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Der AES Benimm-Tag mit Tradition

Gutes Benehmen war Ehren- und nicht Glücksache

Mit Plakaten, vielen Slogans und gutem Vorbild hatte die AES-Benimm-AG für diesen Tag geworben: den mittlerweile zwölften Benimmtag, der alle Schüler aufrief zu Freundlichkeit, Rücksichtnahme, Höflichkeit, Ordnung und Sauberkeit. Eine der Kernaussagen war, dass jeder Einzelne zum Gelingen beiträgt, deswegen gilt: Alle für einen, einer für alle!

Jana Unterschemmann, 9a, Mitglied der Benimm-AG und Mitorganisatorin des Tages, schildert ihn so:


Die derzeitige Benimm-AG. Jana Unterschemmann (2. V. rechts) schildert, wie sie den Tag erlebt hat.

Die Benimm-AG hat dieses Jahr, wie auch in den letzten Jahren einen Benimm-Tag  veranstaltet, einen Tag  an dem das "Benehmen" groß geschrieben und auch trainiert wird. War das Motto früher noch "Knigge ist knorke", hieß es in diesem Jahr: "Let' s benimm everyday" und wurde von den Schülern der AG ausgesucht.


Am Kiosk geht's gesittet zu. Diese vier haben alles im Blick.

Dieser Benimm-Tag hat das Ziel, dass jeder, sowohl Lehrer und Personal als auch die Schüler, sich wohl fühlen können. Ganz besonders wurde an diesem Tag auf das Benehmen zwischen älteren und jüngeren Schülern geachtet, da dieses ein heikles Thema ist. Die älteren schubsen oft die jüngeren Schüler herum, um schneller an ihr Ziel zu kommen. Anders herum kommt es vor, dass die jüngeren den älteren gegenüber keinen Respekt zeigen. Speziell wurde auf das Benehmen in der Pause und auf dem Weg zu den Klassen geachtet, das heißt: Kein Drängeln und Schubsen in der Pause vor dem Kiosk, Müll in die Mülleimer statt auf dem Boden, die Toiletten sauber halten und kein Lärm und Gedränge auf der Treppe - rechts gehen, war das Gebot.


Gut gemacht und den Hof sauber gehalten! Dafür dürfen diese Fünfer schon mal in die Weingummi-Tüte greifen.

So schwärmte die Benimm-AG aus, um in den Pausen, auf dem Weg zu den Klassen und in den Klassen auf Ordnung und Sauberkeit zu achten. Großes Pech für die ganze Klasse, wenn sich auch nur einer daneben benimmt und von einem AG-Schüler gesehen wird: Dann ist die Klasse raus aus dem Wettbewerb. Denn nach wie vor gilt der Spruch: "Einer für alle und alle für einen." Obwohl manche Klassen sich noch nicht ordentlich genug benommen haben, hatten wir allgemein doch ein gutes Ergebnis.


Wer sagt, Weingummi sei nur etwas für die Kleinen? Auch die Großen können alles richtig machen und bekommen die Belohnung.

Und die Klassen, denen alles gelungen ist, bekamen dann einen ersehnten Tag Hausaufgabenfrei und die damit verbundene Urkunde. Es waren nicht gerade wenige. Benehmen ist eben doch nicht Glücksache.
Michael Rausch



Veröffentlicht am:
02.05.2013