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Verantwortung für die Kleineren

Zweiter Jahrgang Bus-Coaches ausgebildet

Die Fünfer wissen bescheid! Sie wissen, was sie an den älteren Mitschülern haben und welche Hilfe sie erwarten können. Gerade hat eine neue Generation von Bus-Coaches ihre Ausbildung bei der EVAG absolviert und ihre Zertifikate aus den Händen von Schulleiterin Ulrike Liebenau in Empfang genommen.



"Wir waren ja auch mal in der Fünf, und es hilft sehr, wenn sich die Größeren besser benehmen oder mal eingreifen", sagt ein Coach. Auch ihr EVAG-Ausbilder, Rolf Hensel, erinnert sich: "Als ich klein war, da gab es so etwas nicht." Vielleicht war es damals auch nicht erforderlich. Heute jedenfalls sieht man es so, denn Busfahren will gelernt sein. Zwar kann wohl jeder aus- und einsteigen, aber nicht immer klappt der Umgang miteinander reibungslos. Da kann der Bus-Coach helfen.

Die dreitägige Ausbildung vermittelte einiges über die rechtlichen Grundlagen, mensch-liches Verhalten und die Grundregeln des Zusammenlebens. Mit viel Spaß wurden auch schwierige Situationen in Rollenspielen trainiert. Sie, die Coaches, sollen Ansprechpartner sein und in Bus, Bahn und auch außerhalb Hilfestellung leisten. Das reicht vom verlorenen Schokoticket bis zum Beistand bei Drängeleien. Darin sieht die AES einen Baustein in ihrem Konzept "Verantwortung für sich und andre übernehmen".

Die jungen Bus-Coaches stellten sich ihrer Zielgruppe vor, denn sie arbeiten ja nur auf der Linie, die sie selber für den Schulweg benutzen. Dabei zeigte sich, dass alle Himmelsrichtungen und Linien zur Frankenstraße abgedeckt sind.

Die Coaches sind keine Sheriffs, haben also keine polizeilichen Befugnisse. Sie haben aber gelernt, sich einzumischen und zu deeskalieren, aus Streit und Ärger die Luft heraus zu lassen. Dazu sind sie Bindeglied zwischen Verkehrsunternehmen, Schule und Schülern und können jedes Ereignis weitergeben, wenn es sein muss. Die Coaches treten grundsätzlich im Zweierteam auf und können sich ausweisen.

Rolf Hensel von der EVAG ist "beeindruckt von den Jugendlichen. Sie haben ihre Freizeit geopfert und in der Ausbildung einen guten Job gemacht." Wir hoffen und wünschen den neuen Bus-Coaches, dass sie auch in Zukunft einen guten Job machen.

Michael Rausch



Veröffentlicht am:
13.12.2012