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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Mit Krupp in Spanien

Bericht zum Auslandsstipendium der Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung

Mein Name ist Alina Ernst und ich gehe auf die Albert-Einstein Realschule in Essen. Ich bin 15 Jahre alt und bin eine der Krupp-Stipendiantinnen. Das Auslandspraktikum ist für Schüler, die kein Abitur machen, als Unterstützung in der späteren Berufswelt gedacht.

Der Düsseldorfer Flughafen war Ausgangspunkt für mein Auslandspraktikum auf der Insel Teneriffa. Flugnummer AB2051 der Air Berlin brachte meine vier Mitstipendiaten und mich am 29. März 2012 zum Areopuerto Reina Sofia. Dieser ist einer von zwei Flughäfen Teneriffas und liegt im Süden der Insel.  Mein Betriebspraktikum verbrachte ich im Hotel Mar y Sol. Das Hotel wirbt mit dem Slogan „Erholsame und unbeschwerte Ferien für Menschen mit und ohne Behinderung in einer Barrierefreien Umgebung.“  Da Teneriffa bekannt für sein gutes Klima, welches auch gesundheitsfördernd ist, wurde das Mar y Sol dort gebaut.           

                           
Mein Stipendium begann mit der Ankunft im Hotel. Als erstes wurden meine vier Mitstipendiaten und ich von Frau Kraus in der Lobby begrüßt und über alles Notwendige informiert. Wir bekamen unsere Zimmer zugeteilt, die wir gleich darauf bezogen haben. Anschließend bekamen wir von einem Praktikant aus Finnland eine Führung durch das Hotel in der er uns alles gezeigt hat. Wir bekamen von ihm unseren Arbeitsplan, in dem stand wann wir in welchem Bereich eingeteilt sind. Während wir vier weiblichen Stipendiaten in den vier Wochen in fünf verschiedenen Bereichen eingeteilt waren, wurde unser einziger männlicher Stipendiat die gesamten vier Wochen bei den Gärtnern zugeteilt.  Wir haben  die Bereiche  Restaurant, Therapiezentrum,  Rezeption,  Zimmerservice und  Gästebetreuung jeweils drei Tage durchlaufen. 

Am nächsten Tag war unser erster Arbeitstag. Ich war in den ersten drei Tagen im Therapiezentrum Tera Lava eingeteilt. Um 9:00 Uhr morgens begann unsere Arbeitszeit und sie endete um 16:00 Uhr nachmittags.
Am Vormittag schaute ich bei Tera Lava bei  Massagen und Therapien mit den Behinderten Gästen zu. Um 12:30 Uhr war Mittagspause und wir gingen essen. In den darauffolgenden Wochen durchlief ich die Bereiche Gästebetreuung, Restaurant,     Rezeption und Zimmerservice.
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, verschiedene Berufe, in dem Hotel zu durchlau-fen.       



Meiner Meinung nach war es eine tolle Erfahrung, vier Wochen auf sich allein gestellt zu sein. Ich habe sehr viel gelernt, was Verantwortung und Selbständigkeit betrifft. Am besten hat mir der Kontakt während der Arbeit mit den Angestellten und den Gästen im Hotel gefallen. Jeder war sehr freundlich und verständnisvoll, wenn man mal etwas nicht sofort verstanden hat. Am meisten hat mich aber fasziniert wie die Menschen mit den schlimmsten Krankheiten, die zum Teil sogar nur noch ihre Augen bewegen konnten, sehr freundlich und glücklich waren. Ich hatte anfangs den Gedanken, dass die Gäste mit Behinderung meistens nur schlecht gelaunt, aufgrund ihrer Krankheiten sind. Doch dieser wurde mir schnell genommen. Außerdem hatte ich den Eindruck als wenn das Hotel eine große Familie sei, wo jeder jeden unterstützt. Egal ob Gast oder Angestellter, man hat sich sofort wohl gefühlt. 

Auch meine Sprachkenntnisse haben sich durch dieses Praktikum verbessert. Ich habe gemerkt wie mein Englisch immer fließender und besser wurde, da es zum Alltag gehörte, den meisten Teil auf Englisch zu sprechen. Außerdem habe ich einen kleinen Teil spanisch gelernt, da ich nach einer gewissen Zeit auch schon Bruchteile automatisch verstanden habe.

Alles in allem war dieses Praktikum eine Erfahrung fürs Leben, die ich jeder Zeit wiederholen würde.

Alina Ernst, 9a




Veröffentlicht am:
11.05.2012