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Gegenwart und Geschichte in Bonn

10d besucht BMVg und Haus der deutschen Geschichte


Auf dem Foto könnt ihr die Klasse vor dem Besucherzentrum des Ministeriums sehen.

Am Dienstag den 25.07.13 waren wir mit der 10d auf Einladung der Bundeswehr in Bonn.  Zunächst besuchten wir das Haus der Geschichte. Nach Jahrzehnten geordnet, werden  die Ereignisse in beiden deutschen Staaten nach 1945 vorgestellt.  Die Klasse fand es sehr interessant, da wir im Geschichtsunterricht in der 9. Klasse nur bis zu den Staatsgründungen 1949 gekommen waren.

Die anschaulichen Ausstellungsstücke informierten uns über den Volksaufstand 1953 in der DDR, das Wirtschaftswunder, den Kalten Krieg, den Mauerbau in Berlin und vieles mehr. Toll fanden wir auch das original Barinterieur aus den 50er Jahren mit der Wurlitzer Musikbox.  Herr Biesemann erklärte uns unter anderem noch die Unterschiede der  VW Käfermodelle und wie es zur Entwicklung des  Messerschmitt Kabinenrollers kam. Leider sind wir nur bis zur APO Bewegung in den späten 60er Jahren gekommen.  Bei Gelegenheit möchte ich mir noch die übrigen Dekaden bis heute erschließen. Dieses Haus kann ich auch zukünftigen Klassen empfehlen.

Anschließend fuhren wir zur Hardthöhe, wo der Sitz des Bundesministeriums der Verteidigung ist. Ein riesiges Areal. Leider hat der Jugendoffizier, der uns dort in Empfang nahm, nichts über die vielen Gebäude und ihre Nutzung erzählt. Nichts desto trotz waren seine Ausführungen zu seinem Afghanistaneinsatz sehr anschaulich und eindrücklich. Ein Krieg scheint neben den Kampfeinsätzen auch eine extreme logistische Herausforderung zu sein. Herr Rogge war in einem Camp am Flughafen Kandahar, in dem 30.000 Soldaten, zumeist US-Amerikaner, stationiert waren. Da es dort in den Sommermonaten bis zu 43° im Schatten sind, trinkt jeder Soldat  pro Tag zehn 0,5 L Wasserflaschen. Da auch die umliegenden Garnisonen versorgt werden müssen, ist Kandahr der Flughafen mit den meisten Starts und Landungen weltweit. Man darf gespannt sein, wie sich die Situation dort und im ganzen Land verändert wenn Ende 2014 ein Großteil der ISAF Truppen abgezogen werden.

Victoria Wegmann, 10d



Veröffentlicht am:
29.06.2013