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Mit Krupp in der Slowakei

Mein Alfried Krupp-Schülerstipendium in Bratislava

Unser  Auslandspraktikum startete mit einem Flug nach Wien und einer anschlie-ßenden Busfahrt nach Bratislava. Dort arbeiteten wir bei  der  Firma SIOV, das  ist eine slowakische Übersetzungsfirmenzentrale mit Sitz in Bratislava. Hier werden Übungs-firmen in organisatorischen Fragen und in berufspädagogischen Fragen beraten Im Büro herrschte eine ruhige, entspannte Atmosphäre. Wir wurden von allen freundlich begrüßt und fühlten uns wohl. Zusammen mit Felix Weise wurde ich in ein eigenes Büro gesetzt. Was waren unsere Aufgaben? Wir bekamen per Email von  Herrn Daniel Narjas, ein Mitarbeiter der Firma und gleichzeitig ein wichtiger Betreuer für uns per Mail  unsere englische Texte. Jeder erhielt einen eigenen Text.  Der Text hatte jeweils einen Umfang von 4 Seiten. Unsere Aufgabe war es nun unseren Text selbständig ins Deutsche zu übersetzen. Wir saßen also vor dem Bildschirm am Computer und arbeiteten Wort für Wort den englischen  Text durch. Da wir nicht alle Wörter über-setzen konnten, mussten wir uns selber weiterhelfen. Wir suchten uns im Computer das Wörterbuch „Leo“  und konnten so  auch umfangreichere und schwierigere Passagen  übersetzen.


Das Bürogebäude der SIOV in Bratislava

Nachmittags und am Wochenende, ebenso an den Ostertagen hatten wir frei. Wir nutzten die freie Zeit um die Hauptstadt der Slowakei kennen zu lernen. Beeindruckend war das Schloss von Bratislava. Die Burg wurde in der letzten Zeit wirklich schön renoviert und strahlt jetzt in weiß - sie ist ein toller Anblick. Am Abend fuhren wir öfter zur Donau. Dort haben wir nach Einbruch der Dunkelheit Fotos von Bratislava gemacht.  Die beleuchteten Brücken gefielen uns besonders gut. Bei den Busfahrten zum Praktikumsplatz konnten wir auch täglich den sehr beeindruckenden Sitz des Staatspräsidenten bestaunen. Es ist das Grassalkovic-Palais, ein imposantes weißes Gebäude. In ihm befindet sich der Sitz des Präsidenten der Slowakei.


Der Präsidentenpalast in Bratislava

An einem Wochenende konnten wir alleine nach Wien fahren. Wir fuhren mit einem Zug direkt von Bratislava nach Wien. Die Fahrt dauerte eine Stunde. In Wien angekommen, brachte uns eine U Bahn in die Stadtmitte. In einem Informationsbüro erkundigten wir uns nach den Sehenswürdigkeiten und nach einem Stadtplan der Stadtmitte. Es war ein lehrreiches Gefühl, zu erkennen, wie gut wir alleine in der fremden Stadt zurecht-kamen. 


Bratislava

Zunächst besichtigten wir den Stephansdom. Er ist das Wahrzeichen von Wien, er gilt sogar als Nationalheiligtum für Österreich. Es besichtigt wohl jeder Wien Besucher den Dom. Der Stephansdom ist Wiens weithin sichtbares Wahrzeichen. Er wird auch als Herz von Wien bezeichnet. Im Dom gibt es zahlreiche Kunstschätze, die mit oder ohne Führung bewundert werden können. Der Aufstieg war schon ein Abenteuer, es waren  343 Stufen zur hinauf, dafür gab es dann eine herrliche Aussicht auf Wien.


Das Waffenmuseum im Michaelerhof

Busse mit Oberleitung in Bratislava

Schnell gingen die 4 Wochen vorbei. Das Praktikum war eine sehr schöne Zeit. Vor der Abreise waren wir schon etwas nervös. Was würde uns in Bratislava erwarten? Werden wir beim Umsteigen in Wien den richtigen Bus finden?  Die Sorgen waren unbegründet, alles war sehr einfach. Für uns war es eine große Hilfe, dass sich viele Menschen in Bratislava sehr nett und gastfreundlich um uns gekümmert haben. Es war eine tolle Erfahrung, ein neues Land, neue Leute, neue Sitten und Bräuche kennen zu lernen. Uns wurde durch das Praktikum deutlich, dass Menschen in andern Ländern auch ganz anders leben. Es war für uns schön zu merken, dass es bei einem Besuch im Ausland sehr hilfreich ist, wenn die Menschen vor Ort so gastfreundlich sind. Man fühlt sich angenommen und wohl im fremden Land. Mit den Gasteltern halten wir per Mail Kontakt. Vielleicht besuchen wir sie ja mal wieder.

Vielen Dank für die schöne Zeit.

Sebastian Krutzky, 9a und Felix Weise, 9c 




Veröffentlicht am:
11.05.2012