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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Mit Krupp in Bulgarien

Stipendium der Alfried-Krupp-Stiftung in Sofia, Bulgarien

Mein Name ist Farina Heininger und zurzeit bin ich Schülerin der Albert-Einstein Realschule. In der Zeit vom 26.03. bis zum 20.04.2012 habe ich ein Auslandsprak-tikum in Bulgarien absolviert.

Mit fünf anderen Stipendiaten, von anderen Essener Realschulen, flog ich am Montag dem 26.03.12 vom Düsseldorfer Flughafen in die bulgarische Hauptstadt Sofia. Unsere Eltern brachten uns noch zum Flughafen, aber dann mussten wir uns selbst organisieren. Natürlich waren wir alle sehr aufgeregt, da wir keinerlei Erfahrung hatten und auch nicht wussten, was auf uns zukommt. Wir würden schließlich im Ausland auf uns allein gestellt sein. Auch die ausschließliche Kommunikation auf Englisch war eine neue Herausforderung. Wir waren gespannt auf die erste Begegnung  mit unsere Gastfamilien und unser "Zuhause" für die nächsten vier Wochen. Meine Gastfamilie war sehr freundlich, obwohl die Verständigung etwas schwierig war, da ich mich nur mit der Tochter auf Englisch unterhalten konnte. Die Eltern sprachen nur Bulgarisch und Griechisch. 

In den vier Wochen arbeitete ich in dem Geschäft des Vaters, in dem er Hörgeräte anpasste und verkaufte. Von den Verkaufsgesprächen habe ich nur manchmal etwas mitbekommen, da ich mich die meiste Zeit um seine Papiere gekümmert habe. Die meisten seiner Kunden sprachen auch kein Englisch, so konnte ich ihm bei der Kundenbetreuung nicht helfen. In den ersten beiden Wochen habe ich leider nicht sehr viel von Bulgarien gesehen, da ich hauptsächlich gearbeitet habe und dann abends zuhause war. Meine Gastfamilie musste meistens bis fünf oder sechs Uhr arbeiten und konnte so nichts mehr mit mir unternehmen. 



Dafür waren die letzten beiden Wochen sehr spannend. Ich feierte mit meiner Gastfamilie Ostern und habe wirklich sehr viel von der Stadt und dem Land kennen gelernt. Wir waren in verschiedenen Kirchen, im Theater und sie zeigten mir viele kulturellen Sehenswürdigkeiten. Ab und zu traf ich mich dann auch mit den anderen Stipendiaten und wir unternahmen zusammen etwas. Wodurch wir uns alle sehr gut kennen lernten und auch gut anfreundeten.



Ich habe viel über Bulgarien und die Menschen aus Bulgarien gelernt. Die ganzen vier Wochen war ich auf mich alleine gestellt und musste alles selbst organisieren und mit meiner Gastfamilie abklären. Im Nachhinein denke ich, hat es mir viel gebracht, auch in meinem späteren Berufsleben. Ich denke auch, das nicht viele Schüler mit 15 Jahren sagen können, dass sie für vier Wochen alleine in einem fremden Land waren und dort gearbeitet haben. Auch wenn die ersten beiden Wochen etwas langweilig waren, würde ich es trotzdem jedem weiter empfehlen. Ich weiß, ich werden auf jeden Fall noch mal nach Bulgarien reisen, vielleicht näher an das Meer, aber ich freue mich auf meinen nächsten Aufenthalt.

Farina Heininger, 9b




Veröffentlicht am:
11.05.2012