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Stadt zeigt Vertrauen in die AES

Offizielle Übergabe des Neubaus


Die Beete sind bepflanzt, der Hof ist gefegt, die Fenster geputzt: Der AES-Neubau, neu, hell und schön.

Den Ausschlag gab vielleicht die Nachmittagsbetreuung an der AES, dass die Stadt tief in die Tasche griff und dem gestiegenen Raumbedarf mit 850 000 Euro für einen zweigeschossigen Neubau Rechnung trug. Die Schülerzahl war auf knapp 600 angestiegen, der Wunsch nach warmem Mittagessen kam auf. Im Juli 2011 vom Rat beschlossen begannen im folgenden Herbst die Abrissarbeiten des maroden Pavillons und die Schulgemeinde konnte sehen, wie an seiner Stelle ein massives Gebäude zu wachsen begann. Für Schulleiterin Ulrike Liebenau "ein Zeichen von Vertrauen und Zuversicht in unseren Schulstandort".


Schulleiterin Ulrike Liebenau: "Die Zusammenarbeit war vertrauensvoll und immer von Respekt geprägt."


Bürgermeister Rolf Fliß freute sich über den graffitifreien Neubau.

Das sagte sie jetzt anlässlich der offiziellen Übergabe in der AES-Aula. Geladene Gäste waren Bürgermeister Rolf Fliß, der den verhinderten OB vertrat, Schuldezernent Peter Renzel, Baudezernentin Simone Raskob, Hauptdezernentin Christa Dankert, Vertreter des Schulausschusses und des Bauausschusses der Stadt Essen, Vertreter der Bezirksvertretung II, Vertreter der EABG, Fachbereichsleiter der Immobilienwirtschaft, Fachbereichsleiter des Fachbereichs Schule sowie mit der Bauausführung betraute Mitarbeiter der Stadtämter 40 und 60, Schulleitungen aus dem Bereich der Grund- und weiterführender Schulen. Über den ungewohnt "großen Bahnhof" freuten sich Lehrerkollegium, Mitarbeiter, Eltern- und Schülervertreter.


Baustellenmusik auf afrikanischen Instrumenten.


Die Zirkus-AG glänzte nicht nur mit Akrobatik.


Frisch und unbefangen: Die 5a mit ihrem Pausensong


Die Gäste amüsierten sich köstlich.

Die AES bedankte sich bei allen Beteiligten mit einer Feier, bei der sie ihren "gelebten kulturellen Schwerpunkt" (Liebenau) auf der Bühne sichtbar werden ließ.  Die 5er-Trommel-AG von Hasan Kayar erinnerte mit einer "Baustellenmusik" an die zuweilen unruhige Bauphase, die Zirkus-AG unter Burkhard Hildebrand und Carolin Körner zeigte Schulalltag in gekonnten Varieté-Szenen und die 5a unter Leitung von Ekkehard Linneweber leitete mit dem Pausensong rappend und singend die Pause ein, in der nach Besichtigung "unseres wunderschönen neuen Schulgebäudes" (Liebenau) darauf angestoßen wurde. Die freundlichen, farblich ausgeklügelten Räume überzeugen nicht nur durch ihre Größe, sondern auch durch ihre angenehme Mischung aus Tages- und Kunstlicht. Die Lüftung steuert sich selbst, indem sie den CO2-Wert misst und daraufhin die Luftzufuhr regelt. Bürgermeister Rolf Fliß, der bedauerte, es in seiner eigenen Schulzeit nicht annähernd so schön angetroffen zu haben, freute sich als Mitglied der Grünen besonders über die Fahrradständer am Eingang und half mit beim Ausschank von biologisch einwandfreiem Apfelsaft.


Auch Bürgermeister Rolf Fliß pflegt den Servicegedanken.


Herzlich willkommen: Perfekter Service der Benimm-AG.


Die Festgesellschaft im Freien - Petrus hatte ein Einsehen.

Nun kann nach rund anderthalbjähriger Bauzeit der Haupteingang wieder benutzt werden und die neue Küche bietet bis zu den Sommerferien das bisherige Kiosk-Programm. Das warme Mittagessen wird mit Beginn des kommenden Schuljahres Premiere haben, die Pläne dafür sind fertig. Die gesamte Schulgemeinde dankt allen an Planung und Ausführung Beteiligten für eine Bereicherung des Schulalltags, die sich sehen lassen kann.


Die Benimm-AG las unter Anleitung ihrer Lehrerin Dorothee Pütz den Gästen die Wünsche von den Lippen.

Fotos: Robin Solbach
Text: Michael Rausch



Veröffentlicht am:
10.06.2013