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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Neubau lindert Raumprobleme

Essen-Stadtteil vom 06.06.2013 von Elli Schulz


Die Albert-Einstein-Realschule freut sich über den Neubau. Hier Schulleiterin Ulrike Liebenau. Foto: Florian Kernwein

Rellinghausen.   Die Albert-Einstein-Realschule weihte das neue Gebäude für die Übermittagbetreuung jetzt offiziell ein. Nach den Ferien wird dort auch Mittagessen für die Schüler angeboten. Der Neubau ersetzt den maroden Pavillon, der jahrelang an der Stelle stand.

Die Schulgemeinschaft der Albert-Einstein-Realschule ist stolz auf ihren Neubau, der gestern offiziell übergeben wurde. Das Gebäude, das anstelle des alten Pavillons für 843 000 Euro errichtet wurde, bietet Platz für zwei Klassenräume, zwei Aufenthaltsräume mit Küche für die Übermittagbetreuung, Sanitäranlagen und Räume, die unter anderem zur Lagerung von Unterrichtsmaterialien genutzt werden.
Kultureller Schwerpunkt

„Wir organisieren seit dem Schuljahr 2003/2004 Übermittagangebote mit Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe“, erläutert Schulleiterin Ulrike Liebenau. Auch außerschulische Partner übernehmen Arbeitsgemeinschaften. Der Bedarf an Nachmittagsbetreuung nehme zu. „Der Pavillon, in dem seit Jahren zwei Klassen untergebracht waren, wurde immer baufälliger und unser Raumbedarf immer größer“, beschreibt die Schulleiterin den Ausgangspunkt der Planung. Vertreter der Stadt besichtigten daraufhin im Frühjahr 2009 die Schule, um die räumlichen Möglichkeiten auszuloten.

Das Dachgeschoss stellte sich als nicht begehbar heraus, der Fahrradkeller als zu niedrig. Die Aula wäre geeignet gewesen - „doch da konnten wir argumentieren, dass gerade wir als Schule mit kulturellem Schwerpunkt dringend eine Aula benötigen“, so Liebenau. Nach dem Ortstermin hörte man erst einmal - nichts. Im Februar 2011 dann die gute Nachricht, dass man den Pavillon abreißen und einen zweigeschossigen Neubau in massiver Bauweise an die Stelle setzen wolle. Im Juli 2011 beschloss der Rat das Projekt, im Herbst begannen die Arbeiten mit dem Abriss des Pavillons. „Im Januar 2013 stand der Neubau, so dass die beiden Klassen ab dem zweiten Halbjahr dort schon unterrichtet werden konnten“, sagt Ulrike Liebenau, die die gute Zusammenarbeit mit der Stadt als Schulträger und mit allen an der Baumaßnahme Beteiligten lobt.

Der Brötchen- und Snackverkauf in den Pausen kann ab Montag im Neubau statt auf dem Schulhof stattfinden. Nach den Sommerferien gibt es dann auch Mittagessen für die Schüler. „Das Essen wird angeliefert und in der Küche aufbereitet. Wir rechnen damit, in Zukunft 50 bis 60 Kinder täglich zu verpflegen“, so die Schulleiterin.

Der Neubau - jeder Klassenraum ist rund 70 Quadratmeter groß - ist nicht nur in Sachen Schalldämpfung auf dem neuesten Stand, sondern verfügt auch über eine Anlage, die den CO2-Gehalt in den Luft misst und bei Bedarf ausgleicht. „Eigentlich kann da kein Schüler mehr einschlafen und die Leistungen müssten noch besser werden“, sagt die Schulleiterin mit einem Augenzwinkern.



Veröffentlicht am:
06.06.2013