jedem Haushalt fand. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Unternehmen zu einem Weltmarktführer im Bereich von Miniatur-Hochleistungspumpen.

Zu Beginn der Besichtigung gab es in der Eingangshalle einen kurzen Film über Beispiele, in welchen Bereichen diese Pumpen eingesetzt werden. Dann empfing uns die Chefin Frau Schwarzer, die uns in einem ca. 20-minütigen Gespräch mit Hilfe einer Powerpoint-Präsentation das Unternehmen vorstellte und die am meisten produzierten sowie interessantesten Pumpen an einigen Exemplaren erklärte. Dabei wurde uns verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass das Material eine Mischung aus Plastik und Graphit ist, damit es sich selber fettet. Einige Pumpen müssen Temperaturen von - 40° bis + 50° C aushalten. Zudem erfuhren wir die Funktionsweise der Pumpen und dass sie alle auf dem selbem Pumpsystem basieren. Anschließend führte uns Frau Temme-Kürten durch den Betrieb.



Wir besichtigten zuerst die Liefer- und Lagerhalle. Dort befinden sich hunderte Kleinteile in Kisten, die nach einem speziellen System sortiert und aufbewahrt werden. Eine Etage darüber befindet sich die Fertigung der kleinsten Pumpen. Die Arbeiter und Arbeiterinnen nahmen sich etwas Zeit, um uns zu zeigen, was genau sie auf welche Art und Weise zusammen fügen.



Wir konnten Fragen stellen und sind anschließend eine Etage hinauf in die Büros der einzelnen Angestellten und von Herrn und Frau Schwarzer gegangen. Dort erklärte uns Herr Westerwick, ein ehemaliger AES-Schüler, wie die Pumpen entworfen werden und was seine Aufgabe als CAD-Fachmann ist. Er entwirft die einzelnen Pläne für den Bau der Pumpen, einen Grundentwurf fertigt er um zu prüfen, ob und wie die Pumpen funktionieren. Außerdem fällt es in seinen Aufgabenbereich zu überprüfen, was an einzelnen Pumpen nicht den Wünschen der Kunden entspricht.



Am Ende führten wir mit Frau Schwarzer und Frau Temme-Kürten ein Abschluss-gespräch. Dabei wurde uns dringlichst - zusätzlich zum Schülerbetriebs-praktikum- ein weiteres Praktikum in einer anderen Firma empfohlen. Das Feedback fiel sehr gut aus, da es allen sichtlich Spaß gemacht hat. Dominik ist begeistert: "Ich würde bei nächste Gelegenheit wieder an so einem Tag teilnehmen."

Dominik Waschk, Markus Lueg



Veröffentlicht am:
19.07.2013