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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Ein virtuelles Klassenzimmer von Evonik

Intranet Evonik Industries vom 05.09.2012

Evonik bringt mit dem Cyber-Classroom die Zukunft des Chemieunterrichts in Essener Schulen


Die Chemielehrerinnen Silke Heimann und Heike Euler, Markus König und Eva Grieskamp bei der Übergabe des Cyber-Classrooms.

Am Mittwoch haben Eva Grieskamp vom Evonik-Standort Goldschmidtstraße und Markus König, auf Seiten von Evonik für das Cyber-Classroom-Projekt verantwortlich, das virtuelle Klassenzimmer an die Albert-Einstein-Realschule übergeben. Sie ist damit die zweite Partnerschule des Standorts Essen-Goldschmidtstraße, die einen Cyber-Classroom zur Verfügung gestellt bekommt. Bereits seit Ende letzten Jahres kann die Elsa-Brändström-Realschule erste praktische Erfahrungen mit dem zukunftsweisenden Medium sammeln.
„Wir freuen uns, unsere Schulkooperationen nun mit dem Cyber-Classroom zu krönen. Er soll dazu beitragen, naturwissenschaftliche und technische Themen anschaulicher zu machen und so bei den Schülern Spaß und Freude an diesen Fächern fördern“, so Eva Grieskamp.

Engagement für Bildung und Ausbildung ist ein Kernanliegen von Evonik. „Die Fachkräfte von morgen müssen wir heute schon begeistern – und zwar mit zukunftsweisenden Technologien – wie dem Cyber-Classroom“, betont Markus König.

Mit Hilfe der 3D-Technik werden Moleküle, chemische Reaktionen und deren Anwendungen visualisiert: Die Schüler können komplexe Sachverhalte besser verstehen und zusätzlich in der Welt der Chemie selbst agieren. Gerade chemische Reaktionen, die in ihrem molekularen Ablauf für das menschliche Auge nicht erkennbar sind, können mit Hilfe dieser Technologie sichtbar gemacht und realitätsgetreu dargestellt werden. Entwickelt hat diese neuartige 3D-Lern- und Lehr-Umgebung die Visenso GmbH aus Stuttgart. Technologien, die bislang vor allem beispielsweise in der Automobilindustrie oder auch im Anlagenbau genutzt wurden, hat Visenso für den Unterricht an Universitäten und Schulen weiter entwickelt und so zugänglich gemacht.

Schulleiterin Ulrike Liebenau erklärt: „Die 3D-Lern-Umgebung ermöglicht es den Schülern in hervorragender Weise, die komplexen Inhalte der Chemie in Theorie und Praxis einprägsam und in spielerischer Art zu erleben und so besser zu verstehen".

Zur Cyber-Classroom-Station gehören neben Hard- und Software auch mehrere Chemie-Module. Diese wurden unter anderem auch in Zusammenarbeit mit den Schulen neu entwickelt. Die Albert-Einstein-Realschule entwarf unter Anleitung der Chemielehrerinnen Heike Euler und Silke Heimann ein Storyboard für einen 3D-Film zum Thema „Teilchenmodell“, auf dessen Grundlage dann eines dieser Lehrmodule programmiert wurde.


 Essen-Süd vom 05.09.2012 - Elli Schulz


Nur mit 3-D-Brillen können die Schüler den neuen Cyber-Classroom nutzen. 
Foto: Oliver Müller

Rellinghausen.   Die Albert-Einstein-Realschule hat jetzt ein virtuelles Klassenzimmer. Gesponsert durch die Firma Evonik, können Schüler und Lehrer den neuen Cyber-Classroom jetzt im Chemie-Unterricht nutzen, um Moleküle, Reaktionen und Aggregatszustände zu betrachten.

Wenn es um Aggregatszustände, chemische Reaktionen oder das Verhalten von Molekülen geht, steigen viele Schüler konzentrationsmäßig gern mal aus. Das soll sich an der Albert-Einstein-Realschule jetzt ändern. Im Zeitalter von Wii-Station und 3-D-Filmen fällt den Schülern die Bedienung des neuen Cyber-Classrooms nicht schwer. Der Blick durch die 3-D-Brille ermöglicht ihnen spannende Einblicke in die Welt der Chemie, aber auch der Mathematik und Physik.

Dank der Unterstützung der Firma Evonik können die Lehrer jetzt modernste Technik nutzen, um den Schülern die Welt der Teilchen dreidimensional näherzubringen. „Die Schüler erfahren so, dass ein Wii-Gerät nicht nur zum Spielen da ist, sondern durchaus auch helfen kann, Chemie besser zu begreifen“, so Hans-Georg Kreul von der Evonik-Kommunikationsabteilung.

Ein solches Gerät ist für Schulen ohne Sponsoring nicht finanzierbar“, erklärt Ulrike Liebenau, Leiterin der Albert-Einstein-Realschule. Diese wurde - wie auch die Elsa-Brändström-Realschule - von dem Unternehmen mit dem Cyber-Classroom ausgestattet. Bundesweit sind es acht Schulen, die diese spezielle Unterstützung erhalten.

Zur offiziellen Übergabe des Cyber-Classrooms in der Albert-Einstein-Schule waren auch Vertreter der Elsa-Brändström-Schule gekommen, die bereits seit Ende letzten Jahres mit dem Gerät arbeitet. „Das Tolle daran ist, dass man nicht nur vorgegebene Module nutzen, sondern auch selbst welche entwickeln kann, die genau zum Unterricht passen. Die werden dann von der Entwicklerfirma Visenso umgesetzt“, berichtet Michael Wolf, Leiter der Elsa-Brändström-Schule, von seinen positiven Erfahrungen.

Der Cyber-Classroom ist als Ergänzung gedacht, die Versuche im Chemie-Unterricht ersetzt er nicht. Aber gerade schwer vorstellbare, nicht sichtbare Sachverhalte, zum Beispiel das Kreisen der Teilchen um einen Kern, das ungeordnet und nicht etwa in kreisförmigen Bahnen verläuft, macht der Cyber-Classroom greifbarer.

Ganz uneigennützig sieht man die Schulpatenschaften bei Evonik natürlich nicht: „Wir wollen schon den Nachwuchs für Themen aus unserem Bereich begeistern“, sagt Kreul.



Veröffentlicht am:
06.09.2012