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Dinner vor Wanne

Varietéabend an der AES


 

Angenehme gastronomische Atmosphäre in der Aula.

The same procedure as last year? Nicht bei der AES-Circus-AG. Deren dritter Varieté-Abend rankte sich um eine Ruhrgebietsversion des berühmten englischen Silvester-Sketches unter der Überschrift "Dinner vor Wanne". Burghard Hildebrand, Regisseur der Veranstaltung, erläuterte den Titel so: "Nach dem Essen ist vor dem Bad".


Ein  harter Abend für Jakob alias Mr. Pommeroy und den Tiger.


Ab inne Wanne, Omma Soffie!

Butler James, hier Jakob, dessen Rolle sich zwei Darsteller teilten, hatte nur ein Problem. Er konnte das legendäre Tigerfell für seine Stolperattacken nicht auftreiben, darum ließ er es kurzerhand von einem Mitschüler spielen. Undankbare Rolle, sollte man meinen, doch der Tigerdarsteller, ausgestattet mit einem Motorradhelm, lag mit stoischer Ruhe bis kurz vor Schluss malerisch im Weg herum. Dann allerdings hatte er genug, mit den Worten "Mir reicht' s jetzt" riss er den Helm vom Kopf und überließ Omma Soffie dem mittlerweile sturztrunkenen Jakob, der sie dann auf Händen ins Bad trug. Vorher hatte er noch vier Gänge serviert samt passendem Wein, obwohl Omma Soffie auch schon mal Eierlikör verlangte. Und er hatte standhaft für vier abwesende alte Knaben trinken und Toasts aussprechen müssen. Diese fielen mit zunehmender Trunkenheit immer Pott-kompatibeler aus. Sir Toby sang "Du hast die Haare schön" und dem alten Mr. Winterbottom entfuhr ein "Soffie, du alte Hacke". Auf der Bühne gab's natürlich auch keine Mulligatawny-, sondern, landestypisch, Graupensuppe, die mit "Hau wech" quittiert wurde. Ja, so isser eben, der Ruhri, rau aber herzlich.


Spiel mit Farben und Gleichgewicht.


Das Teil heißt nicht zufällig "Diabolo".


Doppelt konzentriert: Mit Springseil und Reifen.

Diese Handlung bildete den roten Faden für ein Varieté-Programm mit mehreren Gängen fürs vielköpfige Publikum aus Eltern, Lehrern diverser Schulen und Vertretern der Rellinghauser Bürgerschaft: Sämtliche Varianten von Artistik, Jonglage und Clownerie, begleitet von Amuse Gueules, Baguettes Surprise und Cocktails d'Adieu, makellos kredenzt von Dorothee Pütz' Benimm-AG in professionellem Bistro-Dress. Nicht eine Sekunde Leerlauf ließ das beeindruckende Programm aufkommen, das von erlesener Musik begleitet wurde. Zum Schluss zauberten die Experten der Pyro-Magie, dem Spiel mit dem Feuer, flammende Bilder in die brennende Luft, dann war "Schicht im Schacht".


Aufmerksamer Service


Pyramidale Akrobatik.


Massenszene auf der Flatline..


Der Zauberstab ist schon in Lauerstellung.


Ihnen kann das Feuer nichts anhaben.

Schulleiterin Ulrike Liebenau zeigte sich beindruckt und dankte sämtlichen Akteuren  für ihren Einsatz: "Das war die perfekte Show, tolle, kurzweilige Unterhaltung. Ich weiß jetzt, wofür Ihr so viele Stunden geübt habt." Die zwei Stunden Unterrichtsfrei zum Ausschlafen für alle Beteiligten am nächsten Morgen wurden jubelnd begrüßt.


Tolles Flammenbild.


Der stimmungsvoll servierte Cocktail d'Adieu.


Schulleiterin Ulrike Liebenau dankt den Akteuren.

Fotos: Robin Solbach
Text: Michael Rausch



Veröffentlicht am:
18.06.2013