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Linda ist die Beste

AES-Vorlesewettbewerb der 6er


Diesmal sind drei Jungen dabei. Leider kann immer nur einer gewinnen.

Eigentlich schien alles wie immer, die Vorleser nervös, das Publikum aufgekratzt, die Jury gelassen und konzentriert, die Deko vorweihnachtlich schimmernd. Und doch - irgendetwas war anders beim AES-Vorlesewettbewerb der 6er-Klassen. Etwas Neues lag in der Luft, eine zusätzliche Spannung. Die Organisatorinnen Kerstin Walther und Dorothee Pütz hatten den Lesewettbewerb frisch übernommen und Neuerungen eingeführt: Zwei Vorleser pro Klasse mussten jeweils zwei Texte lesen, einen vorbereiteten und einen Überraschungstext. Das brachte spürbar Spannung in die Bude.


Julian


Elina

Die Lesung beginnt, die Konzentration ist auf dem Höhepunkt. Julian, Elina und Linda lesen sich mit ernsten bis komischen Texten frei, fordern aber anfangs der Tontechnik alles ab, so sehr ist ihnen die Stimme in die Kehle gerutscht. Der zweite Durchgang ist schon weniger nervös. Johanna legt eine super Einleitung hin und spielt sehr gut mit den Stimmen verschiedener Charaktere. Taifun liest klar und schnörkellos eine typische Jungengeschichte. Tommy stellt fast professionell sein Buch mit Verfasser und Verlag vor und lässt seine Jungen Abenteuer mit einem Zyklopen erleben. Noch weiß niemand, wer vorne liegen könnte, das Feld ist weit offen.


Der Chor der 5a

Nun marschiert eine frisch-fröhliche Bande ein, die aus ihrer Sangeslust keinen Hehl macht: die 5a. Begleitet von Eckehard Linneweber am Klavier singt die Klasse nach eigenem Wunsch Adventliches, mehr unbeschwert als besinnlich und schafft den Kandidaten so eine willkommene Verschnaufpause.


Linda

Jetzt passiert das Neue; Unruhe im Publikum. Gefasst nehmen die Kandidaten zur Kenntnis, dass nun je eine Seite aus dem Tagebuch "Berts gesammelte Katastrophen" auf sie wartet. Julian macht den Anfang. Er liest zunächst glatt und fehlerfrei, später hat er zwei kleinere Stolperer. Lina hat deutliche Probleme mit dem Text, die Konsonanten verheddern sich, sie muss öfters neu ansetzen. Linda liest sehr konzentriert, meistert schwierige Wörter und betont ausgesprochen gut. Man ahnt: Hier liest eine Anwärterin auf Platz eins.


Taifun


Johanna

Johanna folgt mit einer absolut spitzenmäßigen Textgestaltung durch sehr gut gespielte Charaktere. Hier ist die Verfolgerin! Doch sie wird zunehmend nervöser und stolpert immer wieder. Taifun schlägt sich wacker durchs Tagebuch, ein bisschen ohne Höhen und Tiefen. Tommy liest gut, man spürt die Aufgeregtheit, auch er hat zwei kleine Hänger, aber dann ist es geschafft!


Tommy

Die Jury aus zwei Schülern und zwei Lehrern bescheinigt nach kurzer Beratung allen hervorragende Leistungen und äußert Freude über die Teilnahme von drei Jungen. Dann lässt sie die Katze aus dem Sack: Linda ist die Nummer eins. Der Jubel ist groß, die Unterlegenen haben ihre Enttäuschung bemerkenswert gut im Griff und am Ende stehen alle beisammen: Linda mit dem Pokal und Sachpreisen, umrahmt von ihren Konkurrenten, die dem jubelnden Publikum stolz ihre Urkunden präsentieren. Den Pokal darf sie ein Jahr lang behalten.


Am Klavier Ekkehard Linneweber, dahinter Mitorganisatorin Dorothee Pütz.

Michael Rausch



Veröffentlicht am:
13.12.2012