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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Käseigel mit Feuerzauber

Zweiter Varieté-Abend der AES

Unsere Schule, ein Ort der gepflegten Unterhaltung? Und ob! Man muss nur die richtigen Leute zusammenbringen, eine gute Atmosphäre schaffen und schon gelingt bereits der zweite zauberhafte Varieté-Abend. Klingt einfach, ist es aber nicht. Den Lehrern Barbara Reiche, Dorothee Pütz und Burghard Hildebrand ist es trotzdem gelungen. Ihre bunte Schülertruppe hat das Kunststück fertig gebracht, die 88-minütige Show in gefühlten 30 Minuten abzuspulen und genau dann aufzuhören, als es am schönsten war.


Schabernack im Zuschauerraum


Jetzt geht’s los. Geht’s jetzt los?


Der perfekte Service der Benimm-AG ließ keine Längen entstehen.

Bei gastronomischer Anordnung der Tische saßen Eltern, Großeltern, Geschwister und Lehrer beisammen und spülten noch gerade das Begrüßungsschlückchen hinunter, da wuselten schon im Halbdunkel die Clowns herein, staubten die verdutzten Gäste ab und trieben allerhand Schabernack mit ihnen. Dann ging’s los! Von nun an wechselten sich spannende Momente bei den Equilibristen und Magiern ab mit poetischen Leuchtkörper-Jonglagen und den prallen Späßen der Clowntruppe. Und damit auch Geschmacks- und Geruchssinn nicht ungenutzt blieben, reichte die Benimm-AG, perfekt gewandet in Bistro-Schürzen, Amuse Gueules, Baguettes Surprise und Cocktails d’Adieu.


Häppchen international


Menschenmöbel: Vier nichtsahnende Herren aus dem Publikum sorgten für Lacher.


Balanceakt auf dem Spanngurt


Dieser Frisör – nicht zu empfehlen.


Menschen – Pyramiden

Kaum waren die Käseigel geplündert, bahnte sich einer der Höhepunkte der rasanten Show an: die Nummer „Menschenmöbel“, bei der vier arglose Zuschauer so gnadenlos in komischer Haltung verschränkt wurden, dass sie als menschliches Möbel stehen blieben. Den Schluss zauberten die Experten der Pyro-Magie, dem Spiel mit dem Feuer, und entließen ihr Publikum mit unzähligen nachwirkenden Bildern.


Der gute alte Hoola Hoop – meisterlich beherrscht.


Letzte Anweisungen.


Diese Teller gehören nicht in die Spülmaschine.


Faszinierend, das Spiel mit dem Feuer

Mitten im Publikum stimmte auch Kerstin Stuhr, Projektkoordinatorin der Stiftung Mercator, in den Applaus ein. Sie zeigte sich begeistert, dass aus dem ersten Anstoß eines früheren Zirkusprojekts, gefördert durch die Stiftung, eine tragfähige, dauerhafte Bühnenarbeit geworden ist.


Ein bisschen Lampenfieber vor dem Auftritt ist normal.


Dank gebührt allen Akteuren

Die Albert-Einstein-Schule zeigt damit, was Schüler und Schülerinnen über den Unterricht hinaus an Vorzeigbarem zustande bringen: Eine beeindruckende Show der etwas anderen Art, an der auch das Licht der Maria-Sibylla-Merian Gesamtschule in Wattenscheid und die hervorragend abgestimmte Musik großen Anteil hatten. Schulleiterin Ulrike Liebenau ließ sich denn auch nicht lumpen und spendierte den Akteuren am nächsten Morgen zwei Stunden Unterrichtsfrei zum Ausschlafen.

Michael Rausch




Veröffentlicht am:
03.06.2012